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Forbes 30 Under 30

Deloitte-Consultant Akilnathan Logeswaran 2018 ausgezeichnet

Das Forbes-Magazin prämiert junge Zukunftspioniere für ihr besonderes politisches und gesellschaftliches Engagement. In der Kategorie „30 Under 30 – Europe – Policy & Law“ schafft es in diesem Jahr Akilnathan Logeswaran unter die Top 30. Diese herausragende Platzierung erreichte er aufgrund seiner Tätigkeit als Gründungsmitglied der Initiative "Stand up for Europe München", Unterstützer der Bewegung "Pulse of Europe" sowie als Youth Champion für die Policy Group des World Economic Forums „Renew Europe“. Oberstes Ziel der Initiativen ist es, sich für ein vereintes und demokratisches Europa zu engagieren und es vor nationalistischen und protektionistischen Strömungen zu schützen.

Akilnathan Logeswaran ist seit 2016 Consultant bei Deloitte im Bereich Customer, Channel & Digital. Wir haben den 29 jährigen Münchner befragt, woher sein starkes Engagement für Europa kommt. Und wir wollten wissen, welche Inspiration daraus in seine alltägliche Arbeit fließt und umgekehrt.

1. Wie fühlt es sich an, auf einer Forbes 30 Under 30 Liste aufzutauchen?

Es ist erstmal sehr surreal, weil es natürlich Tausende gibt, die so eine Auszeichnung ebenso verdient hätten. Aber es ist auch toll, dass mein Engagement gesehen und honoriert wird. Ich freue mich insbesondere auf den Austausch mit den anderen Honorees und darauf, vielleicht bald gemeinsam weitere Projekte zu starten.

2. Hast du dich für diese Auszeichnung beworben oder wie ist das Forbes Magazin auf dich und dein Engagement aufmerksam geworden?
Ich wurde mehrfach von verschiedenen Stellen nominiert, wie ich im Nachhinein erfahren habe. Im Anschluss an die Nominierung folgte ein monatelanger Recherche- und Validierungsprozess durch das Forbes Magazine.

3. Wie passt dein politisches Engagement zu deiner täglichen Arbeit bei Deloitte?
Viele Themen haben Anknüpfungspunkte: Beispielsweise habe ich im Rahmen der „Renew Europe“ Policy Group beim World Economic Forum unter anderem mit der serbischen Premierministerin und anderen Policy Makern die Möglichkeit diskutiert, eine Digital ID für Geflüchtete zu schaffen. Das ist nur einer von vielen Vorschlägen, die unter anderem Emmanuel Macron, Jean-Claude Juncker und allen europäischen Heads of State diese Woche in Davos vorgestellt werden.

Diese Themen sind natürlich sowohl für unsere Gesellschaft als auch für den Private Sector wichtig. Deloitte betrachtet Zukunftsthemen auf allen Ebenen – in der Gesellschaft, der Politik und selbstverständlich auch der Wirtschaft. Und nur in einem verknüpften, diversen und starken Europa können alle Synergien voll ausgeschöpft werden. Die Folgen des Brexits werden nicht nur unsere Kollegen in UK spüren.

4. Welche Inspiration nimmst du aus dieser Verknüpfung von Beruf und privatem Engagement mit?
Meine Vision ist eine europäische Republik mit vielen gleichberechtigten Regionen. Um eine demokratischere, effizientere und transparentere EU zu schaffen, muss noch einiges getan werden. Aber für mich sind diese Zeiten Ansporn genug, getreu unserem Deloitte Purpose „Making an impact that matters“ zu agieren – und ich versuche, diesem auch aktiv in meinem persönlichen Engagement gerecht zu werden!

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