Posted: 29 Sep. 2022

Das größte allgemeine Problem sind die steigenden Preise für Strom und Gas sowie der Mangel an Ressourcen. Die andere Herausforderung wird die Komplexität der Bilanzierung sein.

Elizaveta ist Senior im Audit & Assurance Team und fokussiert sich unter anderem auf den Bereich Power, Utilities & Renewables. In ihrem Blog erzählt sie, welche Folgen die aktuelle Energiekrise hat.

Hallo, mein Name ist Elizaveta und ich bin aktuell als Senior im Audit & Assurance Team tätig.
Warum es mich in die Wirtschaftsprüfung verschlagen hat und welche Herausforderungen angesichts der aktuellen Energiekrise auf Unternehmen zukommen wird, lest ihr hier in meinem Blog. 

Das größte allgemeine Problem, das schon jetzt bekannt ist, sind die steigenden Preise für Strom und Gas sowie der Mangel an Ressourcen. Die andere Herausforderung, sowohl für die Mandanten als auch für uns, wird die Komplexität der Bilanzierung sein.

Hallo Elizaveta, du bist im September 2019 als Professional innerhalb von Audit & Assurance bei Deloitte gestartet und bist mittlerweile Senior. Wann hast du dich entschieden beruflich in die Richtung Wirtschaftsprüfung zu gehen?
Der Wirtschaftsprüfungsbereich hat mich im Studium schon immer interessiert. Einen großen Beitrag dazu haben meine Professoren an der Uni geleistet. Darüber hinaus habe ich auch durch diverse Praktika viele Erfahrungen in der Wirtschaftsprüfung sammeln dürfen, sehr viel dahingehend gelernt und unterschiedliche, interessante Menschen dabei kennengelernt. Dennoch gab es für mich keinen Moment, wo ich genau wusste, dass es in die Richtung Wirtschaftsprüfung gehen soll. Vielmehr hat sich der Fokus irgendwie automatisch ergeben und ich kann mir jetzt auch nicht mehr vorstellen, etwas anderes zu machen.

Vor deinem Festeinstieg bei Deloitte warst du schon einmal bei uns – als Praktikantin. Hattest du damals schon den Wunsch später wieder zu Deloitte zurückzukehren?
Ich hatte während meines Praktikums schon einen sehr positiven Eindruck von Deloitte und wollte auf jeden Fall Teil des Teams werden. Daher war es sehr schön zurückzukommen, in ein Team, das man schon kennt und in dem man auch bereits mit den Aufgaben und der Rolle etwas vertraut ist.

Wie kann man sich deinen typischen Arbeitstag im Bereich Power, Utilities & Renewables vorstellen? Welche Unternehmen betreust du?
Da ich im Bereich Middle Market tätig bin, sind fast alle meine Mandanten klein bis mittelgroß. Unter anderem bin ich auf der Prüfung der österreichischen Konzerne eingesetzt, deren deutsche Gesellschaften wir prüfen.

Ein typischer Arbeitstag ist unabhängig von der Mandantenart ähnlich: morgens starten wir sehr oft mit einem Austausch im Team, entweder direkt vor Ort oder auch mal über Microsoft Teams. Hier besprechen wir insbesondere unsere Aufgaben und Prüfungsstände. Auch während des Tages haben wir einen aktiven Austausch, da man sich immer gegenseitig bei aufkommenden Fragen unterstützt. Zu jedem Arbeitsalltag gehört auch ein ständiger Kontakt mit den Mandanten: per E-Mail, telefonisch oder auch über Deloitte Connect.

Mit welchen Challenges sind Unternehmen angesichts der Energiekrise besonders konfrontiert?
Alle Folgen der Energiekrise werden wir erst später sehen, wenn wir das Jahr 2022 anfangen zu prüfen. Ende Mai hatten wir aber bereits eine „Working Out Loud Session“ mit allen deutschen Kolleg:innen, die Energie-Mandate prüfen, in der wir versucht haben, uns mit potenziellen Folgen der Energiekrise auseinanderzusetzen. Und damit meine ich Folgen für unseren Mandanten, aber auch für Markt, Wirtschaft und die gesamte Öffentlichkeit. Leider hängen diese jedoch von vielen, teilweise unvorhersagbaren Faktoren ab, sodass wir Aussagen nur unter bestimmten Annahmen treffen können. Das größte allgemeine Problem, das schon jetzt bekannt ist, sind die steigenden Preise für Strom und Gas sowie der Mangel an Ressourcen. Die andere Herausforderung, sowohl für die Mandanten als auch für uns, wird die Komplexität der Bilanzierung sein. Da viele regulatorische und politische Maßnahmen ergriffen werden, muss es auch im Abschluss richtig abgebildet werden. Ich bin jedenfalls gespannt, welche Auswirkung es im Endeffekt auf die Regulierungskonten haben wird und wie sie bilanziell behandelt werden, da es nach HGB beispielsweise noch keine klaren Anweisungen gibt.

Was gefällt dir an deinem Job am meisten? Was sind deine Highlights?
Am meisten gefällt mir die Kombination aus den coolen Leuten im Team und den interessanten Aufgaben. Es wird nie langweilig! Zwar ist es oftmals mal herausfordernd, aber man kann sich eben immer auf die Unterstützung der Kolleg:innen verlassen. Zudem herrscht bei uns im Team ein sehr angenehmes Arbeitsklima, das ich sehr schätze und mir auch wirklich wichtig ist, denn am Ende des Tages verbringt man doch sehr viel Zeit auf der Arbeit.

Welche Eigenschaften sollten Berufseinsteiger:innen mitbringen, um bei euch im Team erfolgreich zu sein?
Meiner Meinung nach sollten Berufseinsteiger:innen in unserem Team fähig sein, sich selbständig in Projekte einzuarbeiten sowie Teamfähigkeit, fachliches Wissen und die Bereitschaft zu Lernen aufweisen.

 

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Jennifer Koschel

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Senior Employer Branding

Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland. Dort verantwortet sie in erster Linie Employer Branding Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.

Sven Schulz

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Employer Branding Manager

Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.