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Restructuring Services Career

Erfahrungsberichte

Restructuring Services erbringt Dienstleistungen im Umfeld von konzeptionellen, operativen und finanziellen Reorganisations- und Sanierungsprojekten.

Jonas Goltz ist Senior Consultant und seit drei Jahren bei Deloitte im Restructuring im Bereich Financial Advisory tätig.

Jonas, stell dich doch einmal kurz vor. Wer bist du und was machst du bei Deloitte?

Ich bin während meines Master-Studiums 2014 als Praktikant bei Deloitte Restructuring eingestiegen. 2015 habe ich dann meine Master-Thesis im Rahmen einer Werkstudententätigkeit in der gleichen Abteilung geschrieben, um dann genau einen Tag nach Abgabe der Arbeit meinen ersten Arbeitstag als Festangestellter zu haben.

Ich befasse mich hauptsächlich mit dem Bereich finanzwirtschaftliche Restrukturierung und Performance Improvement. Dazu gehören neben der Erstellung und Validierung von Business Planungen und Restrukturierungskonzepten auch deren operative Umsetzung. Zudem habe ich noch einige interne Rollen und Projekte wie beispielsweise die Mitarbeit an Markstudien oder das Recruiting von Praktikanten am Standort Frankfurt.

Welcher war der spannendste Ort, auf dem Du je auf einem Projekt warst?

Neben Projekten und Meetings an verschiedenen Orten in Deutschland, Europa und New York finde ich es immer spannend die Standorte unserer Kunden zu besuchen und dort Einblicke zu erhalten, welche man als Außenstehender sonst nicht bekommen würde.

Was muss man aus Deiner Sicht mitbringen, um zu Eurem Team zu passen?

Man sollte flexibel sein, gerne reisen und etwas Humor schadet nie.

Was ist das Reizvolle an einem Einstieg im Bereich „Restructuring Services“?

Das interessante an unserer Service Line, was mich nach dem Studium auch mit zum Einstieg bewegt hat, ist die Abwechslung in der Art der Projekte und die dadurch nie abfallende Lernkurve. Von Konzepterstellung, über operative Umsetzung von Restrukturierungs- und Performance Improvement-Maßnahmen bis zur Begleitung von Unternehmenstransaktionen ist bei uns alles dabei. Außerdem ist es sehr spannend, dass man zahlreiche verschiedene Branchen und Unternehmensfunktionen kennen lernen kann.

Seit 2014 merke ich als Mitarbeiter, dass sich innerhalb von Deloitte immer etwas tut und vieles weiter verbessert wird. Seitdem ich an Board gekommen bin gab es zahlreiche neue Dinge die den Arbeitsalltag noch angenehmer werden lassen, wie bspw. das Mitarbeiter Firmenwagen Leasing Programm „MyCar“.

Was wäre eine alternative Karriere gewesen?

Pilot oder Arzt.

Sascha Haggenmüller ist Manager und seit Juli 2016 bei Deloitte im Bereich Restructuring Services im Bereich Financial Advisory tätig. 

Sascha, stell dich doch einmal kurz vor. Wer bist du und was machst du bei Deloitte?

Mein Name ist Sascha Haggenmüller und ich bin Manager im Bereich „Restructuring Services“ bei Deloitte. Nachdem ich zwischen 2012 und 2016 bei einer anderen Big 4-Gesellschaft im Bereich Wirtschaftsprüfung und danach in der IFRS-Beratung tätig war, bin ich im Juli 2016 bei Deloitte eingestiegen. Derzeit unterstütze ich ein international agierendes Handelsunternehmen bei einer anorganischen Wachstumsstrategie sowie einen Baustoffhersteller im Rahmen einer Solvency Opinion. Weiterhin bin ich mitverantwortlich für die Themen Hochschulmarketing sowie Recruiting und begleite interne Projekte im Bereich Digitalisierung.

Nach Abschluss meines BWL-Bachelors im Juli 2012 habe ich zwischen 2012 und 2014 berufsbegleitend meinen Master mit dem Schwerpunkt „Accounting & Taxation“ absolviert. Seit 2015 promoviere ich im Bereich der internationalen Rechnungslegung mit voraussichtlichem Abschluss im Jahr 2018.

Wenn du nochmal studieren könntest, welchen anderen Studiengang würdest du wählen?

Ingenieurwesen mit Schwerpunkt Fahrzeugtechnik.

Welcher war der spanneste Ort, auf dem du je auf einem Projekt warst?

Neben Aufenthalten in Brasov/Rumänien, Stockholm/Schweden, London/Großbritannien und Brüssel/Belgien vielleicht nicht unbedingt der spannendste Ort, aber einer an den ich wohl sonst nie gekommen wäre: Hopkinsville in Kentucky (USA) mit irren Temperaturschwankungen.

Bitte erkläre uns in ca. drei Sätzen um was es bei „Restructuring Services“ geht:

Restructuring Services ist vielseitig und fokussiert sich auf Dienstleistungen im Bereich von konzeptionellen, operativen und finanziellen Reorganisations- und Sanierungsprojekten. Durch unser interdisziplinäres Team sind wir in der Lage, für Kunden schnell Potenziale über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu identifizieren, zu quantifizieren und im Rahmen der operativen Umsetzung zu implementieren. Dies erfordert eine Anpassung je nach Situation, sei es im Rahmen einer Akquisition, Desinvestition, Transformation oder eines Turnarounds.

Wie wird sich der Bereich „Restructuring Services“ in den kommenden Jahren entwickeln? 

Im aktuellen Marktumfeld ist der Bereich Restrukturierung ein herausfordernder Bereich, da sich die Arbeitslosigkeit und Zinsen nach wie vor auf sehr niedrigem Niveau befinden und der hohe ifo-Geschäftsklimaindex die sehr gute Wirtschaftslage in Deutschland repräsentiert. Da wir diese Herausforderung am Schopfe packen und uns selbst kontinuierlich kritisch spiegeln, unterliegt unsere Service Line einem stetigen und schnelllebigen Wandel. Für die kommenden Jahre verfolgen wir einen sehr ambitionierten Wachstumsplan. Hierbei nutzen wir u.a. den Trend der Digitalisierung. Digitalisierungschecks im Rahmen unserer Konzepte, aber auch die Themen Big Data und Process Mining werden vermehrt fester Bestandteil unserer innovativen Restrukturierungskonzepte. Weitere neuartige Tools und Artificial Intelligence werden den Bereich in den kommenden Jahren prägen.

Wie überzeugt man am besten als Bewerber?

Bewerber überzeugen zunächst rein auf einer persönlichen Ebene. Wenn die Persönlichkeit des Bewerbers mit der unseres jungen, dynamischen und bunten Teams übereinkommt und die Chemie entsprechend stimmt, ist schon einmal ein wichtiger Schritt vollzogen. Wichtig ist uns natürlich auch ein ausgeprägtes Fachverständnis für die Bereiche Finanzen, operative Unternehmensprozesse sowie unsere Produkte. Ein gewisses Maß an Kreativität, der Blick über den Tellerrand hinaus und die Motivation Herausforderungen proaktiv anzugehen runden das Profil ab.

Erfahrungsberichte

Fabian Paß ist Senior im Bereich Restructuring Services und seit 2014 bei Deloitte.

Wie sind Sie zu Deloitte gekommen und was beinhaltet Ihre Tätigkeit?

Die anspruchsvollen Aufgabenstellungen in der Unternehmensrestrukturierung sowie die vielfältigen Tätigkeiten eines der weltweitweitführenden Prüfungs- und Beratungsunternehmen haben mich bereits während meines Studiums sehr interessiert. Nach verschiedenen Praktika in der Jahresabschlussprüfung sowie in der Transaktionsberatung habe ich mich schließlich sehr darüber gefreut, ein Teil der Service Line Restrukturierung von Deloitte in Düsseldorf zu werden.

In der Service Line Restructuring Services bieten wir unseren Mandanten eine Vielzahl unterschiedlicher Beratungsleistungen bzw. -produkte. Diese umfassen neben der Erstellung, Begutachtung sowie dem Verkauf von Unternehmen in schwierigen Situationen auch die Begleitung und operative Umsetzung von Sanierungskonzepten, um die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu verbessern.

Können Sie uns einen typischen Arbeitsalltag skizzieren?

Einen “typischen” Arbeitsalltag gibt es bei uns eigentlich nicht. Wir arbeiten projektbezogen, wodurch sowohl unsere Tätigkeiten, als auch der Einsatzort von den individuellen Projektgegebenheiten und -erfordernissen abhängen. In der Regel arbeiten wir vor Ort beim Mandanten, um die notwendigen Daten zu sammeln, aufzuarbeiten und zu analysieren. Des Weiteren werden zahlreiche Gespräche mit den Bereichsleitern bzw. der Geschäftsführung geführt, um das Unternehmen und die Ursachen der vorhandenen Probleme besser verstehen sowie evaluieren zu können. Auf Basis der Ergebnisse dieser Voranalysen werden Maßnahmen für die Sanierung des Unternehmens abgeleitet, die - natürlich immer in enger Abstimmung mit dem Mandanten - anschließend umgesetzt werden sollen. Innerhalb eines Projektes tragen alle - auch Juniore - Teammitglieder die Verantwortung für ihre Teile des Projektes. Frei nach dem Motto „Wer kann, der darf“ und den individuellen Wünschen sowie Fähigkeiten des Einzelnen, wird die fachliche Kompetenz kontinuierlich weiter geschärft und die Verantwortung im Projekt sukzessive erweitert.

Welchen Aspekt Ihres Jobs finden Sie am spannendsten?

Das Spannendste an meinem Job ist die Vielseitigkeit, die die Projekte mit sich bringen und die Möglichkeit, Projekte im Team aktiv mit zu gestalten. Ich lerne dabei viele unterschiedliche Unternehmen aus verschiedenen Branchen kennen. Denn um in der Restrukturierung zielgerichtete sowie schnell wirkende Maßnahmen entwickeln und umsetzen zu können, muss unser Team das Unternehmen aus verschiedenen Perspektiven durchleuchten. Dabei wird mir auch bewusst, dass hinter jedem Unternehmen sehr unterschiedliche Menschen stehen, mit denen ich projektbezogen auch in Kontakt komme, wodurch ich mich nicht nur auf der fachlichen, sondern auch auf der persönlichen Ebene weiterentwickele.

Was ist für Sie das Besondere an Deloitte? Warum arbeiten Sie gerne bei Deloitte?

Deloitte bzw. der Bereich Restructuring Services zeichnet sich besonders durch Kollegialität und ein  ausgeprägtes Teamdenken  aus: Gegenseitige Unterstützung ist eine Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus weiß ich auch die Offenheit und Ehrlichkeit in den Diskussionen mit den Kollegen bei Deloitte sehr zu schätzen - hierbei spielt auch die Hierarchieebene keine Rolle. In unserem Beruf ist es sehr wichtig, dass sich das Team gut versteht und aufeinander verlassen kann, um auch in zeitkritischen Phasen eines Projektes das bestmögliche Ergebnis für den Kunden erzielen zu können. Denn genau in diesen Phasen zeigt sich die Stärke eines Teams.

Welchen Beitrag leisten Sie mit Ihrer Arbeit für die Kunden, Ihre Kollegen oder sogar für die Gesellschaft, kurz gesagt: Was ist Ihr persönlicher Impact?

Aus meiner Sicht ist ein wesentlicher Beitrag unserer Arbeit, dass wir unseren Mandanten - sowohl auf der Führungsebene, als auch auf Ebene der einzelnen Mitarbeiter - Perspektiven aufzeigen, ihnen die richtigen Werkzeuge an die Hand geben und die Motivation dafür stärken, sowohl die Zukunft ihres Unternehmens aktiv mitgestalten zu wollen, als auch dafür, sich an der Umsetzung des Turnarounds zu beteiligen. Insbesondere in unserem Bereich ist es wichtig, schnell die richtigen Stellschrauben zu drehen und diese auch nachhaltig sowohl in den Köpfen als auch den operativen Prozessen zu verankern. Diese Aufgabe erfordert es von jedem Projektmitarbeiter, immer wieder die Motivation, Neugierde und den Mut aufzubringen, innovative und kundenindividuelle Lösungsansätze im Team zu entwickeln und durch eine professionelle Arbeitshaltung eine verlässliche Stütze innerhalb des Projekts zu bilden - sowohl für den Mandanten, als auch für das eigene Team. Mein Beitrag sowohl für meine Kollegen als auch für die Gesellschaft besteht folglich darin, jeden Tag ebendiese Einstellung mitzubringen und die kundenseitigen Herausforderungen umzusetzen, um das bestmögliche Ziel zu erreichen.

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