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Auf einen Blick: Unsere Corporate Governance Beiträge

Unser Anspruch ist: Sie fortlaufend zu den Neuerungen rund um Corporate Governance und möglichen Assurance-Leistungen zu informieren. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl unserer Fachbeiträge

Zukunftssicherung der unternehmerischen Tätigkeit – über die Überwachungstätigkeit der Aufsichtsorgane

Die Überwachungspflichten der Aufsichtsorgane sind in den letzten Jahren kontinuierlich verschärft worden. Die gestiegenen Anforderungen an die Überwachung und Ausgestaltung der Corporate Governance Systeme führen zu einem vermehrten Bedarf, die Komplexität zu reduzieren. Neben der rechtlichen Einordnung werden in dem Beitrag Möglichkeiten der strukturierten und ganzheitlichen Betrachtung von Corporate Governance Systemen dargestellt und aktuelle Entwicklungen beleuchtet.

In ihrem Beitrag für den „Compliance-Berater“ erörtern Christoph Schenk und Dr. Antonia Steßl die Verantwortung des Aufsichtsrates in der Ausübung seiner Überwachungspflicht. Neben einer rechtlichen Einordnung erfolgt dabei die Skizzierung einer strukturierten Betrachtung der Corporate Governance Systeme, die als Grundlage für die Urteilsbildung der Aufsichtsräte herangezogen werden kann. Neben Fragen zur Systematik der eigentlichen Überwachung und zur formalen Nachweiserbringung wird darüber hinaus auf neue Fragestellungen rund um Corporate Governance eingegangen, die sich insbesondere aus der Deloitte-Trendstudie The Future of Compliance 2017 ergeben. Dabei wird ersichtlich wie die Governance-Anforderungen immer verzahnter und weitereichender werden, was eine organisatorische Querschnitts- und Spagatleistung von allen Beteiligten erfordert.

Ein Beitrag von Christoph Schenk und Dr. Antonia Steßl, Deloitte Audit & Assurance, im Compliance-Berater 4/2018 vom 4.4.2018 | Seiten 92-94

Quo vadis Risikomanagement?

In Ihrem Beitrag „Quo vadis Risikomanagement“ stellen Markus LinkRené Scheffler und Daniel Oehlmann die Ergebnisse der Befragung von 53 deutschen Industrieunternehmen im Rahmen der Deloitte Benchmark Studie zur Ausgestaltung von Risikomanagementsystemen vor. Durch ausgewählte Fragestellung in Bezug auf die 8 Grundelemente eines RMS gemäß IDW PS 981, werden Aussagen und Trends zum momentanen Stand der RMS sowie Handlungsfelder und Erwartungen der Unternehmen abgeleitet und beschrieben.

Ein Beitrag von Markus LinkRené Scheffler und Daniel Oehlmann, Deloitte Corporate Governance Assurance, in Controller Magazin CM Januar/Februar 2018 | Seiten 72-78.

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Risikomanagement und Wirtschaftsprüfung: Warum ist der IDW PS 981 notwendig und was kann er leisten? Welchen Mehrwert liefert er?

Risikomanagement ist eine Kerntätigkeit unternehmerischen Handelns und wichtiger Bestandteil der Corporate Governance. Dem Aufsichtsrat obliegt die Pflicht zur Wirksamkeitsüberwachung des Risikomanagementsystems (RMS) gem. § 107 Abs. 3 AktG. Der IDW PS 981 dient in diesem Zusammenhang als zielführendes Instrument zur Wirksamkeitsüberwachung und Weiterentwicklung des RMS.

In ihren Beiträgen stellen Andreas WermeltRené Scheffler und Daniel Oehlmann zunächst die Überwachungspflichten des Aufsichtsrats in Bezug auf das RMS, dessen Bedeutung für die Unternehmenssteuerung und das Controlling dar. Anschließend untersuchen sie, inwieweit die Tätigkeiten des Wirtschaftsprüfers im Rahmen der Abschlussprüfung oder im Rahmen einer freiwillig beauftragten Prüfung nach IDW PS 981 zur Unterstützung dieser Pflichten und zur Unternehmenssteuerung herangezogen werden können. Zum einen wird gezeigt, welche Prüfungsaussagen und -ergebnisse aus der Abschlussprüfung genutzt werden können. Zum anderen werden die wesentlichen Merkmale einer Prüfung nach IDW PS 981 als ein Instrument zur Unterstützung der Wirksamkeitsüberwachung des Aufsichtsrats dargestellt und der Nutzen einer Prüfung nach IDW PS 981 für das anwendende Unternehmen und sein Controlling herausgearbeitet.

Zwei Beiträge von Andreas WermeltRené Scheffler, und Daniel Oehlmann, Deloitte Corporate Governance Assurance und Internal Controls Assurance, in WPg 00/2017 | Seiten 1-9 und ControllerMagazin 09/2017 | Seiten 84-88

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BGH-Urteil unterstreicht Bedeutung von Compliance-Management-Systemen: Bußgeldmindernde Wirkung im Straffall

Mit dem BGH-Urteil vom 9.5.2017 (BGH zur Berücksichtigung von Compliance-Management-Systemen bei der Bemessung einer Geldbuße nach § 30 Abs. 1 OWiG) wird einem CMS erstmals eine bußgeldmindernde Wirkung im Falle einer Unternehmensgeldbuße zugesprochen. Das bedeutet, dass Sanktionen für Unternehmen dann reduziert werden können, wenn sich das Unternehmen um den Aufbau eines CMS bemüht. Auch solche Bemühungen, die während eines laufenden Verfahrens vorgenommen werden, sind nach dem BGH positiv, d.h. sanktionsreduzierend, zu berücksichtigen.

Gleichzeitig impliziert der Richterspruch, dass nicht nur einzelne Compliance-Aspekte (wie etwa das Steuerrecht), sondern die Ganzheitlichkeit eines CMS entscheidend ist. In diesem Beitrag kommentieren Dr. Sophie Bings und Markus Link das BGH-Urteil und heben hervor, welche Wirkung eine solche Entscheidung für die Debatte zu Compliance-Management-Systemen hat.

Ein Beitrag von Dr. Sophie Luise Bings (Deloitte Legal) und Markus Link (Corporate Governance Assurance), in Compliance-Berater 9/2017 | Seite 332

Corporate-Governance-Systeme in Abgrenzung zur Abschlussprüfung: Was kann vom Wirtschaftsprüfer erwartet werden?

Auch wenn die Suche nach der richtigen Balance zwischen systematischer Steuerung und unternehmerischer Freiheit die Unternehmen seit Jahrzehnten beschäftigt und wahrhaftig nicht neu ist: Die zunehmende Komplexität und Größe der Unternehmen sowie die stetig steigenden Informations- und Transparenzbedürfnisse der Stakeholder fordern eine umfassende betriebswirtschaftliche und rechtliche Auseinandersetzung mit den Anforderungen der Corporate Governance Systeme (CGS). Eine nachweislich angemessene und wirksame CGS-Landschaft, in der die einzelnen Systeme ineinandergreifen und systematisch überwacht werden, schafft den Rahmen für eine nachhaltige und sichere Unternehmensausrichtung. Die Abschlussprüfung ist ein wichtiger – und zu den CGS komplementärer – Baustein einer guten und verantwortungsvollen Unternehmensführung und -überwachung.

In ihrem Beitrag erläutern Markus Link und Florian Maciuca, wie die Geschäftsleitung die Funktionsfähigkeit und somit Wirksamkeit ihrer Corporate Governance Systeme (CGS) nachweisen, respektive wie Kontrollorgane auf Basis eines entsprechenden Nachweises eine Einschätzung im Rahmen ihrer Überwachung treffen können. Zudem erfolgt eine abgrenzende Darstellung der Prüfung von CGS gegenüber der Abschlussprüfung.

Ein Beitrag von Markus Link und Florian Maciuca, Deloitte Corporate Governance Assurance, in BOARD 04/2017 | Seiten 166-168

Compliance als Bestandteil von wirksamer Corporate Governance

Während Corporate Governance aus normativer Sicht oftmals mit guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung und -überwachung gleichgesetzt wird, stellt sich mangels gesetzlicher Ausgestaltungsvorgaben zunehmend die Frage nach der konkreten Umsetzung im Unternehmen. Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) hat mit der Veröffentlichung von zuletzt drei Prüfungsstandardentwürfen in 2016 ein umfassendes Rahmenwerk zur Prüfung der Corporate Governance Systeme (CGS) geschaffen, welches gleichzeitig auch als Implementierungsleitfaden von den Unternehmen genutzt werden kann. In diesem Beitrag stellen Florian Maciuca und Johanna Wedemeier dar, wie die Geschäftsleitung die Funktionsfähigkeit und somit Wirksamkeit ihrer CGS nachweisen kann, respektive wie der Aufsichtsrat auf Basis eines entsprechenden Nachweises eine Einschätzung im Rahmen seiner Überwachung treffen kann.

Ein Beitrag von Florian Maciuca und Johanna Wedemeier, Deloitte Corporate Governance Assurance, in Comply 4/2016 | Seiten 58–61

Corporate Governance – Unternehmenssteuerung und Überwachung mit System

Unternehmensrisiken fordern eine stetige Steuerung und Überwachung zur Sicherstellung einer guten Corporate Governance. In seinem Beitrag setzt sich Florian Maciuca mit den Anforderungen der Teilsysteme (das Risikomanagement, das Interne Kontrollsystem, das Compliance Management System und die Interne Revision) auseinander und erörtert die Steuerungs- und Überwachungspflichten der gesellschaftsrechtlichen Organe in Unternehmen. Hervorzuheben ist die Notwendigkeit, dass diese unterschiedlichen Systeme ineinandergreifen, da die systematische Steuerung von Unternehmensrisiken ein Komplex von betriebswirtschaftlich sinnvollen und rechtlich notwendigen Maßnahmen ist. Ein diffuses Risikoumfeld und die möglichen Konsequenzen für die Unternehmen erfordern zunehmend betriebswirtschaftliche Reaktionen in einem ganzheitlichen Managementsystem zur nachhaltigen Wahrung einer guten Unternehmensführung (Corporate Governance). In seinem Artikel im „Unternehmensjurist“ zeigt Florian Maciuca abschließend den vielseitigen Nutzen auf, den eine Integration der ablauf- und aufbauorganisatorischen Corporate Governance Teilsysteme für ein Unternehmen mit sich bringt.

Ein Beitrag von Florian Maciuca, Deloitte Corporate Governance Assurance, im Unternehmensjurist 5/2016 vom Sept/Okt 2016 | Seiten 46–47

Erste Überlegungen zur Prüfung von Risikomanagementsystemen und seiner Bedeutung im Kontext effektiver Corporate Governance

Um in Unternehmen die Wirksamkeit von Risikomanagementsystemen innerhalb des Corporate Goverance Systems sicherzustellen, wurde mit dem IDW PS 981 eine weitere Grundlage geschaffen, welche die Systematik (in Anlehnung an das COSO Rahmenwerk) von Risikomanagementsystemen prüft. Dieser Standard soll das vom IDW geschaffene konsistente Set an Standards ergänzen, um die wesentlichen Risiken, die dem Erreichen der festgelegten Unternehmensziele entgegenstehen, rechtzeitig zu identifizieren, zu bewerten, zu steuern und zu überwachen. Außerdem kann eine Prüfung dem objektivierten Nachweis der ermessensfehlerfreien Ausübung der Organisations- und Sorgfaltspflichten des Vorstands und des Aufsichtsrats dienen und sie hinsichtlich der straf- und haftungsrechltlichen Regelungen unterstützen.
In ihrem Beitrag für den „Compliance-Berater“ erläutern Dr. Antonia Steßl und Markus Link die Bestandteile des IDW PS 981 und zeigen auf, wie die Bestandteile des Standards auf die konkreten Anforderungen eines RMS eingehen. Hervorzuheben ist vor allem, dass ein RMS niemals isoliert, sondern immer als integraler Bestandteil eines übergeordneten Corporate Governance Systems eines Unternehmens betrachtet und konzipiert werden sollte.
Letztendlich ist das, durch das Zusammenspiel der verschiedenen Corporate Governance Elemente entstandene Reporting entscheidend, wodurch ein Rahmen für eine ganzheitliche, managementsystembezogene Erfüllung der Überwachungspflichten geschaffen wird. Die Prüfung des RMS gilt somit als unabhängiger und objektiver Nachweis darüber, inwiefern ihr RMS angemessen und wirksam ist.

Ein Beitrag von Dr. Antonia Steßl und Markus Link, Deloitte Corporate Governance Assurance, im Compliance-Berater 7/2016 vom 05.07.2016 | Seiten 238 – 241