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Operational Transaction Services 

Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte

Yves, stellen Sie sich doch einmal kurz vor. Wer sind Sie und was machen Sie bei Deloitte?

Ich heiße Yves und bin seit Februar 2018 bei Deloitte für Operational Transaction Services (OTS) im Bereich Financial Advisory tätig. Als gebürtiger Frankfurter habe ich nach einem Gap-Year in Australien meinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften in Frankfurt gemacht, habe aber währenddessen recht schnell festgestellt, dass ich doch noch einmal ins Ausland möchte. Somit bin ich dann für den Master an der Stockholm School of Economics nach Stockholm gezogen, wo ich das Glück hatte zusätzlich den CEMS Master an der National University of Singapore zu ergänzen.

Was ist das Reizvolle an einem Einstieg im Bereich OTS?

Kein Tag und/oder Projekt gleicht dem nächsten, die gute Atmosphäre im Büro und zu Kollegen anderer Büros und das Vertrauen und die Verantwortung, die einem im Laufe eines Projektes entgegengebracht werden.
Als zugezogener Düsseldorfer wurde ich beispielsweise direkt in der ersten Woche von Kollegen nach der Arbeit eingeladen zusammen etwas zu unternehmen und hatte so kaum Schwierigkeiten im Team oder der Stadt Fuß zu fassen. Außerdem ist die Abteilung wie verrückt am Wachsen, sodass auch langfristig eine äußert attraktive Perspektive geboten wird.

Was muss man aus Ihrer Sicht mitbringen, um zu Ihrem Team zu passen?

Neben dem fachlichen Grundverständnis und Interesse für transaktionsbezogene Themen stellen ein gesundes Maß an Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Situationen/Personen/Aufgaben und ein noch gesünderes Maß an Flexibilität einen guten Startpunkt dar. Das gilt für die Arbeit an sich, aber auch für das soziale Umfeld in dem man sich bewegt. Alles in allem würde ich sagen, solange man auch mal für einen Scherz aufgelegt ist und sich selbst nicht zu ernst nimmt, steht einem praktisch jede Tür offen.

Wen hätten Sie bei einem Marathon gerne an Ihrer Seite?

Ehrlicherweise wohl einen Elektro-Roller oder ähnliches, um überhaupt über die Ziellinie zu kommen. Ansonsten würde die Wahl auf meinen besten Kumpel fallen, bei dem ich weiß, dass er während des Laufs alles gibt, um danach mit mir zusammen kaputt in der Ecke zu liegen und die verlorenen Kalorien über entsprechende Essens-Lieferservices wieder zurück zu gewinnen.

Was wäre eine alternative Karriere gewesen?

Die Pilotenlaufbahn. Eigentlich jedes Mal im Flugzeug gibt es einen Moment, in dem ich realisiere, wie gut mir nicht nur das Fliegen an sich, sondern auch das Erreichen und Bereisen neuer Orte gefällt. Nebenher hat man regelmäßig mit neuen Teams zutun und lernt neue Leute kennen. Somit sind die Merkmale des Fliegens eigentlich recht ähnlich zu denen unseres Jobs, nur mit etwas mehr Zeit in der Luft und weniger spannender Abwechslung der eigentlichen täglichen Arbeit.

Welches war das interessanteste Land, dass Sie je besichtigt haben?

Ganz klar 2013 die Reise nach Nordkorea mit meinem damaligen Mitbewohner. Angefangen von der eigentlichen Reiseplanung („Hey Mama und Papa, ich fliege bald nach Nordkorea!“), über den Flug mit Air Koryo (der nordkoreanischen Airline) in einer 1980er Antonov von Peking nach Pjöngjang, bis hin zu dem Miterleben der Arirang Massgames inmitten von Einheimischen, einer Art Olympia-Eröffnungsfeier mit über 150.000 Darstellern, war der ganze Trip ein echtes Erlebnis.

Dr. Maximilian Tucher ist Senior Manager und seit 2 Jahren bei Deloitte bei OTS im Bereich Financial Advisory tätig.

Wenn Sie nochmal studieren könnten, welchen anderen Studiengang würden Sie wählen?

Chemie mit anschließenden MBA an einer Business School – natürlich würde ich weiterhin als Berater arbeiten; die Kombination dieser beiden Themenbereiche ist vielfältig und herausfordernd.

Was wäre eine alternative Karriere gewesen?

Eine interessante Alternative wäre für mich der Beruf des Sportfotografens, die perfekte Verbindung aus meiner Leidenschaft zum Sport und Fotografieren; ich könnte mir das gut als mein späteres „Exit Szenario“ vorstellen.

Wen hätten Sie bei einem Marathon gerne an Ihrer Seite?

Ich würde gerne mit dem Weltklasse Athleten Jan Frodeno trainieren. Jan’s Hingabe zum Sport ist beeindruckend, sein Trainingspensum ist gewaltig und zielgerichtet; allein auf dem Rad legt er 600 Kilometer pro Woche zurück.

Was begeistert Sie an Ihrem Job?

Die Intensität, die Leidenschaft – und die Menschen. Kein Projekt ist wie das Vorherige. Die Arbeit ist unheimlich abwechslungsreich, Langeweile oder das Gefühl auf der Stelle zu treten kommen nicht auf. M&A Transaktionen als Nukleus bieten anspruchsvolle Fragestellungen. Die Herausforderungen des Kunden gemeinsam mit einem spezialisierten Team zu lösen, motiviert mich.

Für wen ist ein Einstieg bei „OTS“ interessant?

Wir suchen Absolventen und Bewerber, die sich durch intellektuelle Neugier auszeichnen, beim Kunden etwas bewegen möchten und sich für transaktionsnahe und operative Themensetzungen begeistern können. Teamfähigkeit, die eigene Meinung und Perspektive einbringen sowie eigene Ideen und Ansätze stets kritisch zu hinterfragen sind für uns selbstverständlich. Weitere Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere bei Deloitte und insbesondere OTS ist natürlich Spaß an häufig wechselnden Themen und Aufgabenstellungen.

Wie überzeugt man am besten als Bewerber?

Mich überzeugen Bewerber insbesondere dann, wenn Sie im Verlauf des Interviews die Ruhe bewahren und trotz untererwarteter Fragen strukturiert und bedacht vorgehen. Als Mitglied eines Projektteams kann es bei Kundeninterviews oder Workshops häufig zu vergleichbaren Situationen kommen - der Kunde erwartet, dass wir souverän und professionell in Stresssituation reagieren.

Was zeichnet Ihr Team aus?

Neben fachlicher Qualifikation, spielt für mich die persönliche Ebene eine mindestens genauso große Rolle. Im Rahmen unserer Projekte verbringen wir sehr viel Zeit im Team gemeinsam und der persönliche Fit innerhalb des Teams ist essentiell für den Erfolg unserer Projekte. Nicht jeder muss dabei die Rolle des „Drivers“ übernehmen - eine gesunde Mischung hat sich in der Vergangenheit stets bewährt.

Wie wird sich der Bereich „OTS“ in den kommenden Jahren entwickeln? 

Der Bereich OTS ist im Vergangenen Jahr stark gewachsen. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit unserem Team in den kommenden Jahren weiterhin erfolgreicher als unsere Wettbewerber sein werden. Unser Team ist hochmotiviert, vielschichtig und verfügt über langjährige Expertise in transaktionsrelevanten Fragestellungen – der Grundstein für weiteren Erfolg.     

Sarah Moritz ist Manager und seit Juni 2017 bei Deloitte im OTS Team im Bereich Financial Advisory tätig. 

Ihr persönliches Motto: Ich habe kein Motto, aber ich finde, dass jeder Tag wertvoll ist und es deshalb wichtig ist, mit dem richtigen Team für die richtige Firma zu arbeiten!

Ihr spannendstes Projekt bei Deloitte und warum?

Mein aktuelles Projekt bei der Scout24 Gruppe, da ich tiefe Einblicke in ein digitales Unternehmen erhalte.

Welcher war der spanneste Ort, auf dem Sie je auf einem Projekt waren?

Damme am Dümmer

Was muss man aus Ihrer Sicht mitbringen, um zu Ihrem Team zu passen?

Aufgeschlossenheit und die Bereitschaft, immer und überall neue Dinge zu lernen

Ohne diese 3 Dinge verlassen Sie nicht Ihr Haus:

Motivation, Teamgeist und Spaß an meiner Arbeit

Was wäre eine alternative Karriere gewesen?

DJ

Wen hätten Sie bei einem Marathon gerne an Ihrer Seite?

Im besten Fall niemanden :) das ist jedoch unrealistisch … vielleicht klappt´s beim Halbmarathon im Oktober in Köln

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