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Actuarial and Insurance Services Career

Erfahrungsberichte

Unsere Mitarbeiter stellen sich vor

Philipp Braun ist seit Mai 2010 bei Deloitte tätig und ist derzeit Manager im Business Financial Advisory, Service Line Actuarial & Insurance Services. 

Sein persönliches Motto: Ich halte es mit der ungarischen Weisheit „Was Du mit guter Laune tust, fällt Dir nicht schwer“.

Wie sind Sie zu Deloitte gekommen und was beinhaltet Ihre Tätigkeit?

Als Medizinstudent wird man meistens Arzt, als Jurastudent vielleicht Rechtsanwalt, als Lehramtsstudent Lehrer. Aber als Mathematikstudent? Zumal mit Nebenfach Philosophie? Durch einen glücklichen Zufall bin ich über ein Praktikum bei Deloitte gelandet. Weil mir die vielseitige Arbeit von Anfang an große Freude bereitet hat, bin ich gewissermaßen „hängengeblieben“.

Obwohl meine Arbeit längst nicht darauf beschränkt ist, stellt die Risikomodellierung einen Schwerpunkt dar. Meine Kollegen und ich entwickeln, häufig in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden, Unternehmensmodelle, mit denen Risiken ermittelt und quantifiziert werden können. Dabei geht es um Fragestellungen wie: Welche Auswirkungen hat es auf die zukünftigen Zahlungsströme, wenn es plötzlich Veränderungen am Kapitalmarkt gibt? Oder wenn plötzlich eine große Zahl an Versicherungsnehmern ihre Verträge kündigt? Dabei werden häufig komplexe Zusammenhänge berücksichtigt: In der privaten Krankenversicherung etwa gibt es eine Beitragsanpassungsklausel, und wenn sich etwa das Zinsumfeld verändert, kann dies zu Beitragserhöhungen führen. Kunden sind dann eher geneigt, ihre Tarife oder sogar den Versicherer zu wechseln. Dadurch gibt es eine Reihe von Folgeeffekten. Neben elementaren Funktionalitäten wie der Beitragsberechnung geht es daher auch um die die Abbildung komplexer Managementregeln. Wir begleiten unsere Kunden dabei bei in der gesamten Prozesskette: Angefangen bei der Konzeption über die Umsetzung im Modell, Test und Dokumentation schließlich auch bei der Analyse und Interpretation der Ergebnisse.

Ihr spannendstes Projekt bei Deloitte und warum?

Besonders spannend finde ich längerfristige Projekte, bei denen ich Mandanten häufig über mehrere Jahre begleite. Wenn man nach der Konzeptions- und Implementierungsphase anschließend auch den aufsichtsrechtlichen Zertifizierungsprozess begleiten darf und sieht, dass das Modell tatsächlich zur Planung und Steuerung des Unternehmens eingesetzt wird, ist das natürlich ein sehr schönes Gefühl.

Was ist für Sie das Besondere an Deloitte? Warum arbeiten Sie gerne bei Deloitte?

Was ich besonders schätze, ist die Vielseitigkeit: Sowohl der Kollegen als auch der Fragestellungen und Projekte. Kein Projekt ist wie das andere, und bei jedem lernt man dazu. Daneben sind es die gelebte absolute Integrität und der Anspruch an höchste Qualität, die dafür sorgen, dass ich mich mit Deloitte identifziere.

Was muss man aus Ihrer Sicht mitbringen, um zu Ihrem Team zu passen?

Für die berufsbegleitende Ausbildung zum Aktuar DAV ist es hilfreich, schon einschlägige Vorkenntnisse aus dem Bereich der Versicherungsmathematik zu besitzen. Das ist aber keinesfalls ein Muss-Kriterium. Ich selbst hatte wie viele meiner Kollegen mit einem Schwerpunkt in der numerischen Mathematik vorher keinerlei Bezüge zur Versicherungswirtschaft.

Unabdingbar sind aber, wie wahrscheinlich auch in allen anderen Bereichen bei Deloitte, Aspekte wie Offenheit, Neugier, Teamgeist und Lernbereitschaft.

Welchen Beitrag leisten Sie mit Ihrer Arbeit für die Kunden, Ihre Kollegen oder sogar für die Gesellschaft, kurz gesagt: Was ist Ihr persönlicher Impact?

Durch das neue Aufsichtsrecht Solvency II wird eine Vielzahl neuer Anforderungen an die Versicherungswirtschaft gestellt. Zusammen mit meinen Kollegen unterstütze ich unsere Kunden dabei, Risiken zu identifizieren und zu quantifizieren. Letztendlich geht es darum sicherzustellen, dass Versicherungen nicht pleitegehen, aber der Versicherungsschutz dennoch bezahlbar bleibt.

Armin Maßmann ist Senior Consultant und seit Mai 2016 bei Deloitte in der Serviceline Actuarial and Insurance Services im Bereich Financial Advisory tätig. 

3 Dinge, die du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest?

Bücher, Sonnencreme (da es eine hoffentlich größtenteils sonnige Insel ist), Handy

Wenn du eine Erfindung hättest auf den Markt bringen können, wäre es … gewesen?

Der Iron Man Suit.

Welches war die beste Erfindung in den letzten 10 Jahren?

Das iPhone

Welches war das/die/der interessanteste Land/Stadt/Ort, welche(s) du je besichtigt hast?

Paris, ist mein all time favorite

Ohne diese 3 Dinge verlasse ich nicht mein Haus:

Handy, Kleidung, Schlüssel

Mit welcher Person deiner Wahl würdest du gerne einen Tag verbringen?

Neil deGrasse Tyson

Welche Rolle spielt Mathematik im Bereich AIS ?

Die Fähigkeit mathematisch Denken und Abstrahieren zu können hilft denke ich bei fast allen Problemen, denen man im Arbeitsalltag begegnet.

Was begeistert dich an deinem Job?

Der oft schnelle Wechsel zwischen längerem Nachdenken und praxisorientierten Umsetzen.

Was zeichnet dein Team aus?

Diskussionsfreude, Einsatzbereitschaft und wir sind fast alle Mathematiker, also besser wird es nicht.

Was ist deines Erachtens die wichtigste Führungskompetenz?

Lernbereitschaft

Welcher war der spannendste Ort, auf dem du je auf einem Projekt warst?

Das darf ich nicht mal sagen, da ich eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben habe.

Wenn du nochmal studieren könntest, welchen anderen Studiengang würdest du wählen? 

Physik oder Biologie oder Medizin.. vielleicht sollte ich noch mal studieren.

Welches war das exotischste Gericht, das du je gegessen hast?

Heuschrecken. War eigentlich ganz gut.

In der Schule war ich immer schlecht in …

Chemie

Das konnte ich noch nie …

Chemie? Und Einradfahren.

Maren Möllers ist seit Mai 2014 Consultant im Business Financial Advisory, Service Area Actuarial and Insurance Services.

Ihr persönliches Motto: Nur, wenn man sich etwas zutraut, kann man weiterkommen. Der einfache Weg ist meistens nicht der Beste.

Wie sind Sie zu Deloitte gekommen und was beinhaltet Ihre Tätigkeit? 

Während meiner Masterarbeit bin ich ganz klassisch im Internet auf die Stellenanzeige aufmerksam geworden und habe mich beworben. Nach Bewerbungsgesprächen bei mehreren Beratungsunternehmen, hat Deloitte mich letztendlich überzeugen können.

Ich habe die Entscheidung bis heute nicht bereut und bin nun schon seit 1,5 Jahren als Consultant im Bereich Actuarial and Insurance Services in Köln tätig. In unserem Team beraten wir Versicherungsunternehmen in aktuariellen Fragestellungen. Wir unterstützen dabei z.B. bei der Entwicklung stochastischer Unternehmensmodelle, beim Asset-Liability-Management oder bei M&A Transaktionen. Gerade unter Solvency II gibt es für die Versicherungsunternehmen viele neue Regularien zu erfüllen.

Können Sie uns einen typischen Arbeitsalltag skizzieren?

Unsere Projekte sind sehr unterschiedlich und unsere Arbeit kann somit jeden Tag anders aussehen. Hält man an einem Tag noch einen Workshop bei einem Mandanten, beschäftigt man sich in einem anderen Projekt mit der Implementierung versicherungsmathematischer Berechnungen in einer Software oder analysiert Unternehmensmodelle und erstellt daraufhin Bewertungsgutachten.

Ein Arbeitstag hängt auch stark vom Mandanten oder der momentanen Projektphase ab. Gerade während der Konzeption arbeitet man viel im Team zusammen und diskutiert über das Vorgehen im Projekt und die Ideen für die Umsetzung. Meist arbeiten wir auch eng mit dem Mandanten zusammen oder unterstützen diesen bei den alltäglichen Linientätigkeiten eines Versicherungsunternehmens. Dabei lassen sich einige Aufgaben aus dem Büro erledigen, andere fordern jedoch die Anwesenheit beim Mandanten vor Ort.

Welchen Aspekt Ihres Jobs finden Sie am spannendsten?

Während meiner Arbeit bekomme ich einen tollen Einblick in die verschiedensten Bereiche der Versicherungsmathematik. In unseren Projekten geht es darum, komplexe Problemstellungen zu lösen und ich sehe mich jeden Tag neuen Herausforderungen gegenüber. Oft muss man sich in neue Sachverhalte einarbeiten, sodass ich das Gefühl habe, jeden Tag etwas Neues zu lernen und gefordert zu werden. Auch die Zusammenarbeit in den unterschiedlichen Teams mit verschiedenen Mandanten bringt mich in meiner persönlichen Entwicklung sehr weiter. 

Was ist für Sie das Besondere an Deloitte? Warum arbeiten Sie gerne bei Deloitte?

Bei Deloitte ist „As One“ nicht nur ein Slogan; das merkt man vor allem bei den vielen funktionsübergreifenden Veranstaltungen, bei denen man mit interessanten und netten Menschen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen zusammenkommt und sich auf fachlicher, aber auch auf persönlicher Ebene austauschen kann.

Der Vorteil eines so großen und international agierenden Unternehmens wie Deloitte ist, dass man ein großes und starkes Team hinter sich stehen hat und man dadurch auf Wissen und Erfahrungen aus vielen Geschäftsbereichen in unterschiedlichen Kulturen zugreifen kann.

Welchen Beitrag leisten Sie mit Ihrer Arbeit für die Kunden, Ihre Kollegen oder sogar für die Gesellschaft, kurz gesagt: Was ist Ihr persönlicher Impact?

Als Teil eines wundervollen Teams trage ich dazu bei, die Problemstellungen der Kunden mit höchster Qualität und Professionalität zu lösen. Mein persönlicher Impact ist es, die Versicherungsbranche zu stärken und damit auch hohe Sicherheiten für die Versicherten zu schaffen. 

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