Posted: 28 Aug. 2023

Unsere Teilnahme an Aktivitäten wie dem CSD zeigt deutlich unsere Haltung, für die Vielfalt einzutreten, die unsere Unternehmenskultur prägt.

Marius, Raphael und Rebecca berichten von Deloittes Teilnahme an der CSD Demonstration 2023 in Berlin.

Hey, wir sind Marius, Raphael und Rebecca und allesamt Teil von Deloittes GLOBE Pride Initiative.
Neben unserer Arbeit im Consulting setzen wir uns im Rahmen der Initiative für alle Themen rund um LGBTQ+ Inklusion ein. Im Zuge dessen haben wir dieses Jahr das zweite Mal an der CSD Demonstration in Berlin teilgenommen. Hier im Blog erfahrt ihr unter anderem mehr über das diesjährige Motto sowie dazu, wieso das Thema so unglaublich wichtig für uns ist!  

Von links: Marius, Franziska (Co-Leaderin), Raphael, Rebecca

Hey zusammen! Stellt euch zu Beginn doch gerne kurz vor und erzählt uns, welche Rolle ihr im Rahmen der Organisation des CSD eingenommen habt.  Rebecca: Hi, ich bin Rebecca! Ich bin Teil des Digital Customer Teams im Consulting Bereich, lebe in Hamburg und war im Rahmen des CSD für die Organisation des Pre-Events mit verantwortlich.

Marius: Hallo zusammen, ich bin Marius aus Köln und arbeite bei Deloitte im Bereich Banking & Capitalmarkets Transformation. Beim CSD habe ich mich dieses Jahr unter anderem um die Kommunikation im Vorfeld, die Anmeldung der Kolleg:innen für den Truck sowie um einige organisatorische Themen, wie zum Bespiel die Getränkeversorgung, gekümmert.

Raphael: Hey, ich bin Raphael und arbeite am Berliner Standort im Digital Customer Team. Als Co-Lead unserer GLOBE Pride Initiative habe ich die Planung des CSD koordiniert, geschaut dass alle an einem Strang ziehen und unsere Erfahrung aus der Organisation im letzten Jahr mit eingebracht. 

Der CSD ist ein wichtiges Datum, aber unsere Mission, Vielfalt und Inklusion zu fördern, ist eine konstante Begleitung.

Insgesamt wart ihr mit mehr als 70 Deloitte Mitarbeitenden vor Ort. Wie war die Stimmung im Allgemeinen und was war dein persönliches Highlight, Rebecca?
Rebecca: Die Stimmung war eine Mischung aus liebevoll und wild. Liebevoll, weil das Thema ja einfach extrem persönlich ist und nah an den Menschen. Wild, weil der CSD natürlich eine Demo ist, bei der es um politische Entscheidungen, soziale Missstände und das Eintreten für Rechte geht. Der Demo-Gedanke war also ganz klar vertreten, unsere selbst gebastelten Schilder und Fahnen haben ihr Übriges getan.

Mein persönlicher Höhepunkt war die außerordentliche Vielfalt der Menschen, sowohl auf unserem Wagen als auch innerhalb der Menge. Die Teilnehmenden waren von weit über die Grenzen Deutschlands hinaus gekommen und auch die bunte Mischung aller Altersgruppen, Fähigkeiten und Hintergründen war bemerkenswert. Die Tatsache, dass all diese Menschen sich gemeinsam für ein zentrales Anliegen vereint haben, war eine berührende, schöne Erfahrung.

Marius, das Motto dieses Jahr lautete „Be their voice – and ours! …für mehr Empathie und Solidarität!“. Inwiefern habt ihr das genau gelebt und verkörpert?
Marius: Der CSD ist mit seinen über 500.000 Besucher:innen eine Plattform mit enormer Reichweite und Sichtbarkeit. Es ist eine Veranstaltung, die nicht nur von der queeren Community besucht wird, sondern auch von vielen Freunden und Allies – und gerade die sind unheimlich wichtig, um den dringend nötigen Wandel zu mehr Akzeptanz mitzutragen! Für mich verkörpert das offizielle Motto genau das: dass wir alle gemeinsam für queere Menschen einstehen müssen!

Neben dem offiziellen Motto haben wir uns noch drei weitere Forderungen überlegt, die zu uns bei Deloitte passen. Die Forderungen lauteten:

  • Greater visibility for queer people at work!
  • Zero tolerance for all forms of discrimination!
  • Silence is violence, allies speak up!

Uns war es wichtig, zu reflektieren, was uns im Arbeitsalltag bei Deloitte beschäftigt und wie wir das Motto noch einmal für uns konkretisieren können.

Am Tag vor der Demo hat zusätzlich ein Abendprogramm rund um LGBTQ+ Facetten in Deloittes Greenhouse in Berlin stattgefunden. Rebecca, mit welchen Themen habt ihr euch im Rahmen dessen genau befasst und wie lief der zugehörige Workshop ab?
Rebecca: Uns war es einerseits wichtig mit dem Stereotyp aufzuräumen, demnach der CSD und die Teilnahme daran eher einer Party gleicht als allem anderen. Andererseits verstehen wir uns als Netzwerk auch als Educator für unsere Kolleg:innen und wollten darum einige Themen erklären: Was ist der CSD? Wo kommt er her? Warum machen wir mit? Darüber hinaus wurde es für die Teilnehmenden in unserem Workshop-Teil auch interaktiv. Hier haben wir in Gruppen erarbeitet, was zum einen die Teilnehmenden persönlich tun können, um auf die Forderungen des Berliner CSD 2023 einzuzahlen und was zum anderen Deloitte tun kann. Das hat für einen sowohl persönlichen als auch politischen Austausch gesorgt, und das war genau das, was wir im Rahmen der Veranstaltung erreichen wollten 😊

Raphael, wieso ist es deiner Meinung nach mehr als wichtig sich als Unternehmen für die Rechte und Forderungen der LGBTQ+ Community einzusetzen und genau bei solchen Aktivitäten aktiv teilzunehmen und sich zu positionieren?
Raphael: Warum das besonders wichtig ist, zeigt eine kürzlich von Deloitte durchgeführte globale Studie unter queeren Arbeitnehmenden. Ein Drittel der Befragten sucht aktiv nach einem Arbeitgeber, der eine LGBTQ+-freundliche Umgebung bietet und besonders für jüngere Generationen ist dies sogar ausschlaggebend bei der Wahl eines Arbeitgebers. Zugleich zeigt die Studie auf, dass es vielen Mitarbeitenden wichtig ist, ihre Identität offen auszuleben, jedoch nur weniger als die Hälfte von ihnen gegenüber allen Kolleg:innen offen damit umgeht. Als globaler Arbeitgeber tragen wir bei Deloitte eine große Verantwortung sich einzusetzen und Stellung zu beziehen – zum einen für die vielen Mitarbeitenden, die sich bei der Arbeit wohlfühlen sollen, zum anderen bietet unsere Präsenz eine große Plattform, um aufklärend zu wirken und Bewusstsein zu schaffen. Unsere Teilnahme an Aktivitäten wie dem CSD zeigt deutlich unsere Haltung, für die Vielfalt einzutreten, die unsere Unternehmenskultur prägt. Dieses Zeichen bietet besondere Sichtbarkeit sowohl bei unseren Mitarbeitenden als auch bei Talenten auf dem Arbeitsmarkt und trägt dazu bei, eine sichere und akzeptierende Arbeitsumgebung zu schaffen, in der jede:r Einzelne authentisch sein kann. Was mich persönlich jedoch immer am meisten bewegt und mir zeigt, warum diese Aktivitäten wichtig sind, sind die emotionalen Rückmeldungen von Kolleg:innen. Gerne erinnere ich mich an Momente zurück, in denen Kolleg:innen ihre Dankbarkeit für den uns geschaffenen Safe-Space ausdrücken und berichten, dass sie sich selbst nach vielen Jahren in der Firma noch nie so wohl und gesehen gefühlt haben.

Marius, inwiefern unterstützt Deloitte schon heute die LGBTQ+ Community unter Mitarbeitenden? Wo hingegen ist deiner Meinung nach noch Luft nach oben?
Marius: Deloitte unterstützt die LGBTQ+ Community bereits heute auf verschiedene Weise. So bekommen wir als Initiative regelmäßig Reichweite durch die Unterstützung für Events wie den CSD oder die Pride Innovation Challenge. Zudem haben wir Kolleg:innen, die sich komplett um das Thema Diversity & Inclusion kümmern, was zeigt, dass das Thema ernst genommen wird.

Als Mitarbeitenden Netzwerk tragen wir Vieles in die Organisation. Wir setzen uns aktiv dafür ein, dass das Thema LGBTQ+ Inklusion im Unternehmen präsent ist und fordern die Unterstützung aktiv ein. Wir wollen das Engagement in Zukunft natürlich weiter ausbauen und fest in unserem Arbeitsalltag zu verankern.

Wir als Initiative beobachten, dass Deloitte in den letzten Jahren eine riesige Entwicklung bei diesem Thema gemacht hat. Dennoch habe ich das Gefühl, dass es immer noch Raum für Weiterentwicklung gibt. Mir ist es zum Beispiel wichtig, dass das Engagement für die LGBTQ+ Community noch stärker in unseren Unternehmenswerten verankert wird und ich fände es toll, wenn die Arbeit, die wir tun nicht nur aus unserer Initiative getrieben wird. Am Ende des Tages geht es darum, dass jede:r Einzelne bei Deloitte das Gefühl hat, wertgeschätzt und respektiert zu werden – unabhängig von sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität.

Nach dem CSD ist bekanntlich vor dem CSD. Was sind eure Pläne fürs nächste Jahr, Raphael?
Raphael: Der CSD ist zweifellos ein Highlight in unserem Kalender, aber er ist nur eine von vielen Aktivitäten unserer Initiative. Für das kommende Jahr stehen viele weitere Projekte auf dem Programm, zum Beispiel Networking Events, Pride Talks zu vielfältigen Themen sowie eine zweite Ausgabe unserer Pride Innovation Challenge. Was den CSD angeht, planen wir selbstverständlich nächstes Jahr in Berlin erneut dabei zu sein. Außerdem können wir uns gut vorstellen, in Zukunft auch in anderen Städten präsent zu sein und dort unsere Botschaft zu verbreiten. Mit Deloittes stetigem Wachstum wächst auch unsere Initiative. Wir merken, wie viel Zuwachs unsere Initiative in der letzten Zeit bekommt, was nochmals unterstreicht, wie relevant unser Anliegen für die kommenden Generationen ist. Daher möchten wir natürlich unsere Präsenz weiterhin stärken und unser Netzwerk ausbauen. Während der CSD ein wichtiger Meilenstein ist, lebt unsere Reise vom kontinuierlichen Engagement und der Leidenschaft unserer Mitglieder. Der CSD ist ein wichtiges Datum, aber unsere Mission, Vielfalt und Inklusion zu fördern, ist eine konstante Begleitung. Wir freuen uns auf alles, was in Zukunft ansteht 😊

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Jennifer Koschel

Jennifer Koschel

Associate Manager | Employer Branding

Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Talent Attraction von Deloitte in Deutschland. Sie verantwortet nicht nur den Karriere-Blog, sondern auch Employer Branding-Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.

Sven Schulz

Sven Schulz

Employer Branding Manager

Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.