Posted: 24 Jan. 2023

Ich vermute, dass der Gedanke an eine gemeinsame Welt und das gleichzeitige Interesse an individuellen Unterschieden eine verbindende Wirkung hat.

Bei Deloitte arbeiten 415.000 Menschen in über 150 Ländern zusammen. Aber kann man bei dieser Größe wirklich von echter globaler Zusammenarbeit sprechen? Igor hat es getestet und kam zu einem unglaublichen Ergebnis.

Hallo, ich bin Igor, Senior Manager im Bereich Consulting. Seit ich für ein Kunstprojekt Kolleg:innen aus aller Welt um Hilfe gebeten habe, weiß ich, dass wir bei Deloitte über ein echtes internationales Netzwerk mit einem unvergleichlichen kooperativen Teamspirit verfügen. Erfahrt hier mehr darüber, wie aus einem kleinen privaten Projekt ein globaler Wissensaustausch wurde.

Ich vermute, dass der Gedanke an eine gemeinsame Welt und das gleichzeitige Interesse an individuellen Unterschieden eine verbindende Wirkung hat.

Igor, du bist Senior Manager im Bereich Insurance Operations innerhalb von Consulting. Mit welchen Fragestellungen beschäftigt ihr euch dort?
Wir beraten Versicherungen zu Fragestellungen aus den Bereichen Finance, KPIs, Data Strategy, Cloud- und IT-Transformation, ESG, Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle und viele weitere Themenfelder, die den Versicherern helfen besser zu werden.

Deloitte zeichnet sich durch die intensive und konstruktive Zusammenarbeit der einzelnen Fachbereiche aus. Das heißt, bei größeren Projekten kommen Expert:innen unterschiedlichster Disziplinen zusammen und erarbeiten Lösungen. Mit welchen Bereichen arbeitet ihr häufig zusammen und wie können wir uns diese Kooperation vorstellen?
Für versicherungsmathematische Fragestellungen arbeiten wir sehr eng mit unseren Aktuar:innen aus dem Bereich Actuarial Insurance Services (AIS) zusammen. Bei Fragestellungen bezüglich AI, Cloud- und IT Transformation mit dem Team „Data and Analytics“. Für rechtliche Fragestellungen ziehen wir Expert:innen von Deloitte Legal hinzu. Bei Bilanzanalysen und Rechnungslegungsvorschriften erhalten wir Unterstützung aus dem Bereich Audit. Bei strategischen Fragestellungen helfen uns die Kolleg:innen von Monitor Deloitte. Ebenfalls arbeiten wir eng zusammen mit den Bereichen Customer Marketing, HR-Transformation, Risk Advisory, Financial Advisory, M&A, Tax – die Liste lässt sich noch sehr lange fortführen. Es ist beeindruckend, dass wir zu fast jeder komplexen Fragestellung unserer Kunden ein diversifiziertes Team aus einschlägigen Expert:innen zusammenstellen können, die Service aus einer Hand liefern.

Nach einem Urlaub in Mexiko hast du dich gefragt, ob das Deloitte-Netzwerk auch auf globaler Ebene so gut funktioniert. Auslöser war ein privates Kunstprojekt, für das du Detailwissen aus jedem Land der Welt brauchtest. Erzähl uns bitte mehr darüber. Worum ging es dabei?
Anfang 2022 fuhren meine Frau und ich nach Mexiko und lernten auf einem Straßenkunstmarkt einen Künstler kennen, dessen farbenfrohe Bilder uns außerordentlich gut gefielen. Wir fragten ihn, ob er ein Bild für uns malen würde. Er antwortete: „Natürlich, was soll ich für euch malen?“ Da wir beide gerne reisen, schlugen wir vor: „Ein Bild mit einer Besonderheit aus jedem Land der Welt.“ Er sagte: „Kein Problem – sendet mir eine Liste und ich erstelle das Bild für euch.“

Zurück in Deutschland setze ich mich an diese Liste: Eine Besonderheit aus jedem Land der Welt. Das war schwerer als gedacht. Eine Liste von rund 200 Ländern der Welt war schnell erstellt und für ca. 20 Länder fiel mir sofort eine landestypische Besonderheit ein – für Frankreich, Italien, Griechenland war es einfach. Aber wie sieht es mit den restlichen Ländern aus, zum Beispiel Sambia, Kirgisistan, Nauru oder Honduras?

Ich habe zuerst versucht zu googeln. Aber der Suchmaschinen-Algorithmus war eher auf Touristenzwecke ausgerichtet. In den meisten Fällen war das Ergebnis das größte Gebäude im Zentrum der Hauptstadt. Das war allerdings überhaupt nicht meine Absicht, die ich mit diesem Kunstwerk verfolgte. Ich wollte eine echte Empfehlung, die ein Local, also ein Experte, mir geben würde. Dann dachte ich: „Ich arbeite bei einer globalen Firma. Ich habe ein globales Netzwerk. Vielleicht kann dieses Netzwerk mir helfen.“

Du hast für dein Projekt auf das Deloitte People Network (DPN) zurückgegriffen. Was können wir uns genau darunter vorstellen? Wie hast du dort die passenden Ansprechpartner:innen gefunden und wie bist du dann vorgegangen?
Ich habe in unserem Deloitte People Network (DPN) im Suchfeld Land für Land eingetippt. Ich war überrascht, wie viele Treffer es für die wenig bekannten Länder gab und wie gut die Ergebnisse strukturiert waren. Man erhält eine Liste von Personen und jeweils die Information, wie diese Person mit dem Suchbegriff verknüpft ist: Steht der Suchbegriff im CV, im Bereich „früherer Arbeitgeber“, unter „aktuelle Location“, bei „Legal Entity“, im „Ask me about“-Bereich, unter „Universität“ und so weiter. Die Person, die anhand der Suche am meisten mit dem jeweiligen Land zu tun hatte, habe ich dann angeschrieben – egal ob Business Analyst oder Partner:in.

Du hast mehrere hundert Anfragen an Kolleg:innen aus aller Welt geschickt. Wie waren deine Erwartungen? Und wie sahen die Reaktionen dann tatsächlich aus?
Ich hatte keine allzu großen Erwartungen. Immerhin war ich eine völlig fremde Person für jeden Empfänger und ich fragte nach einer Zuarbeit, die ausschließlich mir etwas nützte für mein privates Kunst-Projekt. Es bestand kein Vorteil und keine Aussicht auf zukünftige geschäftliche Zusammenarbeit für die Empfänger:innen. Daher haben mich die tatsächlichen Antworten umso mehr ins Staunen versetzt. Ich erhielt über 150 Antworten in einer atemberaubenden Qualität – sehr umfangreich und sehr detailliert. Viele davon innerhalb weniger Tage.

Gab es Antworten oder Reaktionen, die dich besonders überrascht oder vielleicht sogar berührt haben? Welche waren das und warum?
Ich fand es sehr bewegend, wenn Personen zusätzlich zu ihren sehr ausführlichen Texten auch noch Bilder und Links eingefügt und sich über das Projekt ausdrücklich gefreut haben. Von einigen kam nicht nur Unterstützung, sondern eine regelrechte Hingabe mitzuwirken. Ich vermute, dass der Gedanke an eine gemeinsame Welt und das gleichzeitige Interesse an individuellen Unterschieden eine verbindende Wirkung hat. Das an sich ist schon sehr berührend.

Das Bild, in das der Input der Kolleg:innen eingeflossen ist, ist inzwischen fertiggestellt und das Ergebnis ist absolut beeindruckend, wie wir unten sehen können Was nimmst du darüber hinaus aus deinem globalen Projekt mit?
Wir haben tatsächlich ein funktionierendes globales Netzwerk mit Wissen in jedem Land der Welt und dazu einen echten kooperativen Teamspirit. Ich habe etwas Vergleichbares bei anderen Firmen noch nicht gesehen und es erfüllt mich mit Stolz, Teil dieses einzigartigen Netzwerks zu sein. Ich bin sehr glücklich, solche Kolleg:innen zu haben und bin mir sicher, dass der Netzwerkgedanke einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die zukünftige Arbeitswelt sein wird.

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Sven Schulz

Sven Schulz

Employer Branding Manager

Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.

Jennifer Koschel

Jennifer Koschel

Senior Employer Branding

Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland. Dort verantwortet sie in erster Linie Employer Branding Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.