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Mitarbeiterberichte von Berufserfah­renen

Mit eigenen Worten beschrie­ben

Die Berufswelt von Deloitte ist eine durch und durch spannende. Auch und gerade für Berufserfahrene: Sie können Ihr Wissen einbringen und neues erwerben, sich auf eine konsequente Förderung verlassen und selbst andere unterstützen, große Freiräume und unser volles Vertrauen genießen. Aber lesen Sie selbst ...

Marcel Heitmeier - Online Communications | Brand & Communications

Marcel, Senior, ist seit 2014 im Bereich Online Communications tätig.

Sein persönliches Motto: Niemand weiß, was er kann, bis er es probiert hat. (Publilius Syrus)

Wie sind Sie zu Deloitte gekommen und was beinhaltet Ihre Tätigkeit? Welche täglichen Herausforderungen begleiten Sie? 

Ich bin über Umwege zu Deloitte gelangt. Erst ein Verlagspraktikum nach dem Studium machte mir bewusst, dass für mich eine Position im Online-Bereich mit Schwerpunkt Social Media genau das Richtige ist.

In meiner jetzigen Position wurde mir von Beginn an die Verantwortung für die Social Media Accounts von Deloitte in Deutschland übertragen. Zu meinen Kernaufgaben zählt die kontinuierliche Überprüfung unserer Social Media Strategie mit Deloitte’s Unternehmenszielen. Im Alltag koordiniere ich gemeinsam mit allen am Social Media Prozess beteiligten Teams die Ausführung sämtlicher Social Media Aktivitäten, deren Performance von mir durch kontinuierliches Monitoring und Reporting analysiert und bewertet wird.

Was macht die Arbeit in Ihrem Bereich bei Deloitte so spannend?

Am meisten Freude bereitet mir der regelmäßige Austausch mit Social Media Managern im internationalen Netzwerk von Deloitte. Zusammen an internationalen Social-Media-Projekten zu arbeiten und sich über die Social-Media-Aktivitäten anderer Deloitte Member Firms austauschen zu können, macht meine Arbeit bei Deloitte so besonders.

Was muss man aus Ihrer Sicht mitbringen, um zu Ihrem Team zu passen?

Auf jeden Fall ein starkes Interesse an digitalen Trends und Themen sowie an der digitalen Transformation bei Deloitte. Darüber hinaus ist ein hohes Maß an Empathie und Organisationstalent erforderlich, um im Austausch mit diversen Interessengruppen im Unternehmen nicht den Überblick zu verlieren.

Was ist für Sie das Besondere an Deloitte? Warum arbeiten Sie gerne bei Deloitte?

Das große Netzwerk bei Deloitte macht es mir leicht, mit sehr vielen Menschen in kürzester Zeit in Kontakt zu kommen. Dieser Reichtum an Know-How, Internationalität und Vernetzungsmöglichkeiten ist für mich bemerkenswert und macht für mich Deloitte zu einem sehr attraktiven Arbeitgeber.

Welchen Beitrag leisten Sie mit Ihrer Arbeit für die Kunden, Ihre Kollegen oder sogar für die Gesellschaft, kurz gesagt: Was ist Ihr persönlicher Impact? 

Mein Ziel ist es, Tag für Tag die digitale Transformation aktiv voranzutreiben und besonders die Vernetzung der Mitarbeiter miteinander und mit unseren Stakeholdern auf Social Media zu verbessern. 

Michael Buchner - Investment Management: Mehr als nur Häkchen setzen

Michael Buchner, Senior im Bereich FSI Assurance, stieg bereits während seines BWL-Studiums im Bereich Bankenprüfung bei Deloitte ein. Durch seine Ausbildung zum Bankkaufmann konnte er bereits mit theoretischer und praktischer Erfahrung punkten.

Wie kam es dazu, dass Sie sich nach Ihrer Bankenausbildung für die Wirtschaftsprüfung entschieden haben?

Auch wenn es manchmal mit Vorurteilen behaftet ist, so konnte ich mit der Rechnungslegung während meiner Schul- und Studienzeit immer viel anfangen. Bereits während meines Studiums habe ich ein erstes Praktikum in einer kleineren Wirtschaftsprüfungsgesellschaft absolviert und auf diese Weise Einblicke in das Berufsbild des Wirtschaftsprüfers gewinnen können. Am Ende meines Bachelors habe ich ein halbjährliches Praktikum bei Deloitte gemacht. Als Praktikant war ich von Anfang an als Teammitglied integriert und durfte bei der Prüfung von offenen Investmentfonds mitwirken. Die Eindrücke während dieser Zeit waren so positiv, dass ich mich nach dem Abschluss meines Studiums für einen Berufseinstieg bei Deloitte entschieden habe.

Was war Ihre bisher größte berufliche Herausforderung?

Im letzten Jahr kam es im Bereich des Investment Management zu einer Gesetzesumstellung. Das Investmentgesetz wurde durch das Kapitalgesetzbuch abgelöst. Dies war für alle unsere Kunden eine große Herausforderung und löste viele offene Fragen aus. Wir als Wirtschaftsprüfer waren nicht nur mit der Klärung der Fragen betraut sondern haben auch unsere Prüfung an die neuen Gegebenheiten anpassen müssen. Das war herausfordernd und spannend zugleich.

Was macht die Arbeit im Bereich Investment Management bei Deloitte so spannend?

An meinem Job in der Investment Management Prüfung faszinieren mich besonders die vielen verschiedenen prüfungsrelevanten Bereiche, mit denen wir uns beschäftigen. Neben der Prüfung von diversen offenen und geschlossenen Investmentvermögen prüfen wir auch die Jahresabschlüsse der Gesellschaften. Entsprechend müssen wir den sich ständig ändernden aufsichtsrechtlichen Anforderungen Rechnung tragen. So werden nicht nur unsere Mandanten, sondern auch wir, als Investment Management Team, täglich mit neuen Fragestellungen konfrontiert.

 

Dr. Peter Dittmar – Manager bei Audit Industry – denkt gerne an seine Zeit im „Big Apple“

Dr. Peter Dittmar wurde an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster promoviert und bringt seine Expertise, die er unter anderem bei seiner dreijährigen Berufstätigkeit in New York aufgebaut hat, nun in die Service Line Wirtschaftsprüfung bei Deloitte ein. Er klärt Fragen, auf die sich weder im Gesetz noch im einschlägigen Schrifttum eine zufriedenstellende Antwort finden lässt. Genau darauf kurzfristig eine fachlich fundierte Antwort zu finden, die nicht nur theoretisch sauber, sondern auch für den Mandanten praktikabel ist, ist seine tägliche Herausforderung. Wie sieht eine typische Arbeitswoche bei Dr. Peter Dittmar aus?

Meine Arbeitswoche beginnt am Montagmorgen mit einem Blick in den Kalender. Dort sehe ich, dass ich am Dienstag einen Termin bei einem Unternehmen in Köln habe. Das Unternehmen wird bislang nicht von uns betreut. Da wir allerdings sicher sind, dass das Unternehmen in der Zukunft mit seinen Produkten sehr erfolgreich sein wird und dazu ein schlagkräftiges und verlässliches Finanzwesen benötigt, würden wir es gerne künftig unterstützen und als Mandant gewinnen. Um dies zu ermöglichen, gilt es umfangreiche Vorbereitungen zu treffen. Den Montag verbringen wir also damit, die vom Unternehmen veröffentlichten Jahres- und Konzernabschlüsse zu analysieren, um uns ein genaues Bild von allen wichtigen Aspekten der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens zu machen.

Der Termin am Dienstag startet mit einer Unternehmenspräsentation und einer Werksführung. Dabei geht es tief in die kaufmännischen und technischen Details. Nach der Werksführung treffen wir uns mit dem Vorstandsvorsitzenden und dem Finanzvorstand des Unternehmens. Jetzt liegt es an uns, die gesetzlichen Vertreter des Unternehmens zu überzeugen, dass wir die richtigen Abschlussprüfer sind! Lange und lebhaft wird diskutiert. Aber nicht zuletzt deswegen, schätzen wir das Gespräch als Erfolg ein. Zufrieden fahren wir zurück nach Düsseldorf.

Am Mittwoch treffe ich mich mit einem Kollegen aus unserer Fachabteilung, um mich auf den neusten Stand der Gesetzgebung bringen zu lassen. Wir diskutieren verschiedene Gesetzesentwürfe und überlegen, ob und wieweit diese für unsere Mandanten von Relevanz sein könnten. Danach fahre ich mit zwei Kollegen zu einem unserer Mandanten. Es gilt, die dort anstehende Jahresabschlussprüfung zu planen. Zunächst lassen wir uns vom Leiter Rechnungswesen die aktuelle wirtschaftliche Lage des Unternehmens erläutern. Daran anschließend diskutieren wir eine aktuelle Gesetzesänderung, die sich unmittelbar auf die Bilanzierung des Unternehmens auswirken wird. Ein Kollege regt an, das gute Wetter zu nutzen und den Arbeitstag auf der Ratinger Straße ausklingen zu lassen – eine obergärige Idee!

Am Donnerstag habe ich zusammen mit einem Partner einen Termin bei einer Professorin für Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung. Zusammen wollen wir überlegen, ob und wieweit sich eine Kooperation zwischen Deloitte und ihrem Lehrstuhl realisieren ließe. Wir vereinbaren, dass wir sie bei einer ihrer künftigen Lehrveranstaltungen tatkräftig unterstützen werden. Auf dem Weg nach Hause meldet sich ein ehemaliger Kollege von mir aus New York. Er hat eine interessante Frage zur Regulierung der Abschlussprüfung in Europa. Wir diskutieren kurz darüber, schweifen dann aber schnell ab und schwelgen in großartigen Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit im „Big Apple“.

Den Freitag hatte ich mir ursprünglich dafür geblockt, eine Präsentation für eine interne Schulung vorzubereiten. Am Freitagmorgen ruft indes ein großer Mandant von uns an und fragt nach unserer Einschätzung eines komplexen Bilanzierungssachverhalts. Die Präsentation muss also vorerst warten und gemeinsam mit meinem Team stürze ich mich auf die Mandantenanfrage. Kurz vor Feierabend werfe ich noch einen Blick in meinen Kalender, um mir einen Eindruck von der kommenden Woche zu verschaffen. „Manager-Schulung auf Mallorca“ steht dort. Es scheint also eine ziemlich spannende Woche zu werden.

 

Peter Dittmar

Andreas Maywald - German Tax Desk: Mitarbeiter im Ausland

Seit gut 3,5 Jahren arbeite ich nun schon am German Tax Desk von Deloitte in New York. Als ich damals gefragt worden bin, ob ich nicht Lust hätte, die Leitung des deutschen Teams in den USA zu übernehmen, habe ich keinen Moment gezögert.
 
Unsere Arbeit am German Tax Desk hier in New York besteht darin, amerikanische Mandanten in deutschen steuerlichen Fragen und deutsche Mandanten in US-Steuerfragen zu unterstützen und zu beraten. Das Spektrum der Anfragen ist dabei äußerst vielfältig, was die Arbeit hier spannend und herausfordernd macht.
 
Zusammen mit zwei bis drei deutschen Kollegen am German Desk sind wir Teil einer internationalen Gruppe, bei der Kollegen aus 25 verschiedenen Ländern arbeiten. Internationaler als bei uns geht es wohl nur noch bei der UNO zu. Die meisten der Kollegen sind auf Rotationsbasis hier in New York, so dass ein ständiges Kommen und Gehen herrscht. Da wir in New York Ansprechpartner für die Kollegen und Mandanten in den gesamten USA sind, bin ich nur selten in unserem Büro in New York, kenne dafür mittlerweile fast alle großen Städte.
 
New York selbst ist auch nach mehreren Jahren nicht langweilig. Ständig gibt es Konzerte im Madison Square Garden, Aufführungen in der Metropolitan Opera und der Carnegie Hall, Spiele der Yankees oder man geht ganz einfach in den Central Park. Wie alle New Yorker versuche ich im Sommer, der Hitze in der Stadt über das Wochenende in die Hamptons zu entfliehen.

Viele Grüße aus New York

Khang Dinh Van ist seit Juni 2011 als Consultant in der Service Line Tax & Legal – German National Office Tax Services tätig.

Sein persönliches Motto: Gelassenheit bewahrt vor großen Fehlern.     

Wie sind Sie zu Deloitte gekommen und was beinhaltet Ihre Tätigkeit?

Mein Weg mit Deloitte begann mit meiner Bachelor-Thesis, die von Deloitte begleitet wurde. Ich bekam daraufhin die Gelegenheit in einem Praktikum Einblicke in die Arbeit der Abteilung „German National Office Tax Services“ zu erhalten und war dort anschließend als Werkstudent tätig. Danach absolvierte ich mit Unterstützung von Deloitte das berufsbegleitende Master-Studium „Mannheim Master of Accounting & Taxation“ an der Mannheim Business School.

Meine Tätigkeit als Steuerberater in der Abteilung „German National Office Tax Services“ ist äußerst vielfältig. Neben der Bereitstellung von Informationen über die aktuellen Entwicklungen im Steuerrecht für die gesamte Funktion Tax & Legal unterstütze ich Kollegen bei der Lösung komplexer Fragestellungen, wirke bei der Erstellung und internationalen Koordination von Angeboten für Ausschreibungen steuerlicher Beratungsleistungen mit, bereite Vorträge für Fachkongresse vor und berate Mandanten in ihren steuerlichen Angelegenheiten. Bei Letzterem liegt der Fokus insbesondere auf global tätigen, börsennotierten Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland.

Ihr spannendstes Projekt bei Deloitte und warum?

Mein bislang spannendstes Projekt bei Deloitte war die Migration und Zentralisierung des geistigen Eigentums eines weltweit führenden Software-Herstellers. Neben dem hohen fachlichen Anspruch war vor allem die intensive Zusammenarbeit mit Kollegen aus verschiedenen Ländern, Service Lines und Funktionen eine tolle Erfahrung.

Was ist für Sie das Besondere an Deloitte? Warum arbeiten Sie gerne bei Deloitte?

In meiner täglichen Arbeit begeistern mich vor allem die Zusammenarbeit mit meinem Team und der stetige Kontakt mit Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen und anderen Ländern. Hier ist die Internationalität von Deloitte deutlich zu spüren und wird auch durch internationale Schulungen, die beispielsweise in Prag oder an der Deloitte University EMEA in Belgien stattfinden, unterstrichen. Für die Förderung und Unterstützung während meines berufsbegleitenden Master-Studiums bin ich ebenfalls dankbar.

Was muss man aus Ihrer Sicht mitbringen, um zu Ihrem Team zu passen?

Neben Fachkenntnissen stehen insbesondere soziale Kompetenzen im Vordergrund: Teamorientierung, Engagement, Eigeninitiative und ein hohes Maß an Selbständigkeit sind wichtig. Vor allem sollte man aber in der täglichen Arbeit in unserem Team auch Spaß verstehen und sich selbst nicht allzu ernst nehmen.

Welchen Beitrag leisten Sie mit Ihrer Arbeit für die Kunden, Ihre Kollegen oder sogar für die Gesellschaft, kurz gesagt: Was ist Ihr persönlicher Impact?

Mein Impact ist meinen Kollegen von Tax & Legal die bestmögliche Unterstützung bei der Arbeit mit ihren Mandanten zu bieten. Auf der anderen Seite möchte ich natürlich auch meinen eigenen Mandanten helfen, wirtschaftlich sowie steuerlich sinnvolle Entscheidungen zu treffen und dabei auch neue, innovative Wege aufzuzeigen.

Nina Schrader - Real Estate Consulting: „Wir sind im Team perfekt aufeinander eingestellt“

Nina Schrader, Director bei Deloitte Consulting, managt neben Ihrem Team Real Estate Investment auch ihre Kleinfamilie.

Wie lange sind Sie nun schon bei Deloitte im Real Estate Consulting Team?

Ich bin seit 2006 in diesem Bereich tätig. Seit 2008 bin ich als Director deutschlandweit für das Thema Real Estate Investment, d.h. Immobilienbewertung, Commercial Due Diligence und die Konzipierung von Planungs- und Steuerungstools zuständig.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Wenn ich im Büro bin, sitze ich viel am Schreibtisch und schreibe oder reviewe Angebote und Ergebnisberichte. Ich telefoniere aber auch viel mit Kunden und meinen Kollegen. Häufig stehen auch strategische und organisatorische Themen auf meiner Agenda. Im Jahresdurchschnitt bin ich außerdem 2 Tage die Woche unterwegs um beim Kunden vor Ort zu sein, meist innerhalb Deutschlands.

Häufig aufgrund von konkreten Präsentations- oder Workshopterminen, teilweise aber auch nur um im engen Kontakt mit dem Kunden zu bleiben.

Wie bekommen Sie denn beides, Arbeit und Kind, unter einen Hut?

Das funktioniert meist sehr gut. Mein Mann und ich haben natürlich notwendigerweise einen extrem gut aufeinander abgestimmten Kalender. Das ginge natürlich trotzdem alles nicht, ohne eine zuverlässige und engagierte Kinderfrau. Hinzu kommt, dass ich nur 80% arbeite -  den Freitag habe ich i.d.R. frei, so dass ich hier nicht nur einen schönen Nachmittag mit meiner Tochter habe, sondern auch morgens Zeit für die klassischen Arbeiten wie Einkaufen, den üblichen Papierkram und bspw. die Wohnung aufräumen. Häufig schaffe ich es auch noch Sport zu machen – dafür bleibt unter der Woche natürlich keine Zeit und das tut mir dann auch richtig gut.

Was macht Ihnen am meisten Spaß an Ihrer Arbeit bei Deloitte?

Das großartige Team im Real Estate Consulting ist hier ganz weit vorn! Einen Großteil meiner Kollegen kenne ich nun schon viele Jahre und wir sind perfekt aufeinander eingestellt, so dass die Zusammenarbeit fast immer reibungslos und ohne viele Worte klappt. Aber auch die Zusammenarbeit mit den anderen Funktionen (Tax, Audit, Corporate Finance) und Industrien ist sehr eng und bereichert natürlich meine eigene Arbeit sehr!

Volker Burgers - Cyber Security Consulting: Zwischen Firewall und Vorstand

Volker Burgers berät als Senior im Bereich Cyber Risk Services seit einem Jahr Kunden zu aktuellen Fragestellungen der Cyber-Sicherheit.

 Wie sind Sie zu Ihrem spannenden Job gekommen?

Begonnen hat meine Reise mit einem Bachelor Studium der Informationstechnik. Zum Master Studium entschied ich mich für „International Management and Engineering“, wo ich meinen Fokus auf IT-Sicherheit gelegt habe. Meine Masterthesis habe ich über Risikoanalyse in der Cloud gemeinsam mit einem Unternehmen geschrieben. Fortan habe ich mich mit Security Management beschäftigt.  

Was war bisher Ihr aufregendstes Projekt?

Bei meinem bisher spannendsten Projekt bei Deloitte hatten wir die Aufgabe die Cyber-Sicherheit Strategie für einen DAX30 Konzern zu entwickeln. Im Projekt erarbeiteten zwei Kollegen und ich die zukünftige Sicherheits-Strategie. Basierend auf den von uns gesammelten Informationen haben wir festgelegt welche Fähigkeiten das Unternehmen aufbauen muss und wo neue Personen eingestellt werden müssen. Zusätzlich haben wir in der vorhandenen Struktur eine Reorganisation durchgeführt.

Würden Sie sich wieder für Deloitte entscheiden?

Ich genieße meinen Job, weil wir eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre während den Projekten und teamintern haben. Es macht mir Spaß immer wieder vor Herausforderungen gestellt zu werden. Zusätzlich arbeiten wir für interessante und renommierte Kunden die international aufgestellt sind.

Steffen Skopp - Senior Consultant

Steffen Skopp, Senior Consultant bei Deloitte Real Estate Consulting, spielt seit 22 Jahren Tennis. Wie er dies mit dem Beraterleben vereinbart, erzählt er im Interview.

Wie würden Sie einen typischen Tag im Bereich Real Estate Consulting beschreiben?

Was ist schon typisch? Ich glaube gerade die Tatsache, dass kein Tag wie der andere ist, macht den Job besonders spannend und ermöglicht eine steile fachliche sowie persönliche Lernkurve. An einem Tag geht es früh in den Flieger oder den Zug auf direktem Wege zum Kunden, um dort gemeinsam mit meinen Kolleginnen/Kollegen sowie dem Kunden z.B. Workshops durchzuführen. Am Folgetag steht eine Geschäftsführungs- oder Vorstandspräsentation an. An einem anderen Tag geht es ins Büro, um To Do‘s abzuarbeiten, sich mit Kollegen auszutauschen, mit Kollegen aus anderen Bereichen zu vernetzen und in kreativen Runden neue Themen weiter zu entwickeln und voranzutreiben. Und nicht selten besichtigen wir auch mal direkt Immobilien und tauschen uns mit den Personen vor Ort aus. Der Arbeitsalltag ist also rundum spannend und vielseitig.

Und nebenbei noch der Sport…?

Sport, bei mir vor allem Tennis, ist eine gelungene Abwechslung. Auch wenn es mit dem Training unter der Woche vor allem in Projekthochphasen manchmal schwierig wird, versuche ich doch regelmäßig mit meinen Mannschaftskameraden zu trainieren, um mich auf die Spiele am Wochenende vorzubereiten. Wenn es unter der Woche nicht mit dem Tennis klappt, versuche ich mich wenigstens anderweitig etwas fit zu halten, z.B. durch Joggen. Am Wochenende geht es dann zu den Spielen, zu denen ich mit meiner Mannschaft meist noch mehrere Hundertkilometer fahren muss.

Hilft Ihnen der Sport in der alltäglichen Arbeit?

Sport hilft - glaube ich - generell im Leben- und wenn es nur als Ausgleich zu einem stressigen Alltag genutzt wird, um den Kopf frei zu bekommen. Speziell Tennis ist meines Erachtens aber eine perfekte Mischung aus Einzel- und Teamsport. Als Teil einer Mannschaft lernt man früh, sich für das Team einzusetzen und was es heißt sich auf seine Mannschaftskameraden zu verlassen. Darüber hinaus muss man sich natürlich auch in Einzelspielen beweisen, in denen Leistungswille, Ausdauer und Kampfgeist gefragt ist. Und genau diese Mischung hilft mir auch bei der alltäglichen Arbeit.

Konnten Sie Ihre Kollegen schon mitreißen?

Es ist schon überraschend, wie viele Kollegen bei Deloitte Tennis spielen. Direkt bei meinem ersten Projekt bin ich auf ein Projektteam voller Tennisspieler getroffen.  Das erleichterte mir zum einen natürlich den Einstieg, zum anderen nutzten wir diese Tatsache für das ein oder andere Match auf dem Platz als Auszeit und Abwechslung während stressiger Projektphasen.

Andreas Warner - Restructuring Services: Als „Notarzt“ bei den Kunden vor Ort

Andreas Warner ist studierter Wirtschaftsingenieur und Partner im Bereich Restructuring Services

Sie kamen im letzten Jahr als Partner zu Deloitte. Wie war Ihr Karriereweg?

Nach meinem Studium im Bereich Ingenieurwesen und dem kaufmännischem Master bin ich erstmal direkt in die Wirtschaft gegangen. Dort habe ich über zehn Jahre als Geschäftsführer gearbeitet, bevor ich mich entschied als Berater tätig zu werden.

Wie würden Sie einem Hochschulabsolventen den Bereich Restructuring Services erklären?

Stellen Sie sich einen Notarzt vor, der zu einem schweren Autounfall kommt. Er muss sehr schnell entscheiden, wo die Verletzungen des Patienten liegen und was er tun muss, um diesen zu stabilisieren – sonst schafft es der Patient vielleicht nicht mehr bis ins Krankenhaus und verblutet.

Das heißt: Wir müssen innerhalb kürzester Zeit die wesentlichen Probleme im Unternehmen aufspüren und dieses durch Liquiditätsmaßnahmen vor der Zahlungsunfähigkeit bewahren. Erst im zweiten Schritt kommen dann operative Optimierungsmaßnahmen (z.B. in Vertrieb, Produktion und Einkauf), die das Unternehmen langfristig wieder gesund aufstellen.

Das ist eine sehr anspruchsvolle und verantwortungsvolle Tätigkeit, denn es geht am Ende immer um das Fortbestehen von Firmen und Arbeitsplätzen.

Welchen Typ Mensch suchen Sie im Bereich Restructuring Services?

Wir suchen Wirtschaftsingenieure und Kaufleute, die bereits erste praktische Erfahrung mitbringen. Dabei reicht auch ein relevantes Praktikum.. Ebenso braucht es soziale Fähigkeiten, denn unsere Kunden sind in einer echten Krisensituation.

Was würden Sie einem Berufseinsteiger raten?

Wählen Sie einen Job, auf den Sie richtig Lust haben – dann kommt der Erfolg von ganz allein. Denn was einem Spaß macht, das macht man gerne und gut.

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