Die Digital Factory

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Starthilfe für den Kunden

Digitale Brückenbauer: Britta Mittlefehldt

Die Digital Factory lebt von den vielfältigen Kompetenzen der Deloitte-Talente, die Industrie 4.0 greifbar machen. Ob Digitalstrategen, Supply Chain Manager, technische Architekten oder Change Management-Experten – interdisziplinäre Teams lassen Blockchain, 3D-Druck und Cobots in jeder Systemlandschaft heimisch werden.

Ein Beitrag aus dem Deloitte-Jahresbericht 2017/2018

Was sollte der erste Ansprechpartner für Kunden in der Digital Factory mitbringen? Einen Ingenieurshintergrund? Langjährige Erfahrung in der Produktion? Idealerweise Einsätze im internationalen Umfeld?

Die Digital Factory hat eine Expertin mit genau diesen Qualifikationen und Erfahrungen gefunden. Sie heißt Britta Mittlefehldt. Ihre Ausbildung: Ein Diplom als Ingenieurin und eines als Wirtschaftsingenieurin, zudem ist sie Schweißfachingenieurin und REFA-geprüfter Industrial Engineer. In ihrer Zeit vor Deloitte hat Britta in Osteuropa ein Produktionswerk aufgebaut, die zugehörigen Prozesse entwickelt und implementiert. Davor hat sie in China sieben Jahre lang die internationale Produktion bei einem Industrieunternehmen geleitet. 

All das kommt ihr bei der Planung und Leitung von Kunden-Workshops in der Digital Factory entgegen. „Die deutsche Industrie ist stark ingenieursgetrieben. Da hilft es schon, ein Studium dieser Fachrichtung zu haben. Viel wichtiger ist aber, dass ich aus der Praxis weiß, wo die klassischen Schmerzpunkte in der Produktion sind“, so Britta, deren Know-how nicht nur in der Fertigung liegt. Für die Kunden optimiert sie die vielfältigsten Abläufe, etwa die Einkaufs- und Bezahlprozesse in einem Luft- und Raumfahrtunternehmen, die Produktportfolios nach einer Post Merger Integration oder den Produktentstehungsprozess für einen Off-Road-Gerätehersteller. 

Hören Sie rein: Unser Podcast "Starthilfe für den Kunden"

Britta Mittlefehldt

 

 

Ausgangspunkt ist immer die Frage: Wo befindet sich das Unternehmen in seiner digitalen Transformation? Und welche Schritte sind noch möglich und sinnvoll? „Jedes Unternehmen hat einen unterschiedlichen Reifegrad“, sagt Britta. „Wenn die Kunden bei uns sind, möchten sie erfahren, wie sie digitale Technologien für sich sinnvoll umsetzen können.“ Da kann das Team der Digital Factory unter anderem den Einsatz von Retrofit-Sensorik vorführen. Produkte, die damit ausgestattet sind, lassen sich in bestehende Fertigungssteuerungssysteme integrieren. „Dieses Konzept, die diversen Use Cases vor Ort erlebbar zu machen, zusammen mit der Anbindung an eine klassische IT-Architektur, gibt es nirgendwo anders“, sagt die Ingenieurin.

Kundenanfragen unterscheiden sich oft darin, ob sie aus dem Business oder der IT kommen. Zuletzt wollte der Chief Information Officer eines mittelständischen Weltmarktführers eine digitale Vision umsetzen. Für ihn entwickelte Britta ein dreiteiliges Workshop-Konzept und begann mit den Anforderungen des Business an die IT. „Das ist wichtig, denn sonst werden Lösungen ohne Nutzen gebaut.“ Im zweiten Teil des Workshops ging es um eine skalierbare IT-Architektur. Im dritten Teil wurden potenzielle Hard- und Softwarepartner diskutiert. Ergebnis: „So sieht Ihre Factory of the Future aus.“ Das Konzept fand die Zustimmung des Vorstands und ging in die Umsetzung. 

Auf dem Weg zum Ziel kann Deloitte in allen Bereichen unterstützen – sei es bei der technologischen Implementierung, der Potenzialerschließung der neu gewonnenen Daten oder Fragen rund um den Aufbau von Digitalkompetenzen. „Die Digital Factory ist in den meisten Fällen ein Startpunkt für den Kunden. Er wird inspiriert und identifiziert Themen, die den Wandel beschleunigen können. Die konkreten Anwendungsbeispiele machen Mut und Lust, die digitale Transformation anzugehen“, so Britta.