Bewerberhinweise zum Coronavirus

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Informationen zum Coronavirus COVID-19

Hinweise für Bewerber*innen 

I. Allgemein

Was ist der Coronavirus / COVID-19?

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 60er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere.  Coronaviren verursachen beim Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrome (MERS) oder dem Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS).

In der Vergangenheit waren schwere, durch Coronaviren verursachte Krankheiten wie SARS oder MERS zwar weniger leicht übertragbar als Influenza, aber sie haben dennoch zu großen Ausbrüchen geführt, zum Teil in Krankenhäusern.

Welche Krankheitszeichen werden durch das neuartige Virus ausgelöst?

Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus COVID-19 zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf  einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen. Todesfälle traten allerdings bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder bereits zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. Derzeit liegt der Anteil der Todesfälle, bei denen die Erkrankung mittels Labortest bestätigt wurde, bei etwa 2 Prozent. Es ist aber wahrscheinlich, dass dieser Anteil tatsächlich geringer ist, weil sich die Daten auf Patienten beziehen, die im Krankenhaus behandelt wurden.

Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur unspezifische Krankheitszeichen gezeigt hatten.

Das neuartige Coronavirus verursacht in erster Linie Atemwegserkrankungen. Es ist davon auszugehen, dass die Übertragung – wie bei anderen Coronaviren auch - primär über Sekrete der Atemwege erfolgt. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus jedoch auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt. Auch SARS- und MERS-Coronaviren konnten im Stuhl nachgewiesen werden. 

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu  Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus.

Wir geben darüber hinaus nachfolgende Handlungsempfehlungen:

Richtiges Händewaschen

Die Hände kommen täglich mit Menschen und Gegenständen in Berührung und somit auch mit Viren. Daher sollten sie gut gewaschen werden. Und zwar so: Die Hände unter fließendes Wasser halten, anschließend die Seife 20 bis 30  Sekunden auch zwischen den Fingern verreiben, dann sorgfältig abspülen und abtrocknen. Versuchen Sie darüber hinaus, die Hände möglichst vom Gesicht fernzuhalten, da sonst über die Schleimhäute von Mund, Nase und Augen ein Risiko zur Ansteckung besteht. Nutzen Sie außerdem nach dem Händewaschen die an den Waschbecken auf den Toiletten befindlichen Desinfektionsmittel.

Verhalten beim Husten und Niesen

Beim Husten und Niesen ist „Hand vor den Mund” zwar gut gemeint,
aber ungesund. Zumindest für die Mitmenschen. Schließlich katapultiert man
dabei eine große Anzahl von Viren aus dem Körper, die dann an den Händen kleben bleiben. Berührt man nun Gegenstände oder Mitmenschen, dann verbreiten sich die Viren weiter. Also: Husten Sie lieber nicht in die Hand, sondern in die Ellenbeuge. Dann bleiben die Hände sauber. Halten Sie außerdem beim Husten und Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen (mindestens ein bis zwei Meter) und wenden Sie sich dabei von Ihrem Gegenüber ab.

Lüftungsverhalten für geschlossene Räume

Bei der Arbeitsstelle oder zu Hause gilt: In geschlossenen Räumen
kann die Anzahl der Viren in der Luft stark ansteigen. Regelmäßiges Lüften
(drei- bis viermal täglich für jeweils zehn Minuten) wirkt dem entgegen und
senkt so das Ansteckungsrisiko. Außerdem verbessern Sie durch Lüften das
Raumklima und verhindern ein Austrocknen der Mund- und  Nasenschleimhäute, die zur Abwehr von Viren sehr wichtig sind.

Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tagen beträgt.

II. Deloitte und der Umgang mit dem Coronavirus

Deloitte hat zum Schutz und zur Vorsorge seiner Mitarbeiter, der Mitarbeiter seiner Kunden und Bewerber in Deutschland sowie global alle notwendigen, präventiven und jeweils behördlich angewiesenen Maßnahmen getroffen. Unser Unternehmen verfügt über ein effektives nationales und internationales  Krisenmanagement und entsprechende Epidemie- und Pandemiepläne im  möglichen Notfall. Diese sind mit der ISO 22301 Bestandteil der Deloitte BCMS-Zertifizierung.

Welche Maßnahmen sind das konkret?

Grundsätzliche Maßnahmen zur Vermeidung einer Ansteckung
(wie auch bei Grippe) sind zum Beispiel gute, regelmäßige Handhygiene, Husten- und Nies-Etikette, das Vermeiden von Händeschütteln zur Begrüßung und Handdesinfektionen in sämtlichen Waschräumen/WCs. Darüber hinaus wurden Reiseverbote in und aus Ägypten, China, Singapur, Südkorea, Hongkong, Japan, Indien, Österreich, dem Iran, den USA (Bundesstaaten Kalifornien, Washington, New York und New Jersey), Frankreich, Italien sowie Spanien angeordnet. 

Was sollten Sie beachten, wenn Sie in den nächsten Tagen einen Präsenztermin bei Deloitte haben?

Sollten Sie sich in den letzten zwei bis drei Wochen bzw. im unmittelbaren Zeitraum vor dem Termin bei Deloitte in Ägypten, China, Singapur, Südkorea, Hongkong, Japan, Indien, Österreich, dem Iran, den USA (Bundesstaaten Kalifornien, Washington, New York und New Jersey), Frankreich, Italien oder Spanien aufgehalten haben oder noch aufhalten, bitten wir Sie um individuelle Rücksprache per E-Mail unter peoplebcm@deloitte.de.
Es handelt sich hierbei um eine reine Präventionsmaßnahme, um uns schon vorab einen Überblick zu verschaffen.

Selbstverständlich entstehen Ihnen keine Nachteile, sollten Sie in einem der
genannten Risikogebiete gewesen sein, Sie sich bei uns melden und möglicherweise nicht an einem Präsenztermin teilnehmen können.

Woher wissen Sie, ob Ihr Präsenztermin (Interview, Bewerbertag, Event, Vortrag etc.) stattfindet?

Die weitere Entwicklung der Verbreitung des Coronavirus, COVID-19, weltweit und besonders aktuell im europäischen Raum, beobachten wir sehr genau: Wir sind als Unternehmen auf eine mögliche Eskalation sehr gut vorbereitet. Gleichwohl müssen wir alle achtsam und sorgsam mit dem Thema umgehen, da die Gesundheit aller höchste Priorität hat. Sofern notwendig, kommen wir mit  näheren Informationen und Handlungsempfehlungen nochmals auf Sie zu.