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COVID-19: Aktuelle Insights zum Krisen­management

Wie Unternehmen proaktiv auf die aktuellen COVID-19 Entwicklungen im Krisenmanagement reagieren können.

Unternehmen stellt die gegenwärtige Situation vor zahlreiche gravierende Herausforderungen. Neben der akuten Sicherstellung der Liquidität und des Betriebs gilt es auch, die nötigen Maßnahmen für die Zukunft im Blick zu behalten. Die folgende Übersicht zeigt auf, welche Schritte für Unternehmen dabei entscheidend sind.

Proaktiv auf die aktuellen Entwicklungen reagieren – Allgemeine Maßnahmen

Störungen in der Supply Chain und massive Umsatzeinbrüche werden die Liquidität vieler Unternehmen kurzfristig erheblich beeinträchtigen. Dieses Infoblatt zeigt, welche kurzfristigen Maßnahmen Unternehmen ergreifen können, um die notwendige Liquidität bereitzustellen. Diese reichen von der Anpassung der Liquiditätsbedarfsplanung über Working Capital Maßnahmen und die Prüfung steuerlicher Potenziale bis hin zur Beantragung von Hilfsgeldern über die von Bund und Ländern aufgelegten Programme.

Von existentieller Bedeutung ist zudem die Sicherstellung des operativen Betriebs und der Materialversorgung. Hier gilt es beispielsweise, eine Krisen-Task-Force zu etablieren, die Stakeholder-Kommunikation zu steuern, kritische Ressourcen für einen Notbetrieb zu identifizieren und auf Schwachstellen in der Lieferkette zu reagieren.

Proaktiv auf die aktuellen Entwicklungen reagieren – Maßnahmen aus juristischer Sicht

Legislative und Exekutive versuchen, die Konsequenzen der Pandemie mit einer Vielzahl von Maßnahmen abzufedern, in Deutschland, in anderen Ländern und auf europäischem Niveau. In diesem Infoblatt erfahren Sie, wie Sie aus juristischer Sicht proaktiv auf die aktuellen Entwicklungen reagieren können.

  • Arbeitsrecht: Maßnahmen zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und der Unternehmenskontinuität
  • Corporate/Finanzierung: Maßnahmen zur Vermeidung von Maßnahmen der Kreditgeber
  • Commercial: Prüfung der rechtlichen Situation und Strategie zum Umgang mit Lieferbeziehungen
  • Fördermittel: Prüfung und Beantragung
  • Insolvenzrecht: Sicherstellung der Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und Vermeidung persönlicher Haftung

Liquiditätssicherung und -steuerung

Eine der aktuell größten Herausforderungen ist die Liquiditätssicherung zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs oder zur Finanzierung des Wiederanlaufs. Darüber hinaus gilt es, mögliche Auswirkungen von COVID-19 im Rahmen von Szenarien zu simulieren und die Auswirkungen auf die finanzielle Situation des eigenen Unternehmens einzuschätzen.

In diesem Infoblatt werden kurzfristige und mittelfristige Lösungsansätze für die vorliegenden Kernherausforderungen beleuchtet. Diese umfassen etwa, eine kurzfristige, direkte Liquiditätsplanung auf Wochenbasis zu etablieren und kurzfristig liquiditätsgenerierende Maßnahmen in der Organisation zu identifizieren, zu evaluieren und ggf. zu implementieren.

Mittelfristig sollten Prozessvereinfachungen, -automatisierungen und Schnittstellenanbindungen sowie der Einsatz von digitalen Technologien mit bspw. künstlicher Intelligenz dabei unterstützen, weitere Liquidität freizusetzen sowie die Liquiditätsverläufe effizient und eng zu überwachen.

Finanzhilfen – Förderinstrumente bei kurzfristigem Liquiditätsbedarf

Im Zuge der aktuellen Krise hat die Bundesregierung Unternehmen Förderinstrumente bei kurzfristigem Liquiditätsbedarf zugesagt. Diese Liquiditätshilfen bestehen aus Förderprogrammen der KfW, die ausgeweitet (für allgemeine Betriebsmittelfinanzierung) und für einen größeren Kreis von Unternehmen geöffnet (Umsatzgrenzen angehoben) wurden, sowie Bürgschaftsübernahmen der ländereigenen Bürgschaftsbanken.

Das Infoblatt gibt einen Überblick über die verschiedenen Finanzhilfen und deren aktualisierte Rahmenbedingungen:

  • Förderkredite
  • KfW-Unternehmerkredit
  • ERP-Gründerkredit Universell
  • KfW-Kredit für Wachstum
  • Bürgschaften

Remote Collaboration – Praxisleitfaden für effektives Remote Arbeiten

COVID-19 stellt Unternehmen und uns alle vor neue Herausforderungen im beruflichen und im privaten Kontext. Viele Menschen arbeiten derzeit von zu Hause. Wir von Deloitte möchten Ihnen daher eine praktische Hilfe an die Hand geben und Best-Practice-Beispiele vorstellen, um die Arbeit im Rahmen dieser außergewöhnlichen Situation weiterhin so effektiv wie möglich zu gestalten. Unsere praktischen Tipps richten sich an alle, die von zu Hause arbeiten. Wir sehen hier 3 Themenschwerpunkte, die den neuen Arbeitsalltag erleichtern sollen:

  • Remote Arbeitsumgebung: Das neue Büro und die neuen Besprechungsformate müssen eingeführt werden
  • Remote Leadership: Führungskräfte sehen sich neuen Herausforderungen gegenüber
  • Remote Collaboration: Mitarbeiter können durch ihr Verhalten Zusammenarbeit effektiv gestalten

Working-Capital-Optimierung mit KI und Advanced Analytics – schnell, präzise und remote

Liquiditätssicherung durch gezielte Working Capital Optimierung:

In Zeiten hoher Volatilität und Unsicherheit ist die Liquiditätssicherung oberstes Gebot des Managements. Hierbei kommt dem Working Capital eine wesentliche Bedeutung zu. Neben kurzfristigen Maßnahmen zur Reduktion von Liquiditätsabflüssen bietet sich momentan die Chance, durch Optimierung von
Supply Chain und Finance-Prozessen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu
erlangen.

Dank unseres datengetriebenen Ansatzes werden auch tieferliegende Cash-Reserven in ihrem Unternehmen schnell und präzise identifiziert und bewertet. Statt Wochen und Monate mit dem Sammeln von Daten, Prozess-Modellierung und Interviews zu verbringen, fokussieren wir uns auf das was zählt: konkrete Maßnahmen und deren Umsetzung. Dabei kommt vor allem auf unsere KI-basierte Analytics-Software Trufa zum Einsatz. Unser datengetriebener Ansatz hat sich bei mehr als 50 Kunden aus unterschiedlichen Industrien bewährt.

Wie kann Deloitte Sie dabei unterstützen, die Liquiditätspotenziale im Working Capital Ihres Unternehmens freizusetzen? Erfahren Sie mehr

Krisenmanagement und operativer Notbetrieb

Auf die Maßnahmen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung von COVID-19 haben Unternehmen sehr schnell mit der Aktivierung ihres Krisenmanagements und der Nutzung vorhandener Krisen- und Notfallpläne reagiert. Jetzt ist es entscheidend:

  • diese temporäre Organisation in eine Struktur zu überführen, die für die kommenden Wochen arbeits- und entscheidungsfähig bleibt
  • ein klares und vollständiges „Lagebild“ zu fewinnen, um weiter Einzelmaßnahmen zu planen und zielgerichtet umzusetzen
  • eine noch deutlichere Trennung in strategisches Krisenmanagement und der täglichen operativen Krisenstabsarbeit zur vorausschauenden Planung

Dieses Infoblatt beschreibt, was dabei beachtet werden sollte.

Kommunikation mit Stakeholdern

Die aktuelle Situation trägt zu einer spürbaren Verunsicherung bei allen Stakeholdern bei. Zur Krisenbewältigung und Überwindung der vorherrschenden Unsicherheit bei allen Beteiligten bedarf es einer zielgruppengerechten und systematischen Kommunikation, die jeweils Stakeholder-spezifisch auf Kapitalgeber, Kunden, Lieferanten und die eigenen Mitarbeiter ausgerichtet ist.

Die richtige Kommunikation kann in der aktuellen Krisensituation ein dauerhaftes, wechselseitiges Vertrauensverhältnis zwischen allen weiteren Beteiligten aufbauen oder intensivieren und die Beziehung zu allen Stakeholdern maßgeblich verbessern.

Dieses Infoblatt stellt kurzfristige und mittelfristige Lösungsansätze zur Kommunikation mit Stakeholdern vor. 

Neustart der Produktion und des Zulieferernetzwerks meistern

In diesem Infoblatt werden die typischen Herausforderungen sowie mögliche Ansätze vor sowie im Neustart der Produktion und des Zulieferernetzwerks beleuchtet. Die Erhöhung von Qualität, der Asset-Nutzung und der operativen Effizienz sind mögliche Wirkungshebel, die sich aus diesen Ansätzen ergeben.

Mögliche Ansätze vor dem Neustart umfassen beispielsweise die Definition eines Produktionsprogramms, das den Fokus auf stark nachgefragte Varianten setzt, tägliche Transparenz zum Status der Zulieferer oder eine Dry-run-Produktion vor dem eigentlichen Neustart, um Prozesse einzuspielen.

Im Neustart stehen unter anderem die frühzeitige Abstimmung des Anlaufplans mit den Zulieferern, eine Erhöhung der Taktzeiten zu Beginn des Neustarts sowie die beschleunigte Abstellung von Problemen mithilfe digitaler Tools an.

Lieferketten schnell und pragmatisch stabilisieren

Während der aktuellen Krise herrscht bei vielen produzierenden Unternehmen große Verunsicherung hinsichtlich der Liefer- und Zahlungsfähigkeit ihrer Lieferanten. Die zum Großteil vorhandene Intransparenz der Lieferketten sowie fehlende Ressourcen in der eigenen Überwachung und Steuerung beinträchtigen die Situation. Dieses Infoblatt beleuchtet die vorherrschenden Hürden und kurzfristige Lösungsansätze. Unter anderem sind dies beispielsweise:

  • Schnelle und zuverlässige Identifikation von Risiken in der Lieferkette
  • Schnelle und fokussierte Bestandsaufnahme der individuellen Situation des jeweiligen Lieferanten
  • Ausrichtung der bereits etablierten Krisen-Task-Force auch auf die Situation bei Lieferanten
  • Unterstützung der Lieferanten bei deren Liquiditätssicherung
  • Identifikation und Sicherung der kritischen Ressourcen (v.a. Mitarbeiter) für die operativen Lieferfähigkeiten 

Vorbereitung auf die Zeit nach der Krise – Allgemeine Maßnahmen

Die aktuellen Auswirkungen der Krise schränken unser Geschäftsleben bereits sehr stark ein. Auch wenn derzeit noch nicht absehbar ist, wann der Höhepunkt der Entwicklung überschritten sein wird, müssen sich Unternehmen schon jetzt auf die Zeit danach vorbereiten. Dies umfasst unter anderem beispielsweise folgende Maßnahmen:

  • Der Wiederanlauf der Supply Chain und des Geschäftsbetriebes müssen geplant und durchgeführt werden
  • Die Marktlage muss neu bewertet werden und die Strategie bedarf ggf. einer Anpassung
  • Bestehende Geschäftsportfolien, Strukturen und Kernprozesse müssen überprüft und ggf. angepasst werden, steuer- und arbeitsrechtliche Aspekte sind zu berücksichtigen
  • Die für den nachhaltigen Geschäftsbetrieb notwendige Liquiditätsausstattung wird neu zu bestimmen sein und muss danach über geeignete Maßnahmen sichergestellt werden

Nachsorge und Vorbereitung auf die Zeit nach der Krise – Maßnahmen aus juristischer Sicht

Unternehmen sollten bereits jetzt die mittelfristigen Maßnahmen im Blick haben, die aus juristischer Sicht für die Sicherstellung der Day 1 After COVID-19-Readiness nötig sind. Dies betrifft zahlreiche relevante Bereiche wie:

  • Arbeitsrecht
  • Commercial
  • Versicherungen
  • Gefahrenabwehr
  • Fördermittel
  • Insolvenzrecht
  • IT/Data Protection
  • Corporate/Capital Markets
  • M&A

Konkrete Maßnahmen für den Steuerbereich

Die deutsche Bundesregierung stellt umfassende steuerliche Hilfen für in Not geratene Unternehmen zur Verfügung. Hier erhalten Sie eine kurze Übersicht, welche Möglichkeiten es gibt und wie Deloitte Sie proaktiv in Ihrem steuerlichen COVID-19-Krisenmanagement unterstützen kann.

Unternehmen können beispielsweise:

  • Die Stundung von fälligen Steuern beantragen (Körperschaft-, Gewerbe-, Umsatzsteuer)
  • Die Herabsetzung von Vorauszahlungen (Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer) beantragen
  • Die Stundung, Herabsetzung von Vorauszahlungen und Vollstreckungsaufschub von Steuern beantragen, die von der Zollverwaltung verwaltet werden (z. B. Energiesteuer und Luftverkehrssteuer)
  • Vollstreckungsaufschub für Lohnsteuer und Kapitalertragsteuer beantragen

Szenarioplanung für valide Finanzplanungen und Maßnahmen in Krisenzeiten

Eine belastbare Szenarioplanung dient Unternehmen dazu, ihre Finanzplanungen und operativen/strategischen Maßnahmen auch in dynamischen Zeiten valide zu gestalten. Entscheidender Prognosefaktor ist die Abschätzung der weiteren Entwicklung (Dauer und Verlauf) der Krise. Modellierungen der COVID-19 Erkrankungsraten sowie anti-epidemischer Maßnahmen der Regierungen sind hierfür unabdingbar.

Das Health Care Team von Deloitte (bestehend aus Medizinern, Virologen, Gesundheitsökonomen und Public Health Experten) simuliert mithilfe eines validierten Planungstools die weitere COVID-19-Fallzahlentwicklung sowie die Auswirkungen auf das jeweilige Gesundheitssystem, um so die anti-epidemischen Maßnahmen der Regierungen abschätzen zu können.

Die Szenarien beschreiben die erwartete Fallzahlentwicklung in bestimmten Einzugsgebieten und Absatzregionen sowie an Unternehmens- und Produktionsstandorten. Wirtschaftliche Veränderungen als Folge der Pandemie können zeitlich eingeordnet und quantifiziert werden. So kann die Validität von Finanzplanungen substantiell erhöht werden und Unternehmen können gezielt operative und strategische Maßnahmen ergreifen.

Die Auswirkungen des „COVID-19 Krankenhausentlastungsgesetzes“: Wie sollten Krankenhäuser jetzt handeln?

Dieses Infoblatt beschreibt kurzfristige Maßnahmen, die von existentieller Bedeutung sind, um den operativen Krankenhausbetrieb und die Materialversorgung sicherzustellen. Zudem werden Maßnahmen beschrieben, um dringend notwendige Liquidität bereitzustellen.

Um die Liquidität zu sichern, brauchen Krankenhäuser unter anderem:

  • eine Liquiditätsbedarfsplanung, in der unterschiedliche Szenarien mit allen Risiken und den Wirkungsmechanismen des „COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetzes“ berücksichtigt sind
  • eine Modellierung der weiteren Fallzahlentwicklung (Notfall, COVID-19, Elektiv)
  • eine Optimierung der Dokumentation, Kodierung und Abrechnungsprozesse (Forderungsmanagement)

Finanzberichterstattung in der Zeit von COVID-19

Viele Unternehmen stehen aktuell vor der Herausforderung, die Auswirkungen von COVID-19 in der Zwischenberichterstattung sachgerecht darzustellen. Dabei kommt neben komplexen Bilanzierungsfragen insbesondere dem Zwischenlagebericht nach DRS 16 eine besondere Bedeutung zu. Unser Infoblatt zur Finanzberichterstattung gibt Ihnen einen Überblick über die Auswirkungen der aktuellen Situation auf Bilanzierung und Berichterstattung und die sich daraus ergebenden Herausforderungen. Es werden unter anderem folgende Themen behandelt:

  • Wertminderungen
  • Erstattungsansprüche gegenüber Versicherungen
  • Leasingverhältnisse
  • Zuwendungen der öffentlichen Hand
  • (Latente) Ertragsteuern

Ausführlichere Informationen dazu erhalten Sie auch in unserem Artikel zum Thema Finanzberichterstattung in Zeiten von COVID-19.

Finanzinstrumente nach IFRS und COVID-19

Die Auswirkungen von COVID-19 auf die Weltwirtschaft und die damit verbundenen staatlichen Hilfsmaßnahmen wirken sich unmittelbar auf die Finanzberichterstattung der Unternehmen aus. Auch die Bilanzierung von Finanzinstrumenten ist hiervon in hohem Maße betroffen. In unserem Infoblatt geben wir Ihnen einen Überblick über die Auswirkungen der aktuellen Situation auf die Bilanzierung von Finanzinstrumenten und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für IFRS-Bilanzierer. Dabei gehen wir auf folgende Themen ein:

  • Erfassung erwarteter Verluste (ECL)
  • Modifikationen
  • Klassifizierung finanzieller Vermögenswerte
  • Fair Value Measurement
  • Cashflow-Hedges

Stabiler Abschlusserstellungsprozess trotz Krise

Bedingt durch Remote Work und die Bewältigung der gestiegenen Komplexität von Bilanzierungsfragen können Unternehmen mit zeitweiligen Kapazitätsengpässen konfrontiert sein. Dennoch sind grundsätzlich Monats- und Quartalsabschlüsse aufzustellen. Insbesondere für unternehmerische Entscheidungen ist es in diesen Zeiten besonders wichtig, dass die monatliche Berichterstattung an das Management aufrechterhalten bzw. die Berichterstattungsfrequenz sogar noch erhöht wird. Es ist somit sicherzustellen, dass die tägliche Transaktionsverarbeitung und die Erstellung von Monats- und Quartalsabschlüssen sowie ergänzende Berichterstattung, wie bspw. die Erstellung von (Zwischen-)Lageberichten, nicht zum Erliegen kommen. Zudem müssen die wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 angemessen Eingang in die Berichterstattung im Anhang und im Lagebericht finden. Insbesondere die Prognoseberichterstattung als Bestandteil des Lageberichts stellt eine Herausforderung dar. Es ist in dieser Ausnahmesituation notwendig, die Richtung der zu erwartenden Entwicklung zu prognostizieren. Erfahren Sie mehr dazu in unserem Infoblatt.

Handlungsbedarf im Autohandel

In der aktuellen Situation ist eine der größten Herausforderungen im Automobilhandel die Liquiditätssicherung zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs sowie zur Finanzierung des Wiederanlaufs. Um die Liquidität zu sichern, sollten eine Reihe von kurz- und mittelfristigen Maßnahmen angedacht werden:

Kurzfristige Maßnahmen

  • Liquiditätscheck und Zukunftsplanung in wahrscheinlichen Szenarien
  • Abschätzung des aktuellen und zukünftigen Kapitalbedarfs
  • Cash-Flow Berechnung
  • Maßnahmen zur Optimierung von Working Capital und Cash Positionen

 

Mittelfristige Maßnahmen

  • Nachhaltige Verbesserung von Liquidität und Erträgen durch Prozessvereinfachung, Automatisierung sowie verstärktem Einsatz digitaler Technologien (Reduktion der Komplexität)
  • Krisensichere Aufstellung für künftige Herausforderungen durch Optimierung in allen wesentlichen Bereichen: Strategische/operative Re-Fokussierung, Optimierung in Verkauf und Service, Tax Optimization, Risk Management Systeme und finanzielle Restrukturierung.

Analyse von COVID-19-Szenarien als Element der Berichterstattung

Durch COVID-19 ist die operative Geschäftstätigkeit vieler Unternehmen stark ein¬geschränkt und in Teilen zum Erliegen gekommen. Internationale Lieferketten sind unterbrochen. Persönliche Kontakte zwi¬schen Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten sind häufig nicht möglich. Und in einigen Branchen ist die Geschäftsgrundlage selbst eingeschränkt oder temporär entfallen. All diese Folgen von COVID-19 haben kurz- und langfristige Effekte auf das Unter¬nehmensumfeld, auf die Art und Weise der zwischenmenschlichen Zusammenarbeit und auf die Sicherung der operativen und strategischen Unternehmensziele. In dieser unsicheren Zeit ist es von besonderer Bedeutung, zügig die richtigen Entscheidun¬gen zu treffen und auf Basis klarer Analysen möglicher Szenarien den Unternehmenser¬folg nachhaltig zu sichern.

Um negative Effekte der Pandemie kurz¬fristig zu begrenzen und dauerhaft den Unternehmenserfolg zu sichern, bedarf es eines starken Miteinanders von Kunden und Lieferanten, Mitarbeitern und Vorständen, Eigentümern und Banken. Dabei ist von besonderer Bedeutung, Transparenz herzustellen über die Wirkung von COVID-19 auf das Unternehmen und die Effekte auf finanzielle und nicht-finanzielle Unternehmensziele. Erfahren Sie dazu in unserem Infoblatt mehr.
 

COVID-19: Auswirkungen auf das Interne Kontrollsystem

Unternehmen setzen ihre Notfallpläne zur Krisenbewältigung um. Etablierte Prozessabläufe werden dynamisch der Situation angepasst. Teilweise geraten sie ins Sto¬cken, werden abgekürzt oder kommen gar zum Erliegen. Obwohl die COVID-19-Pandemie eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft und Wirtschaft ist, sind viele Unternehmen weiterhin verpflichtet, über ihre betriebliche und finanzielle Lage rechtzeitig Auskunft zu geben. Dies gilt auch hinsichtlich der Überwachung der Wirksamkeit des Internen Kontrollsystems (IKS; § 107 Abs. 3 Satz 2 AktG). Auch internationale Aufsichtsbehörden wie die Securities Exchange Commission („SEC“) und das UK Financial Reporting Council („FRC“) haben bisher nicht signalisiert, beste¬hende Anforderungen an ein IKS wesentlich zu lockern. Aus diesem Grund muss die Effektivität des IKS sichergestellt werden.

Es ist davon auszugehen, dass sich Prozessabläufe und Schnittstellen, u.a. aufgrund erhöhter Remote-Arbeit, wesentlich verän¬dern. Dies hat Auswirkungen auf Prozessrisiken, die Eignung etablierter Kontrollen und somit auch auf die durchgängige Effektivität des IKS. Erfahren Sie in unserem Infoblatt unterstützende Maßnahmen zur Sicherstellung eines verlässlichen IKS während der COVID-Krise.
 

Internal Controls von Finanzprozessen unter Notbesetzung – sind die Schwachstellen ausreichend abgesichert?

Covid-19 zwingt die Unternehmen zur ad hoc Anpassung ihrer Prozesse und internen Kontrollen. Die in der Pandemie eingerichteten Schutzmaßnahmen führen zu einem Stillstand weiter Teile der Volkswirtschaft. Die Unternehmen sind gezwungen, sich sehr schnell auf dieses neue Umfeld einzustellen und müssen ihre Organisation, ihre Geschäfts- und Finanzberichterstattungsprozesse sowie ihre IT-Systeme anpassen. Dies erfordert auch eine krisenbedingte Modifikation des internen Kontrollsystems. Die Herausforderungen der derzeitigen Situation sind vielschichtig:

  • Geringere Verfügbarkeit von Mitarbeitern
  • Schneller Umstieg auf Home Office
  • Erschwerte Durchführung von eingeübten Abläufen
  • Einschränkung von automatisierten Kontrollen
  • Aufgeweichte Durchführung von Kontrollen zur Datensicherheit
  • Steigendes Risiko doloser Handlungen
     

Risikomanagement in der Krise

In der Krise wird das in die Zukunft gerichtete Risikomanagement vollständig durch das auf den Moment abzielende Krisenmanagement der COVID-19 Pandemie dominiert – oder doch nicht? Ein dramatisch verändertes Unternehmens- und Branchenumfeld wirbelt Eintrittswahrscheinlichkeiten, Korrelationen und Schadensausmaße durcheinander. Risiken, die kurz zuvor als unwahrscheinlich und überschaubar erschienen, können heute ganz reell sein und die Unternehmensziele stark bedrohen. Die Unternehmensziele selber sind ebenfalls in Bewegung und verändern damit auch die als Zielabweichung definierten Risiken und Chancen massiv.

Die derzeitige Krise wirft insbesondere folgende Kernfragen auf: Wie wirken sich die aktuelle Situation sowie mögliche weitere Entwicklungen auf die Risikotragfähigkeit und somit auf den Fortbestand des Unternehmens aus? In unserem Infoblatt erfahren Sie die Auswirkungen sowie den Klärungsbedarf für das Risikomanagement, die sich hieraus ergeben.

Trusted Media Experience – effektives Marketing in Zeiten von COVID-19

Werbetreibende sollten ihre Mediastrategie überdenken, um aus der Krise als Gewinner hervorzugehen. Budgetkürzungen, Einstellungsstopps und ein verändertes Kundenverhalten sind nur einige der Herausforderungen, die es hierfür zu meistern gilt.

Viele Werbetreibende lassen aufgrund der Krise ihre Marketing- und Mediaaktivitäten ruhen oder haben diese komplett eingestellt. Dies kann nicht nur für die Marke schädlich sein, sondern auch zu finanziellen Risiken führen. Die Vergangenheit, hat gezeigt, dass Unternehmen, die während einer Krise ihr Werbebudget gekürzt haben, danach weniger Umsatz erzielen als Konkurrenten, die ihr Werbebudget erhöht oder auf gleichem Niveau gehalten haben. Verbraucher beobachten Marken genau und bewerten ihr Handeln in der Krise. Dies kann eine großartige Gelegenheit für zielgerichtete Komunikation und einen sinnvollen Markenaufbau sein. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Infoblatt.

KfW-Unternehmerkredit (037/047)

Der bestehende KfW-Unternehmerkredit wurde im Zuge der COVID-19 Pandemie ausgeweitet und für einen breiteren Kreis von Unternehmen zugänglich gemacht. Der Förderkredit kann jedoch weiterhin nicht direkt bei der KfW beantragt werden, sondern dies muss wie bisher über die Hausbank (Finanzierungspartner) erfolgen. Die KfW übernimmt für die Hausbank das Risiko zu 80% bzw. 90% bei Krediten an KMUs (Haftungsfreistellung). Erfahren Sie in unserem Infoblatt mehr zu folgenden Themen:

  • Wer wird gefördert?
  • Was wird gefördert?
  • Was wird nicht gefördert (u. a.)?
  • Kreditbetrag
  • Konditionen

Die COVID-19-Pandemie als Chance für den Automobilhandel

Die COVID-19-Krise wirkt sich rapide und gravierend auf die global integrierte Automobilbranche aus. Zu den Anzeichen zählen Beeinträchtigungen des Teileexports, Unterbrechungen der Produktion weltweit und in großem Ausmaß sowie die Schließung von Montageanlagen in verschiedenen Ländern. Dadurch gerät die Branche, die bereits mit einem Rückgang der weltweiten Nachfrage konfrontiert ist, unter enormen Druck, was zunehmend zu Fusionen und Übernahmen führen dürfte. In unserem Infoblatt erfahren Sie mehr über folgende Themen:

  • Steuerliche und Liquiditätsimpulse
  • Antwort für die Automobilbranche besteht in der Risikominimierung während der Planung der Wiederaufnahme des Betriebs
  • Minderung von kurzfristigen Cashflow-Risiken
  • Marketing/Verkauf im Krisen- und Rettungsmodus
  • Kooperationsmöglichkeiten für OEMs und Händler

Erkennen von Rechtsänderungen und Risikomanagement während der COVID-19 Krise

Der Ausbruch der COVID-19 Pandemie hat globale Lieferketten und den internationalen Handel stark beeinträchtigt und zu bislang nicht gekannten, erheblichen Einschränkungen auch der persönlichen Bewegungsfreiheit geführt. Um die weitere Verbreitung der Viren einzudämmen und die Bevölkerung zu schützen, haben weltweit Regierungen und ihre Aufsichtsbehörden begonnen, Schutzmaßnahmen einzuführen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu ändern, um beispielsweise die Sicherheit am Arbeitsplatz zu verbessern oder um mit finanzieller Unterstützung auf die krisenbedingte Abschwächung der Wirtschaft reagieren zu können.

Unternehmen stehen nun vor der Herausforderung, über die gesetzlichen
Neuerungen informiert zu bleiben und die neuen gesetzlichen Anforderungen zeitnah in ihren Betrieben und Arbeitsabläufen zu implementieren. Dies stellt insbesondere global agierende Unternehmen vor größere Herausforderungen, da gesetzliche und regulatorische Änderungen in diversen Ländern gleichzeitig erkannt, erfasst und umgesetzt werden müssen. Um Unternehmen bei dieser Herausforderung zu unterstützen, hat Deloitte mit DIAMOND – Deloitte’s Intelligent Regulatory Monitoring and Diagnosis Solution – eine Lösung entwickelt, die in mehreren Ländern die COVID-bedingten gesetzlichen
und regulatorischen Neuerungen erkennt und den Unternehmen zur Verfügung
stellt. Erfahren Sie in unserem Infoblatt oder auf unserer Webseite mehr dazu.

Mit der digitalen Plattform RestartNow Mitarbeiter in Echtzeit schützen und den Wiederanlauf meistern

Herausforderungen:

  • Täglich hohe Verluste durch den Geschäfts- und Produktionsstillstand
  • Arbeits- und Produktionsprozesse sind an die neuen hygienischen Anforderungen anzupassen
  • Regulatorische Auflagen bzgl. der Überwachung der COVID-19-bezogenen Maßnahmen
  • Echtzeitüberblick der gesunden und verfügbaren Arbeitskräfte für die Arbeitsplanung essenziell
  • Mitarbeiter fürchten sich vor Ansteckung mit COVID-19 am Arbeitsplatz.

Erfahren Sie in unserem Infoblatt mehr darüber, wie man mit der digitalen Plattform RestartNow Mitarbeiter in Echtzeit schützen und den Wiederanlauf meistern kann.

 

Temporäre Änderung der Mehrwertsteuer im Handel

Im Rahmen des Konjunkturprogrammes 2020 hat die Bundesregierung die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze von derzeit 19% bzw. 7% auf 16% bzw. 5% für den Zeitraum 01.07. bis 31.12.2020 beschlossen. Dies stellt Händler vor besonderen Herausforderungen. Anpassungen sind kurzfristig bis zum 01.07.2020 umzusetzen – daher müssen die Vorbereitungen unmittelbar beginnen.

Im Rahmen des Konjunkturprogrammes 2020 hat die Bundesregierung die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze von derzeit 19% bzw. 7% auf 16% bzw. 5% für den Zeitraum 01.07. bis 31.12.2020 beschlossen. Dies stellt Händler vor besonderen Herausforderungen. Anpassungen sind kurzfristig bis zum 01.07.2020 umzusetzen – daher müssen die Vorbereitungen unmittelbar beginnen.

Internal Audit: Flexibel auf Änderungen reagieren und Mehrwert liefern

Aufgrund der aktuellen Lage konnte man sich in den angestammten Räumlichkeiten nicht mehr persönlich austauschen und der Projektarbeit nachgehen. Der physische Zugang zu Werken und Büros war nicht mehr möglich. Der Weg zurück zu einer „neuen Normalität“ hat mit den ersten Lockerungen der COVID-19 Maßnahmen im öffentlichen Leben gerade erst begonnen. Wir geben unseren Kunden  im Rahmen entsprechender Prüfungshandlungen die notwendige Assurance, um die Arbeitsstätten der Mitarbeiter so sicher wie möglich zu gestalten, ohne an Wohlbefinden und Arbeitsqualität einzubüßen.

In unserem Infoblatt zeigen wir Ihnen zwei konkrete Beispiele, wie die Interne Revision auch in Krisen ihren Wertbeitrag leisten kann.

Conscience Check Kurzarbeit

Als Antwort auf die Auswirkungen der Pandemie für die Wirtschaft ist der Zugang zum Kurzarbeitergeld für Unternehmen stark vereinfacht worden. Die schnelle Bewilligung von Anträgen ohne Prüfung durch die Bundesagentur für Arbeit hat schon vielen Unternehmen durch die Krise geholfen. Gefährlich wird es allerdings, wenn die Unternehmen selbst nicht prüfen, ob sie die Voraussetzungen erfüllen. Hier drohen Rückforderungsansprüche, steuerliche Konsequenzen und sogar Strafverfahren wegen Betruges oder Subventionsbetruges. Geschäftsleiter sollten also genau hinschauen. 

Den aktuellen Herausforderungen begegnen: COVID-19

Unser Experten Team
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