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Financial Advisory - Financial Services Industry Erfahrungsberichte 

Erfahrungsbericht: Simone Friedrich

Simone Friedrich ist Consultant und seit Oktober 2017 bei Deloitte in der Service Line Financial Advisory Financial Services Industry tätig.

Simone, stell dich doch einmal kurz vor. Wer bist du und was machst du bei Deloitte?

Ich arbeite als Consultant im Bereich Financial Advisory FSI bei Deloitte in München. Nach meinem Master in Finance & Accounting wollte ich im M&A-Bereich arbeiten und fand besonders Bewertungen spannend. Zu Deloitte kam ich durch InSight Sylt, einem Deloitte Recruiting Event, bei dem sich Deloitte Financial Advisory vorstellte und man verschiedene Interviews und Fallstudien lösen musste. Dabei kam auch der Spaß nicht zu kurz. Am letzten Tag des Events habe ich dann direkt ein Angebot zum Start bei FA FSI erhalten, zugesagt und im Oktober 2018 angefangen. Im Financial Advisory FSI Team kann ich nun mein Interesse für Bewertungen mit meiner Faszination für die Finanzdienstleistungsbranche verbinden. Ich konnte in meiner vergleichsweise kurzen Zeit schon auf mehreren Transaktionsprojekten arbeiten. Dabei lag mein Fokus bisher auf Unternehmensbewertungen, wir unterstützen unsere Mandanten jedoch bei ganz unterschiedlichen Fragestellungen, was die Arbeit ungemein abwechslungsreich macht. Beispielsweise haben wir im Team ein Fintech-Unternehmen bewertet, eine Bewertung einer Factoring-Gesellschaft validiert und im Auftrag einer Bank unterschiedliche Entscheidungsszenarien analysiert und die Handlungsalternativen bewertet.

Für wen ist ein Einstieg bei „Financial Advisory FSI“ interessant?

Zunächst sollte man Begeisterung für die Finanzindustrie mitbringen und seinen Karriereschwerpunkt in diesem Sektor sehen. Des Weiteren ist meiner Meinung nach ein Einstieg für Leute interessant, die analytisch und strukturiert denken, sich gern in neue Sachverhalte einarbeiten und gut mit ständig wechselnden Rahmenbedingungen und Anforderungen zurechtkommen. Die Informationen, die man bekommt, muss man so aufbereiten und analysieren, dass der Kunde der Ergebnisse rasch versteht und in seine Entscheidungsfindung einfließen lassen kann. Hier ist es dann wichtig, sich nicht zu verzetteln. Dadurch, dass jeder Kunde und jedes Projekt anders sind, kann man auch nicht einfach nach „Schema F“ vorgehen, denn jede Transaktion birgt andere Herausforderungen.. Wichtig ist außerdem, dass man eigenverantwortlich arbeitet. Man bekommt schon früh Verantwortung für eigene Themen innerhalb von Projekten und muss diese dann selbstständig bearbeiten – natürlich mit Unterstützung von Kollegen, wenn dies nötig ist. So lernt man in sehr kurzer Zeit sehr viel und profitiert sowohl fachlich als auch persönlich.

Was ist das Reizvolle an einem Einstieg im Bereich „Financial Advisory FSI“?

Für mich gibt es mehrere reizvolle Faktoren. Einmal ist es sehr spannend, an großen und wichtigen Projekten mitzuarbeiten und dann später von „seinem“ Projekt in der Zeitung zu lesen - man ist hier Teil eines Teams, das den umfassenden Wandel der Finanzindustrie aktiv mitgestaltet. Zum anderen ist die Arbeit sehr abwechslungsreich – unser Team unterstützt international tätige Mandanten beim Kauf und Verkauf, der Bewertung und Integration von Unternehmen und Unternehmensteilen in und außerhalb Deutschlands. Und nicht zuletzt finde ich das Team großartig - auch bei stressigeren Projekten hat man noch Spaß an der Arbeit.

Erfahrungsbericht: Jacob Cramer

Jacob Cramer ist Consultant und seit August 2017 bei Deloitte in der Service Line Financial Advisory Financial Services Industry tätig.

Jacob, stell dich doch einmal kurz vor. Wer bist du und was machst du bei Deloitte?

Ich bin Consultant im Bereich Financial Advisory FSI in Frankfurt. Während meines Studiums entwickelte ich bereits früh Interesse für den Bankensektor sowie Fragestellungen rund um den Bereich M&A. Daher entschied ich mich nach meinem Masterabschluss in Finance für einen Einstieg in der Transaktionsberatung bei Deloitte. Seitdem habe ich bereits an verschiedenen Unternehmenstransaktionen im deutschen Bankensektor mitgewirkt. Hierbei habe ich u.a. zuletzt auf einem Due Diligence Projekt im Rahmen der Verschmelzung zweier deutscher Banken Risiken im Kreditportfolio und der Fundingstruktur analysiert. Auch konnte ich auf einem Buy-Side Due Diligence Projekt im FinTech Bereich, bei dem wir eine deutsche Bank hinsichtlich eines Minderheitsinvestments in ein UK FinTech mit Due Diligence und Bewertungsdienstleistungen unterstützt haben, wertvolle Erfahrungen sammeln.

Für wen ist ein Einstieg bei „Financial Advisory FSI“ interessant?
Neben einem starken Interesse an der Finanzdienstleistungsbranche ist der Bereich Financial Advisory FSI besonders für Einsteiger mit einer Affinität für quantitative Tätigkeiten sowie Analysen von Geschäftsmodellen geeignet. Meine Projekttätigkeiten beinhalten insbesondere die entscheidungsorientierte Aufbereitung von Finanzdaten sowie die Erstellung relevanter Analysen von Bilanz und GuV des Targets sowie dessen Businessplänen im Rahmen von Due Diligence Mandaten. Zudem sollte man sich auch gut in einem dynamischen und internationalen Umfeld zurechtfinden, da eigentlich kein Projekt dem anderen gleicht und wir sehr viel cross-border arbeiten.

Was ist das Reizvolle an einem Einstieg im Bereich „Financial Advisory FSI“?

Ich finde es besonders spannend, welche Größe und Relevanz eine Vielzahl der Mandate von Financial Advisory FSI hat und wie früh man bereits Verantwortung auf wichtigen Projekten übernehmen kann und so schnell ein fester Bestandteil des Teams wird. Auch profitiert man so von einer steilen Lernkurve. Seit meinem Einstieg bei Deloitte habe ich an einer der größten Transaktionen des letzten Jahres im deutschen Bankenmarkt mitarbeiten dürfen.

Wie wird sich der Bereich „Financial Advisory FSI“ in den kommenden Jahren entwickeln? 

Der Bankensektor steht international und besonders auch in Deutschland vor großen Herausforderungen. Durch neue regulatorische Rahmenbedingungen wurden und werden die Anforderungen an Kapitalausstattung und Liquidität deutlich erhöht. Gekoppelt mit dem anhaltenden Niedrigzinsumfeld ergeben sich hieraus sehr anspruchsvolle Anforderungen an Banken sowie ein erhöhter Kostendruck. Das ist auch einer der Gründe, warum sich deutsche Banken für neue Geschäftsmodelle interessieren und sich in immer größerem Umfang an FinTechs beteiligen. Des Weiteren ist Deutschland mit seinem international einzigartigen Drei-Säulen-Bankensystem deutlich „overbankend“, d.h. es gibt eigentlich zu viele Spieler am Markt. Nicht nur wir erwarten daher eine sich beschleunigende Konsolidierungswelle, viele Innovationen und eine spannende Zukunft.

Erfahrungsbericht: Martin Kammerer

Martin Kammerer ist Senior Consultant und seit 2015 bei Deloitte in der Service Line Financial Advisory Financial Services Industry tätig.

Martin, stell dich doch einmal kurz vor. Wer bist du und was machst du bei Deloitte?

Ich bin Senior Consultant im Financial Advisory FSI Team bei Deloitte in München, das heißt ich unterstütze unsere Kunden aus der Finanzindustrie bei M&A Transaktionen und Reorganisationen. In den Bereich Transaction Services wollte ich, da mir die analytische und transaktionsorientierte Denkweise einfach gut liegt. Für Deloitte habe ich mich schon nach meinem ersten Bewerbungsgespräch entschieden, vor allem auf Grund des Teams. Einfach sympathisch und unkompliziert. Ich konzentriere mich vor allem auf die Versicherungsindustrie, daher arbeite ich viel für die großen deutschen Versicherer und die neuen Run-off Plattformen für Lebensversicherer und Pensionskassen. Bei Akquisitionen von Unternehmen weltweit erstelle ich vor allem Financial Due Diligence Berichte, modelliere Businesspläne oder Bewerte die Zielgesellschaft. Bei Verkäufen unterstütze ich zum Beispiel auch bei der Identifikation von möglichen Käufern, der Erstellung von Teasern und dem Information Memorandum.

Für wen ist ein Einstieg bei „Financial Advisory FSI“ interessant?

Einen Hang zum analytischen Denken braucht man auf jeden Fall, dabei muss man aber aufpassen, dass man sich nicht in jedem Detail verliert. Letztendlich müssen wir die Erkenntnisse für den Kunden nutzbar machen, zum Beispiel in Bewertungen und damit auch der Kaufpreisbestimmung oder bei der Vereinbarung von Garantien und Freistellungen in einem Kaufvertrag. Auch wichtig ist die Bereitschaft neues zu lernen, da sich die Industrie in der wir arbeiten ständig ändert. In der Versicherungsbranche ist zum Beispiel in 2016 Solvency II in Kraft getreten. Dadurch bekommen wir eine Vielzahl neuer Informationen in einer Due Diligence, die wir in unseren Analysen berücksichtigen müssen. Wir sehen zudem neue Trends in der Modellierung von Businessplänen und der Gestaltung von Kaufverträgen, die zunehmend komplexer werden. Zuletzt darf einen selbstständiges Arbeiten nicht abschrecken, da man bei uns sehr schnell Verantwortung bekommt – zum Beispiel für einzelne Analysen oder sogar ganze Teile eines Bewertungs- oder Due Diligence Berichts.

Was ist das Reizvolle an einem Einstieg im Bereich „Financial Advisory FSI“?

Wir sind zwar sehr stark auf einen Sektor fokussiert, bieten dafür aber mit unserem Team eine Vielzahl an Dienstleistungen an. Neben der klassischen Financial Due Diligence und Unternehmensbewertung gehören auch Operational und Commercial Due Diligence, Unterstützung bei Carve-outs oder Integration von neuen Unternehmensteilen, IPOs und vielem mehr dazu. In meinen letzten beiden Projekten habe ich zum Beispiel eine Due Diligence auf ein Start Up für einen neuen Lead-Investor durchgeführt und einen Kunden bei der Erstellung eines Business Plans für einen IPO unterstützt. Gerade arbeite ich an einem Bewertungsgutachten eines Asset Managers für eine konzerninterne Umstrukturierung. Diese Abwechslung findet man bei anderen Transaction und Deal Advisory Teams nur selten.

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