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Deloitte Alumnus im Interview

Hans Dieter Falkenberg über seine Wanderung entlang des Jakobswegs und seine Zeit bei Deloitte

Herr Falkenberg, Sie waren 8 Jahre bei Deloitte angestellt. An welchem Standort und in welchem Bereich waren Sie beschäftigt und was zählte zu Ihren Aufgaben?

Ich war von 2001 bis 2008 am Standort München im Bereich Beratung sozialer Einrichtungen beschäftigt. Zu meinen Aufgaben gehörte insbesondere das Erarbeiten von gutachterlichen Stellungnahmen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Entgeltverhandlungen, die Gestaltung und Durchführung von Symposien und Seminaren sowie eine umfangreiche Vortragstätigkeit.

Was nehmen Sie aus Ihrer Deloitte Zeit mit? Was hat sich seitdem in Ihrem Leben verändert?

Ich nehme von Deloitte mit, dass ich mit großer Freude und Erfolg meine Aufgaben verfolgt und erfüllt habe. Insbesondere die Freiräume, die mir zugestanden wurden, habe ich gerne in Anspruch genommen. Schon vor meinem Einsatz bei Deloitte hatte ich über 13 Jahre interessante Zeiten bei zwei anderen großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Deloitte setzte vom ersten Tag an sehr viel Vertrauen in mich und meine Tätigkeit. Die unkomplizierten Zuständigkeiten tragen dazu bei, dass ich noch heute voller Euphorie, aber auch Stolz, von dieser Zeit, von diesem Arbeitgeber und Kolleginnen und Kollegen berichte.

Inwieweit ist Deloitte bzw. sind Deloitte Kollegen noch heute Wegbegleiter?

Es gibt noch zwei, drei Kolleginnen und Kollegen, zu denen ich Kontakt habe. Der Bericht über mein Abenteuer „Jakobsweg“ in 3 SAT hat zu weiteren „Auffrischungen“ geführt.

Welche Motivation lag Ihrer Entscheidung zugrunde, den Jakobsweg zu gehen?

Schon vor Jahren hatte ich mich mit diesem Thema beschäftigt. Als leidenschaftlicher Kölner wollte ich eine Abhandlung über die Herkunft des Namens „Köbes“, der Bezeichnung des Kellners in einem Brauhaus schreiben. Recherchen haben ergeben, dass diese Nennung eine Abkürzung von Jakobus ist. Eine Version des Ursprungs lautet, dass der Jakobspilger sehr lange unterwegs nach Santiago de Compostela und zurück war. In Köln wieder angekommen, ggfs. verarmt ob des langen Weges und der entstandenen Kosten, musste er sich einen Job suchen, so auch in einem kölschen Brauhaus als Zappes (Zapfer). Höhere Weihen ließen ihn dann zum Köbes avancieren, in Köln und Umgebung (also auch in Düsseldorf), heute eine Institution. Die Neugierde ließ mir keine Ruhe, also begab ich mich auf den Weg. Ob dem so war, kann ich nicht beurteilen.

Ferner wollte ich mir Zeit nehmen, mein Leben Revue passieren zu lassen, die Natur zu genießen und fremde Menschen kennen zu lernen. Einige Vorstellungen haben sich nur teilweise erfüllt: der Weg ist sehr anstrengend, das Wetter unberechenbar, die Höhenunterschiede immerhin fast 1.500 Meter und der Trubel am Ziel sehr störend.

Hatten Sie Wegbegleiter auf dem Jakobsweg? Haben Sie einen Glücksbringer oder Ähnliches mitgenommen?

Als persönliche Wegbegleiter waren vier Gleichgesinnte dabei: zwei Damen, wie ich ehemalige Krebspatienten (die hoffentlich „Über den Berg“ sind, so der Name des organisierenden Vereins) und zwei Studenten der Deutschen Sporthochschule Köln. Ich habe mir als Glückbringer die obligatorische Jakobsmuschel mitgenommen und auch mit nachhause gebracht. Unter anderem hatte ich auch einen Zettel mit drei ganz persönlichen Wünschen dabei.  

Sie haben sich in Anbetracht der herausfordernden Strecke nach einigen Tagen entschieden, den restlichen Weg mit Bus und Taxi zu bewältigen. Was nehmen Sie vom Jakobsweg mit?

Die Entscheidung war richtig. Man muss sich ganz intensiv auf diese Pilgerreise vorbereiten. Es reicht nicht aus, kurz vorher mit dem Training anzufangen. Selbst erfahrene und geübte Protagonisten stoßen an ihre physischen und psychischen Grenzen. Ein Abenteuer soll es sein und bleiben, aber keine Qual. Dies habe ich mir zur Prämisse gemacht.

Wir danken Herrn Falkenberg für diese spannenden Einblicke und wünschen unserem Alumnus alles Gute auf seinen weiteren Wegen!

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