Article

Ihr Einstieg bei Deloitte

Mitarbeiter Insights aus dem Bereich Finance Consulting

Mitarbeiter aus dem Finance Consulting berichten von aktuellen Projekten und ihrem Einstieg im Consulting bei Deloitte.

Sie wollen mehr über den Bereich Finance Consulting bei Deloitte erfahren und suchen nach Mitarbeiterberichten zu aktuellen Projekten und unterschiedlichen Einstiegsmöglichkeiten? Dann sind Sie hier genau richtig!

Mitarbeiter Insights

Analytics ist: Vielfältigkeit - Austausch - Kreativität

Tobias Heß ist Senior Consultant im Finance Consulting im Bereich Strategy & Operations. Was sich hinter dem Bereich Analytics verbirgt und wie sich die Arbeitsweise von Tobias und seinem Team zu der von anderen unterscheidet erfahren Sie in seinem Erfahrungsbericht. 

Ich unterstütze ein Unternehmen in der Konsumgüterbranche bei einer Initiative zum Auf- und Ausbau einer Analytics Abteilung. Wir führen daher u.a. für andere Unternehmensabteilungen Analytics-Projekte durch. Aber was verbirgt sich überhaupt im Alltag hinter dem Buzzword „Analytics“?

Analytics ist überall. Daher ist unsere Initiative cross-funktional aufgestellt, sodass unsere Analytics-Projekte neben Finance vor allem in Sales, Marketing und Operations angesiedelt sind.

Analytics ist Vielfältigkeit. Daher setzt sich unser Team aus BWLern, Bauingenieuren, Mathematikern und Informatikern aus 5 verschiedenen Nationen zusammen. Durch das Zusammenführen unterschiedlicher fachlicher Hintergründe und Fähigkeiten können wir Problemstellungen aus verschiedenen Perspektiven betrachten und gemeinsam die beste Lösung für unseren Kunden erarbeiten. Darüber hinaus lernt man eine ganze Menge aus den Fachbereichen der anderen Kollegen, sowohl Relevantes (SQL-Programmierung) als auch weniger Relevantes (Abkühlvorgang meiner Kaffeetasse mithilfe der Wärmeleitungsgleichung). Aber egal worum es geht, eine tolle Stimmung herrscht immer!

Analytics ist Austausch. Am Anfang jedes Projekts veranstalten wir Workshops mit den Vertretern aus den Business-Abteilungen. Hier versuchen wir die Problemstellung und die zugrunde liegenden Prozesse und Daten zu verstehen. Danach heißt es: „Laptops weg - Zeichenstunde!“ Bevor wir uns wieder vor den Bildschirm hocken, starten wir erstmal mit Papier und Stift und skizzieren im Team unsere analytische Vorgehensweise samt Auswertungsmethoden und Charts.

Analytics ist Programmieren. Steht der Rahmen für unsere Analyse, geht es in die Umsetzung auf Basis von strukturierten und unstrukturierten Daten. Mithilfe von R, Python und Excel untersuchen wir zum Beispiel Sales-Daten auf unentdeckte Muster und Zusammenhänge, um künftig bessere Investitions- oder Kampagnenentscheidungen zu treffen.

Analytics ist Storytelling. Am Ende eines jeden Projekts besteht die Kunst darin, komplexe Zusammenhänge und Resultate adressatengerecht aufzubereiten. Vom Marketing-Analysten über den Sales-Controller bis hin zum CFO, jeder muss die Auswirkungen und den Mehrwert unseres Projekts für seine tägliche Arbeit nachvollziehen können. Andernfalls wandern unsere Ergebnisse in die nächste Schublade.

Analytics ist Kreativität. Es muss nicht immer erst ein Problem vorliegen, damit wir aktiv werden. Moderne Technologien und Entwicklungen insbesondere im Bereich Artificial Intelligence bieten Unternehmen von heute nie dagewesene Möglichkeiten. Unsere Aufgabe ist es, immer auf dem neuesten Stand zu sein und zu evaluieren, wie bspw. Chatbots, die Google Maps API oder neuronale Netzwerke einen Mehrwert im Unternehmen schaffen können. Letztere haben wir bereits erfolgreich im Rahmen von Bilderkennung trainiert und implementiert, um das Media Reporting unseres Kunden zu automatisieren.

Alles in allem eine sehr abwechslungsreiche Initiative, bei der ich aus Finance heraus in viele angrenzende Bereiche hineinschnuppern kann.

Mein Praktikum bei Deloitte Finance Consulting

Neugierig, was Roboter mit Finance Consulting zu tun haben und wie Analytics die Finanzabteilungen von Unternehmen beeinflussen werden, habe ich Ende 2016 am Recruiting Event „Finance 2025“ von Deloitte teilgenommen. Nach einem sehr interessanten und aufschlussreichen Tag in der WWK Arena in Augsburg war nicht nur mein Interesse für Analytics, sondern auch für Deloitte Finance Consulting geweckt. So beschloss ich, mich auf ein Praktikum zu bewerben. Nach erfolgreichem Durchlaufen des Bewerbertages freute ich mich auf mein 3-monatiges Praktikum Ende 2017.

Dass Praktikanten bei Deloitte mehr als nur Kopieren und Kaffeekochen dürfen, wurde bereits bei der Onboarding Week in Düsseldorf deutlich. Vier Tage lang wurden wir Praktikanten zusammen mit Neueinsteigern aller Level auf unsere bevorstehende Zeit bei Deloitte vorbereitet. Neben organisatorischen Grundlagen wurde uns hier vor allem auch sehr nützliches Handwerkszeug für den Alltag in der Beratung vermittelt. Durch die verschiedenen Abendveranstaltungen war es obendrein möglich, in lockerer und entspannter Atmosphäre andere neue Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Beschwingt von den Erlebnissen der Welcome Days ging es für mich bereits am darauffolgenden Montag auf mein Projekt bei einem internationalen Konsumgüter-Hersteller. Zusammen mit den anderen Consultants aus dem Münchner Office reiste ich Montagmorgen topmotiviert mit dem Mietwagen zum Kunden. Angekommen gab es für mich erst einmal eine Führung durch die Büros. Dabei lernte ich neben den wesentlichen Kundenansprechpartnern auch gleich alle neuen Kolleginnen und Kollegen kennen: insgesamt umfasste das Projekt über 20 Consultants aus Deutschland, Österreich und Großbritannien. Während meines Praktikums hatte ich die Gelegenheit, mehrere Teams bei vielseitigen und spannenden Aufgaben rund um Management Reporting zu unterstützen. Hauptsächlich war ich jedoch dem rund 8-köpfigen Analytics Team zugeordnet. Unsere Hauptaufgabe war es, zusammen mit unserem Kunden, das gesamte Unternehmen in eine Analytics-Driven Organization umzuwandeln. So kam es, dass ich trotz meines Praktikums bei Finance Consulting auch mit Fragestellungen fernab reiner Finanzthemen zu tun hatte. Eine meiner ersten Aufgaben war es beispielsweise, selbstständig eine Analytics-Lernplattform – eine Sammlung verschiedener Onlinekurse, Literatur und weiterer Hilfsmittel – zu erstellen. Diese sollte es den Mitarbeitern des Kunden ermöglichen, sich selbst gezielt zu spezifischen Analytics-Themen weiterzubilden. Dabei war es eines meiner persönlichen Highlights, anschließend das finale Ergebnis erfolgreich unserem Kundenansprechpartner im wöchentlichen Jour fixe vorzustellen. Ein echter Erfolg! Generell lässt sich sagen, dass eigenständiges Arbeiten und auch das Übernehmen erster kleiner Verantwortungen nicht nur bei dieser Aufgabe, sondern von Tag eins meines Praktikums gefördert wurden.

Trotz der anspruchsvollen Projektarbeit kamen gemeinsame Aktivitäten dennoch nicht zu kurz. So fanden in regelmäßigen Abständen Abendessen und andere Teamevents wie Bowling, Karaoke oder eine Kneipentour statt. Da es nicht nur den ein oder anderen sportbegeisterten Kollegen auf dem Projekt gab, war es auch immer möglich, einen motivierten Trainingspartner für das abendliche Workout oder eine Joggingrunde am Morgen zu finden.

Rückblickend hatte ich drei überaus spannende und lehrreiche Monate mit einem sehr sympathischen und kollegialen Team. Obendrein wurde nicht nur der Wunsch, im Bereich Finance Analytics zu arbeiten mehr als erfüllt, sondern ich hatte auch die Möglichkeit, andere spannende Teilprojekte und Beratungsaspekte von Finance Consulting kennenzulernen. Ein rundum gelungenes Praktikum, das ich jedem empfehlen kann.

Digitale Transformation im Consulting: Vom Nokia 5110 zum Smartphone und vom Controller zum Roboter

Thomas Klingspor ist Partner für den Bereich Strategy & Operations. Lesen Sie in Thomas Bericht wie er die vergangenen 15 Jahre erlebt hat welchen Fortschritt die Digitalisierung mit sich gebracht hat.

Vor ca. 15 Jahren begann meine Beraterlaufbahn mit dem Auszug aus einer Studenten-WG in Karlsruhe, wo ich gerade am Karlsruhe Institute of Technology mein Diplom zum Wirtschaftsingenieur erhalten hatte.

In diesen 15 Jahren hat sich einiges verändert. Von den Tasten meines damaligen Nokia 5110 durfte ich mich zugunsten eines Smartphones verabschieden, welches mich heute durch den Blick in mein Gesicht erkennen kann. Das Car-Sharing Modell um die Ecke, mit Schlüsselkasten am Baum, wurde ersetzt durch ein Smartphone-unterstütztes Car-Sharing mit Fahrzeugen mit Elektroantrieb. Einkaufen im Stadtzentrum am Wochenende wurde ersetzt durch gesprochene Bestellkommandos in einen Lautsprecher. Und es gibt zahlreiche weitere dieser Beispiele und die Zyklen, in denen sich unsere Lebensweise verändert, werden immer kürzer.

Was in den 15 Jahren konstant geblieben ist, ist mein Beratungsfeld: Seit jeher berate ich die Finanzfunktion von Unternehmen in der Verbesserung ihrer Unterstützung der Unternehmenssteuerung. Zu Beginn als Projektmitglied in der Einführung von Reporting- und Planungskonzepten, dann zunehmend in Teamführungs-Rollen von großen Finance Transformation Programmen und heute als Deloitte Partner, der nicht nur Finanzvorständen dabei hilft, sich in der neuen digitalen Welt zurecht zu finden, sondern auch Deloitte, sich zu einem Berater für Finance in a Digital World zu entwickeln.

Werde ich das in 15 Jahren immer noch tun? Hoffentlich ja, aber weiterhin immer wieder anders. Mit der Wucht, mit der sich in den letzten 15 Jahren das Leben als Individuum verändert hat, verändert sich gerade und in den nächsten Jahren die Finanzfunktion von Unternehmen. Altbewährte und optimierte Handlungsabläufe werden nun von „Robotern“ erledigt. Entscheidungen werden nicht mehr aus dem Bauchgefühl eines Controllers getroffen, sondern auf Basis von analytischen Algorithmen. Zunehmend stellt sich die Frage, ob die Finanzfunktion überhaupt als solche bestehen bleibt, oder in eine agile Netzwerkorganisation diffundiert.

Was bleibt ist die tägliche Herausforderung meiner Arbeit in eben solche neuen Situationen einzutauchen und mit der Hilfe des globalen Deloitte Netzwerks neue Lösungen für diese Herausforderungen zu erarbeiten. Mein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens hat für den Umgang mit diesen wechselnden fachlichen wie technischen Themenfeldern den perfekten Grundstein gelegt. Wenn du auch aktiv die Zukunft von Unternehmen mitgestalten möchtest, dann bewirb dich jetzt bei Deloitte Finance Consulting.

Digitale Transformation eines Automobilhersteller - powered by Deloitte

Marcel Köhler ist Consultant im Bereich Strategy & Operations. Erfahren Sie in Marcels Bericht auf welchem Weg er zu Deloitte gekommen ist und lesen Sie mehr über sein aktuelles Projekt.

Die Automobilindustrie steht vor einem fundamentalen Wandel: Die Mobilität von morgen wird sich aufgrund verschiedener Megatrends wie etwa der Digitalisierung, Urbanisierung und Elektrifizierung grundlegend verändern. Viele Hersteller beginnen daher bereits heute mit dem Wandel von einem reinen Automobilbauer hin zu einem Mobilitätsdienstleister im digitalen Zeitalter. So können inzwischen fast alle modernen Fahrzeuge um digitale Dienstleistungen wie beispielsweise Verkehrsinformationen in Echtzeit oder einen Concierge-Service ergänzt werden.

Die dadurch entstehenden neuen Geschäftsmodelle verändern nicht nur das Produkt an sich, sondern auch die Anforderungen an alle Funktionsbereiche der Automobilunternehmen wie etwa an die Finanzabteilung. Während heute in der Regel eine vergleichsweise geringe Anzahl an Transaktionen mit höherem Einzelvolumen (Absatz von Fahrzeugen) abgebildet werden muss, erfordert der Verkauf von digitalen Diensten die Abrechnung einer enormen Menge meist kleinerer Beträge. Oft sind diese Services zeitlich begrenzt, werden in Abonnements oder gar Pay-per-use-Modellen angeboten, was die Komplexität im Accounting zusätzlich erhöht. Mit diesen Fragestellungen habe ich mich im Rahmen meines zweiten Projekts bei Deloitte befasst.

Bevor ich Euch jedoch einen tieferen Einblick in die Projektarbeit gebe, möchte ich meinen Weg zu Deloitte aufzeigen: Eingestiegen bin ich bei Deloitte im September 2016, direkt nach Abschluss meines Masterstudiums in Rechnungswesen und Finanzen an der Universität St.Gallen (Schweiz). Wie viele meiner KollegInnen im Bereich Strategy & Operations – Finance Consulting, wo wir uns mit allen Themen im Aufgabenbereich des CFO befassen, bin ich über das Recruitingevent „Ab in den Süden“  auf Mallorca vom Deloitte-Virus infiziert worden (keine Sorge, der ist zwar ansteckend, aber alles andere als schlimm). Dort habe ich einen umfassenden und authentischen Einblick in den Arbeitsalltag eines Beraters bei Deloitte erhalten und konnte die Kultur aus erster Hand erleben. Die äußerst angenehme Atmosphäre in Kombination mit dem eingeschlagenen Wachstumskurs sowie dem eindrucksvollen internationalen Netzwerk hat mir die Entscheidung letztlich sehr leicht gemacht. Mein erstes Projekt als Consultant war dann in der Telekommunikationsbranche, bevor ich auf dem oben angesprochenen Projekt in der Automobilindustrie gelandet bin.

Damit zurück zur Zukunft der Mobilität: Unser Kunde, ein führender Automobilhersteller, steht vor der Herausforderung, dass durch den globalen Rollout seines Angebots an digitalen Diensten auch umfassende Anpassungen der Abrechnungsprozesse und damit einhergehend der Systemlandschaft notwendig werden. An der Entwicklung des neuen Gesamtkonzepts haben neben meinem Bereich Finance Consultant auch Experten aus Tax & Legal sowie IFRS Advisory mitgewirkt. Der Hauptfokus meiner Arbeit auf diesem Projekt lag jedoch in der Definition des detaillierten Order-to-Cash Prozesses sowie der Vorbereitung des Rollouts in drei Pilotmärkten.

Neben der Arbeit für den Kunden haben wir auch als Projektteam viel zusammen unternommen: Aufgrund unserer Vorliebe für gutes Essen und leckere Drinks haben wir das ein oder andere Team-Dinner organisiert. Ein weiteres Highlight war der gemeinsame Besuch bei einem international hochkarätig besetzten Tennisturnier, bei dem unter anderem auch Roger Federer und Philipp Kohlschreiber aufgeschlagen haben.

Ich schätze die offene und persönliche Atmosphäre bei Deloitte sehr und habe bei meinem Berufseinstieg genau die richtige Wahl getroffen. Fachlich kann ich mich jeden Tag bei neuen Fragestellungen beweisen und so eine steile Lernkurve beschreiben. Auch meine persönliche Entwicklung hat Deloitte über Soft Skill Trainings und individuelles Mentoring unterstützt. Wenn auch Du Dich einer spannenden Herausforderung in einem jungen und dynamischen Team stellen möchtest, dann lass Dich vom Deloitte-Virus infizieren und informiere Dich hier.

Als Mathematiker bei Deloitte Finance Consulting

Lars Bergemann ist Senior Consultant im Bereich Strategy & Operations. Was ihn als Mathematiker zu Deloitte geführt hat erfahren Sie in seinem Erfahrungsbericht.

Wie passen ein Mathematik-Studium und meine Arbeit im Finance Consulting bei Deloitte zusammen? Eine Frage, die ich mir zunächst oft gestellt habe, die auch ihr euch möglicherweise stellt, und die ich im Folgenden zu beantworten versuche:

Als Naturwissenschaftler bringt man von Haus aus analytisches Denken mit, hat gelernt sich schnell in komplexe Themen einzuarbeiten, diese zu strukturieren und geht dabei – jedenfalls meistens – problemlösungsorientiert vor. All diese Fähigkeiten sind bei meiner täglichen Arbeit unabdingbar. Selbstverständlich waren Kollegen mit einem BWL-Studium bei ihrem Arbeitseinstieg bereits vertraut mit Themen wie Unternehmenssteuerung, KPIs, Data Warehouse, Bilanz, Buchungssätze, Supply Chain, etc.– mir sagten diese Begriffe zu Beginn nur sehr wenig!

Allerdings war mein Start bei Finance Consulting auch ohne diesen Hintergrund gut möglich – doch wie? Gewiss hilft Neugier auf Betriebswirtschaft und eigenständiges Anlesen von unbekannten Themen, die einem in der täglichen Projektarbeit begegnen. Aber dabei bleibt es nicht: einwöchige, internationale Fachtrainings auf Mallorca, in Dallas oder Brüssel vermitteln das nötige BWL-Basiswissen, halbtägige Fachtrainings in den Deloitte-Büros vertiefen gezielt einzelne Themenbereiche, und weitere Spezialthemen werden in regelmäßigen Webinaren vorgestellt. Nicht zuletzt lernt man sehr viel von Kollegen bei der Projektarbeit: bei meinem Einstieg war ich fast überrascht, wie kollegial und hilfsbereit der Umgang im größeren Team ist.

Bereits seit 2013 bin ich Teil des Deloitte Finance Consulting-Teams und beschäftige mich hauptsächlich mit Fragestellungen rund um integrierte Planung („wie muss ein Unternehmen planen, damit Finanzplanung, Absatzplanung, Produktionsplanung, etc. konsistent sind?“), Management Reporting („wer soll sich wann und warum welche Zahlen wie anschauen?“) und Analytics („wie können aus großen Datenmengen Erkenntnisse gewonnen und dargestellt werden?“). Mein mathematisch-naturwissenschaftlicher Hintergrund war mir bei diesen Themen oft von großem Vorteil. Und ab und zu war auch die ein oder andere unbedarfte Frage nicht verkehrt, um ein kritisches Hinterfragen eines Sachverhalts anzustoßen.

Auch, wenn in der Praxis nicht immer alles wie bei einer mathematischen Gleichung perfekt aufgeht: die Entscheidung, nach dem Mathematikstudium statt eine Promotion zu beginnen, in die Praxis zu wechseln und bei Deloitte Finance Consulting anzufangen, war für mich genau das Richtige. Die sehr abwechslungsreiche Arbeit gemeinsam mit meinen Kollegen bereitet mir jeden Tag aufs Neue sehr viel Spaß!

Hast auch Du etwas nicht BWL-Verwandtes studiert und denkst über den Einstieg in die Managementberatung nach? Dann lass Dich nicht durch fehlendes Betriebswirtschaftswissen abschrecken und bewirb Dich hier!

 

Management Reporting trifft Neuroscience

Anna Krug ist Manager im Bereich Strategy & Operations. Sie berichtet uns was Neuroscience und Beratung gemeinsam haben.

Seit 2013 bin ich Teil von Deloitte Finance Consulting. Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen, steht bei meiner täglichen Arbeit stets im Fokus. Um dies zu erreichen nutzen unsere Projektteams die ganze Bandbreite an Services, die wir als Deloitte Consulting bieten können – und so treffen Finance Berater auch mal auf Neurowissenschaftler.

In den Unternehmen unserer Kunden werden jeden Tag wichtige Entscheidungen getroffen. In Zeiten einer zunehmenden Datenflut, ist es immer wichtiger relevante Informationen effizient zur Verfügung zu stellen. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstütze ich die Finanzfunktion eines führenden Konsumgüterherstellers bei der Gestaltung eines rollenbasierten Dashboards, das Managern alle für sie wichtigen Inhalte strukturiert und visualisiert zur Verfügung stellt.

Nach der Konzeptphase und Erstellung eines ersten Prototyps involvierten wir unsere Kollegen vom Deloitte Neuroscience Institute (DNI). Mit Hilfe von Eyetracking, Stress Level Analyse (GSR) und Hirnaktivitätsmessung untersuchten die DNI Kollegen die Navigationspfade und Informationsverarbeitung der Nutzer. Bei der gemeinsamen Entwicklung des Studien-Designs kombinierten wir die Fachkenntnis zu den Berichtsinhalten mit der Expertise zur wissenschaftlichen Methodik.

Auf Basis der Ergebnisse konnten wir das Konzept weiter optimieren und sicherstellen, dass Struktur, Navigation und Visualisierung die Nutzer bei der Informationsverarbeitung optimal unterstützen.

Neben der Verbesserung der konkreten Dashboards konnten wir die Ergebnisse auch in allgemeine Reporting Richtlinien für den Kunden übertragen und somit die Konzeption zukünftiger Management Berichte weiter verbessern.

Die Zusammenarbeit mit den DNI Kollegen war eine tolle Erfahrung. Bei meinem Einstieg als Finance Berater hätte ich nicht damit gerechnet mit Neurowissenschaftlern und Psychologen zusammenzuarbeiten. Ich freue mich bereits jetzt auf viele neue Innovationen bei Deloitte, die meinen Projektalltag auch zukünftig bereichern werden. 

Ins Beraterleben direkt nach dem Uni-Alltag

Franziska Hipp ist Consultant im Bereich Strategy & Operations. Sie berichtet uns von ihrem Einstieg ins Beraterleben direkt nach der Uni. 

Im September 2016 hieß es für mich, raus aus dem Uni-Alltag und rein ins Beraterleben. Nach vier Jahren Studium an der ESB Reutlingen und der NEOMA Business School in Reims (Frankreich) startete ich hochmotiviert und voller Tatendrang bei Deloitte Finance Consulting.

Noch vor meinem ersten Arbeitstag mussten die einen oder anderen Dinge für meinen Start ins Berufsleben organisiert werden. Ganz zu Beginn stand natürlich die Wohnungssuche in München. Bei einem schwierigen Wohnungsmarkt und dem Wunsch nach Office-Nähe sowie einer guten Anbindung zum Flughafen war das gar nicht so einfach. Als nächstes musste der Kleiderschrank umgekrempelt werden. Jeans und T-Shirt mussten Blazern, Röcken und Blusen weichen.

Top vorbereitet durch ein viertägiges Onboarding ging es dann auch schon auf mein erstes Projekt. Ich hatte Glück und kam auf ein „Heimschläfer-Projekt“ bei einem Konsumgüter-Hersteller in München. Somit konnte ich mich in München einleben und meine Wohnung fertig einrichten. An- und Abreise zum Kunden waren absolut unkompliziert. Wenn meine Kollegen Montagmorgen um 5 Uhr aus dem Bett mussten, um Ihren Flieger um 7 Uhr 30 zu erwischen, konnte ich noch zwei Stunden schlafen.

Der strukturierte Tagesablauf im Berufsalltag, im Vergleich zum Studium, bedeutet sicherlich eine Umstellung. Dies hat aber auch seine Vorteile: Wochenende ist wirklich Wochenende. Hausarbeiten, Gruppen-Projekte und Lernphasen, die auch am Samstag oder Sonntag erledigt werden müssen, gehören der Vergangenheit an. Die freien Tage nutze ich, um Freunde zu treffen, Sport zu treiben oder einfach mal nichts zu tun. Während der Woche muss das Privatleben etwas zurückgestellt werden, speziell wenn das Projekt in einer fremden Stadt ist. Nichtsdestotrotz heißt das nicht, dass wir unter der Woche keinen Spaß haben. Mindestens einmal pro Woche geht man gemeinsam Essen, gönnt sich den einen oder anderen Drink in einer Bar oder powert sich beim Sport aus. Zudem gibt es verschiedene Events wie zum Beispiel das Snow Outing (ein Consulting übergreifendes Skiwochenende) oder Projekt-Events, die den Study-Partys in keiner Weise nachstehen.

Auch meine internationalen Erfahrungen aus meinem Studium kann ich bei Deloitte einbringen. Unsere Projekt-Teams sind häufig cross-funktional und international zusammengestellt, so dass der internationale Austausch beim Arbeiten nicht zu kurz kommt. Nach zwei Jahren in England und Frankreich sowie einem internationalen Studiengang mit Berührungspunkten zu vielen Nationalitäten, war es mir wichtig, auch in meinem späteren Beruf den internationalen Charakter beizubehalten. Zudem haben wir die Möglichkeit, uns speziell auf internationale Projekte auf der ganzen Welt zu bewerben, so dass jeder einen passenden Weg für sich finden kann.

Ein weiterer Vorteil der Beratung sind die abwechslungsreiche Projektarbeit sowie ein junges und dynamisches Team. Durch verschiedenste Projekte lernen wir immer wieder neue Industrien, Unternehmen und Kollegen kennen. Teamwork und ein gutes Arbeitsklima werden bei uns sehr groß geschrieben.

Hast du Lust im Berufsleben so richtig durch zu starten? Dann bewirb dich jetzt bei Deloitte Finance Consulting und unterstütze unser Team.

Zwei Jahre Finance Consulting – Im Zeitalter der Roboter

Timo Dittmar, Senior Consultant im Bereich Strategy & Operations, berichtet uns von seinem Einstieg bei Deloitte und einem seiner spannendsten Projekte.

In den letzten Zügen meines BWL Master Studiums hieß es für mich „Ab in den Süden“, denn Deloitte Finance Consulting lud mich zu einem Recruiting-Wochenende nach Mallorca ein.

Inzwischen sind fast zwei Jahre vergangen und ich blicke auf eine sehr intensive, aber zugleich spannende und lehrreiche Zeit zurück. Auf unterschiedlichen Projekten konnte ich mein theoretisches Wissen aus dem Studium und internen Trainings (z.B. Deloitte University in Texas oder Finance Bootcamp auf Mallorca) sowie meine gesammelten praktischen Erfahrungen beim Kunden anwenden.

Bereits in meinem ersten Jahr bei Deloitte wurde ich gefragt, ob ich nicht im Zuge der Digitalisierung Interesse am Thema „Robotics Process Automation“ (RPA) hätte. Ich war sofort begeistert und nach einem Training mit der Software „Automation Anywhere“ ging es sofort auf das erste Projekt.

Im Zuge dieses Projektes sollten wir mehrere Finanzprozesse des Kunden mit der Software automatisieren. Nach mehreren intensiven Workshops mit den Mitarbeitern des Shared Service Centers (SSC) in Polen wurde ein gemeinsamer neuer Prozess erarbeitet, der anschließend von uns automatisiert wurde. Am Ende stand ein automatisierter Monatsabschluss-Prozess, bei dem zu Höchstzeiten vier Roboter (1 Roboter = 1 Computer) parallel arbeiten, um den Mitarbeitern ihre Überstunden zu ersparen und es dem Kunden ermöglichte, neue Prozesse in das SSC zu verlagern.

Für mich stellt RPA ein sehr spannendes Umfeld dar, das aus meiner Sicht genau an der Schnittstelle zwischen Business, Technologie und Mensch steht und das mich immer wieder aufs Neue inspiriert und begeistert. Und wer weiß, wohin die weitere Entwicklung von Robotics noch führt, vielleicht machen wir uns in ein paar Jahren selbst überflüssig. J

Somit kann ich jedem nur wärmstens empfehlen, sich bei Deloitte Finance Consulting zu bewerben. Vielfältige Aufgaben und die schnelle Übernahme von Verantwortung tragen zu einer steilen Lernkurve bei. Das tolle Klima durch flache Hierarchien und hoher Wertschätzung eigener Ideen und nicht zuletzt die tollen Kollegen sorgen für viel Spaß bei der Arbeit. Vielleicht bist du schon der Nächste, der unsere Digitalisierungsthemen der Zukunft vorantreibt.

Nach dem Bachelorstudium muss sofort das Masterstudium kommen!? Nicht unbedingt!

Carolin Böhm, Senior Consultant im Bereich Strategy & Operations berichtet uns von ihrem Masterstudium mit Deloitte. 

Bevor ich mich in das letzte Semester meines Bachelorstudiums und meine Bachelorarbeit stürzte, stellte sich mir, wie wahrscheinlich jedem anderen Studenten auch, die Frage: Direkt das Masterstudium dranhängen oder doch lieber der Direkteinstieg in den Job?

Während meines Studiums hat Consulting mein Interesse geweckt und bei dem Deloitte Recruiting Event "Ab in den Süden - Ein sonniges Wochenende lang ins Consulting eintauchen!" fühlte ich mich direkt angesprochen.

Nach einem grandiosen Wochenende habe ich das Angebot erhalten, welches meine Frage bezüglich Master oder Job schnell beantwortete: Ein Direkteinstieg bei Deloitte mit der Option ein gefördertes Masterstudium in der Zukunft zu absolvieren.

Im März 2013 startete meine Reise als Business Analyst im Bereich Strategy & Operations - Finance Consulting am Standort Frankfurt.

In den folgenden 2 ½ Jahren sammelte ich wertvolle Erfahrungen auf diversen Projekten, erweitere meinen fachlichen Horizont, nahm an spannenden Trainings teil, wurde zum Consultant befördert und genoss die tolle Stimmung unter den Kollegen.

Meine gesammelte Berufserfahrung hat mir insbesondere dabei geholfen das für mich passende Masterprogramm auszusuchen. Mit den Projekteinsichten wurde mein Blick dahin gehend geschärft, dass ich relevante Inhalte und Fokusthemen besser identifizieren konnte. So entschied ich mich für den MSc in Strategic Management Accounting an der Smurfit Graduate Business School in Dublin, Irland.

Die Flexibilität von Deloitte bei dem Thema Masterstudium war sehr besonders. Mir wurden weder bei der Wahl des Studien Ortes oder Programms, der Freistellungszeit, noch bei der Finanzierung meines Studiums auf der grünen Insel, Steine in den Weg gelegt.

Nicht nur die leistungsabhängige Förderung für die Studiengebühren war attraktiv, sondern auch die Möglichkeit mein Gehalt während der aktiven Arbeitszeit zu reduzieren, sodass ich auch als Student weiter Gehalt beziehen konnte – so waren auch die ein oder anderen Guinness mehr in der Dubliner Altstadt möglich. :-) In Zusammenhang mit meinem Stipendium von CIMA (dem Chartered Institute of Management Accountants) war das Jahr somit in trockenen Tüchern.

Die Unterstützung ging aber natürlich über finanzielle Aspekte hinaus. Durch die gesamte Freistellungsphase wurde ich von meinem Counselor aktiv begleitet, habe engen Kontakt zu Kollegen gehalten und war natürlich auch Teil des jährlichen Service-Line Meetings.

Auch während des Studiums kamen mir die Projekterfahrungen immer wieder zu Gute. Schnell wurde mir klar, dass das Lernen im Vergleich zum Bachelorstudium ein anderes war. Das Erlernte konnte ich direkt mit praktischen Anwendungen aus dem Consulting-Alltag in Verbindung bringen, theoretische Inhalte challengen und auch neue Impulse für spätere Projekte mitnehmen.

Nach Abschluss meines Masterstudiums hatte ich die Möglichkeit einige Monate zu Reisen und nun bin ich seit Anfang Januar 2017 wieder im aktiven Berateralltag angekommen. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Direkteinstieg nach dem Bachelor genau die richtige Entscheidung war. Ich bin über die Unterstützung zur Weiterbildung bei Deloitte sehr froh und dankbar!

Finance Transformation mit Hilfe von Analytics

Christian Reisser: "Daten, das neue Öl? Big Data und Analytics?"

Christian Reisser, Senior Consultant im Bereich Finance Consulting, berichtet uns von seinem Finance Transformation Projekt.

Diese Buzz Words schwirren tagtäglich durch unsere Medien, sind Bestandteil von Vorlesungen an Universitäten und landen auf den Tischen der Unternehmensvorstände. Was es wirklich heißt den Charakter des Unternehmens dahingehend zu wandeln, dass bislang aus dem „Bauchgefühl“ heraus getroffene Entscheidungen durch Datenanalysen belegt werden, darf ich gerade tagtäglich auf meinem aktuellen Projekt bei einem weltweit tätigen Konsumgüterunternehmen erfahren.

In einem internationalen Team bestehend aus deutschen, britischen und amerikanischen Kollegen helfen wir der Finanzabteilung unseres Klienten das gesamte Unternehmen in eine ‚Analytics Driven Organization‘ zu transformieren.  Gemeinsam mit unserem Kunden haben wir hierfür organisatorisch die Voraussetzungen geschaffen, indem wir ein eigenes Center of Expertise für Analytics gegründet sowie Trainings durchgeführt haben, um die Mitarbeiter des Klienten für das Thema Analytics zu sensibilisieren.

Gemeinsam haben wir mit den verschiedenen Funktionsbereichen des Unternehmens (Finanzen, Produktion, Marketing, Verkauf, etc.) in Workshops deren digitale Strategie definiert und Ideen für Analytics Projekte generiert. Die Ideen wurden priorisiert, auf eine Roadmap gebracht und in interdisziplinären Teams bestehend aus Finanzexperten, Business Analysten und Data Scientists realisiert. Dabei sind moderne Datenvisualisierungstools sowie statistische Methoden zur Anwendung gekommen, um aus der Fülle an Daten neue Erkenntnisse zu gewinnen. Somit konnten wir zum Beispiel die Länder mit dem größten, relativen Umsatzpotential identifizieren und hierfür gezielte Marktstrategien entwickeln oder die Anordnung der angebotenen Produkte hinsichtlich ihrer Verkaufsfläche im Laden optimieren.

Rundum, ein sehr spannendes cross-funktionales Programm von der strategischen Fragestellung über organisatorische Veränderungen bis hin zur Datenauswertung und gezielter Entscheidungsunterstützung. Willst Du auch aktiv die Zukunft von Unternehmen mitgestalten? Dann bewirb dich jetzt bei Deloitte Finance Consulting.

Lydia Neuhuber und Michael Tetzlaf "Expertensilos? - Nicht bei uns! Interdisziplinäre Teams sind der Schlüssel zum Erfolg"

Wen braucht man, um eine Strategie zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen? Strategieberater, richtig? Nicht ganz! Zusätzlich braucht man Experten aus den Bereichen Change Management, Kommunikation, Planung, Performance Management, Informationssysteme, u.v.m. Wie die Zusammenarbeit in einem so bunten Team funktioniert? Das erfahrt ihr hier!

Es ist Montagmorgen. Ein Großteil der Kollegen ist bereits im Teamraum des Kunden angekommen. Ein paar wenige haben eine längere Anreise und sitzen deshalb noch im Zug oder Flieger. Das Brown Paper an der Wand ist prall gefüllt mit Aufgaben, denn diese Woche stehen einige wichtige Termine an. Vor gut einem Jahr wurde mit den Führungskräften unseres Kunden die Zukunftsstrategie für einen Unternehmensbereich mit rund 10.000 Mitarbeitern entwickelt. In mehrtägigen, intensiven Workshops haben wir zusammen mit dem Kunden Antworten auf kritische Fragen wie beispielsweise „Wie werden wir in unserer Sparte Marktführer?“, „Welche Leistungen wollen wir unseren Kunden in Zukunft bieten?“ und „Wie können wir uns vom Markt differenzieren?“ gefunden. Damals war vor allem strategisches Verständnis gefragt. In den Monaten die folgten, ging es dann ans Eingemachte. Unsere Performance Management Experten wandelten die erarbeiteten strategischen Ziele in individuelle Teilstrategien für alle Abteilungen sowie in handfeste Maßnahmen und Erfolgsmessgrößen um. Und nun ist es soweit: am Mittwoch in der Strategieklausur ziehen wir zum ersten Mal Bilanz, wieviel der Unternehmensbereich seinen gesteckten Zielen tatsächlich näher gekommen ist.

Dienstag. Das Team ist dabei, die letzten Vorbereitungen für die Strategieklausur zu treffen. Wie so häufig wird im letzten Moment doch noch ein Teil des Meetings umgebaut. Die Leitfragen sollen noch konkreter formuliert werden und eine interaktive Aufgabe zur Selbsteinschätzung erstellt werden – wir wollen ja schließlich alle Teilnehmer zum Mitmachen motivieren. Während also die Managerin eifrig mit dem Consultant diskutiert, wie die Unterlage nun tatsächlich aussehen soll, sitzt ein anderer Kollege neben ihnen und redet kontinuierlich auf sein Telefon ein. Schon seit 8 Uhr telefoniert er mit verschiedenen Abteilungsleitern des Kunden, welche Inhalte in einer Plattform gepflegt werden müssen, die die Ausgangslage für die morgige Klausur darstellt. Auf dieser Plattform wird der aktuelle, weltweite Stand der Strategieumsetzung dargestellt. Mit diplomatischem Geschick und einer Portion Charme schafft der Kollege es, die Nachzügler zur Aktualisierung ihrer Inhalte zu bewegen. Doch ein Anliegen hat er aus den Telefonaten mitgenommen, welches er bei einem Technology-Kollegen anspricht: Viele Nutzer wünschen sich eine vereinfachte, schnellere Bedienung per „Drag & Drop“. Wie schnell lässt sich das umsetzen? Wird der Software-Hersteller diesem Wunsch nachkommen? Die Anforderungsliste ist bereits lang, doch da der Technology-Kollege sowieso gerade mit dem Hersteller an der langfristigen Ausrichtung der Plattform arbeitet, sagt er zu, diesen Punkt in die Diskussion mitaufzunehmen. Am späten Nachmittag ist auch in Südamerika endlich der Morgen angebrochen und so gibt es eine Lagebesprechung mit einer Kollegin, die gerade dort unterwegs ist. Neben Deutschland soll die Strategie nämlich auch in den im Ausland ansässigen Teilen des Unternehmensbereichs ausgerollt werden. Unter Moderation der Kollegin haben die Führungskräfte aus Südamerika heute erfolgreich ihre regionale Strategie von der globalen Strategie abgeleitet. Ein wichtiger Schritt, da für die weltweite Umsetzung der Strategie unbedingt alle Unternehmensteile in die gleiche Richtung arbeiten müssen.

Mittwoch. Heute ist es so weit. Die große Strategieklausur steht vor der Tür. Schon früh morgens werden fleißig A0-Drucke im Besprechungsraum an die Wand geheftet. Heute soll alles nach Plan laufen. Langsam füllt sich der Raum mit Teilnehmern. Eine gewisse Anspannung liegt im Raum, als der Leiter des Unternehmensbereichs eintritt. Waren die Bemühungen der letzten Monate erfolgreich?

Professionell führen unsere Teammitglieder durch die Klausur. Alle Teilnehmer sind motiviert und arbeiten intensiv an den Übungen mit. Ganz am Ende kommt der wichtigste Teil: Auf Basis der gemeinsamen Plattform wird ein Review über den Stand der Strategieumsetzung durchgeführt. Auf den ersten Blick zeigt sich, dass leider doch nicht alle Abteilungen ihren Fortschritt vollständig auf der Plattform berichtet haben. Der Bereichsleiter ist enttäuscht und ruft zur Besserung auf. Schnell legt sich jedoch sein Ärger, als beim Evaluieren der gesetzten Ziele erste Erfolge sichtbar werden. Einzelne Projekte werden gelobt und offene Punkte diskutiert. Die Strategie und die strukturierte Umsetzungsplanung zeigen Wirkung. Nur ein Punkt kommt immer wieder auf: Die Strategie sei nur in den Köpfen des Managements verankert – auf Mitarbeiterebene sei noch nicht ganz klar, in welche Richtung sich der Unternehmensbereich weiterentwickelt. Das soll nun geändert werden: Fortan wird der Fokus noch stärker auf den Themen Change Management und Kommunikation liegen. Erste Ideen wurden schon entwickelt und sollen mit Hilfe des Deloitte-Teams so schnell wie möglich umgesetzt werden. Am Ende verlassen alle den Raum mit einem Lächeln. Insbesondere unser Team – das sich jetzt auf ein gemeinsames Abendessen und einen Cocktail in der Hotelbar freut.

Donnerstag. Nach einem etwas späteren Abend fällt das Aufstehen heute ein wenig schwerer. Doch ein Spiegelei und einen Kaffee später sind die Gedanken wieder voll bei den Ergebnissen der Strategieklausur. Nun gilt es, die ganze Organisation mitzunehmen, sodass noch konsequenter auf die gemeinsamen Ziele hingearbeitet wird. Die Kernbotschaften lauten: Die Bereichsstrategie ist nicht dem oberen Management vorbehalten – Beiträge und Engagement aller Führungskräfte und Mitarbeiter werden wertgeschätzt – Und die Monitoring-Plattform ist nicht nur zur Erfolgsmessung da, sondern ermöglicht es jedem Einzelnen, zu verstehen, wie andere Abteilungen und Länder an der Umsetzung der Strategie arbeiten. Wie diese Botschaften kommuniziert werden? In Live-Podcasts mit dem Management und abwechslungsreich gestalteten Beiträgen auf der unternehmensinternen sozialen Plattform. Veröffentlichung? „Druckfrisch“ innerhalb der kommenden zwei Wochen.

Nach dieser produktiven aber anstrengenden Woche strömen nun alle Kollegen zum Bahnhof oder Flughafen. Auf dem Weg nach Hause lassen wir die Woche Revue passieren. Dass wir unseren Kunden auf seinem Zukunftspfad seit Beginn des Projekts um entscheidende Schritte voranbringen konnten, ist maßgeblich unserem interdisziplinären Team zu verdanken. Zugegeben, ein Team mit vielen unterschiedlichen Charakteren, Denkweisen und Erfahrungsschätzen ist nicht immer leicht zu managen. Auch als Einzelner muss man sich häufig in völlig fremde Fachthemen hineindenken. Doch genau das macht uns beim Lösen komplexer Kundenprobleme erfolgreich und ermöglicht uns, als Team mehr zu bewegen als wir getrennt voneinander je könnten!

Freitag: Office Friday

Fanden Sie diese Information hilfreich?