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Initiative „Sprungbrett Zukunft – Sport & Karriere“

Deloitte unterstützt die Initiative der Stiftung Deutsche Sporthilfe

Mit der Teilnahme an der Sporthilfe-Initiative „Sprungbrett Zukunft leistet Deloitte einen wichtigen Beitrag für verbesserte Karriereperspektiven der besten deutschen Sportler.

Das Ziel der Initiative „Sprungbrett Zukunft – Sport & Karriere“ ist es, deutschen Spitzenathleten die Chance zu bieten, Beruf und Karriere besser zu vereinen sowie Einblicke oder einen Einstieg in die freie Wirtschaft zu erhalten. Der Alltag der meisten Sporthilfe-geförderten Athleten ist geprägt von der großen Herausforderung, Spitzensport, Ausbildung und Beruf zu vereinen. Auf der anderen Seite begeistern sie Deutschland mit ihren internationalen Erfolgen und stärken das Ansehen Deutschlands in der Welt. Vor diesen Leistungen hat Deloitte größten Respekt und unterstützt mit flexiblen Lösungen, damit eine Spitzensportkarriere kein Nachteil für die spätere berufliche Laufbahn ist.

Mit „Kurzzeit-Praktika“ ermöglicht Deloitte den Leistungssportlern wertvolle Einblicke in das Berufsleben, die aufgrund des eng getakteten Zeitplans mit vielen Trainings- und Wettkampfphasen sonst nicht möglich wären. Auf diese Weise können sich die Sportler entsprechend ihrer Interessen und Talente weiterentwickeln, wichtige Kontakte knüpfen und ein erstes Branchenverständnis erlangen.

Mit der sogenannten „Kennwort-Bewerbung“ respektiert Deloitte die besondere Situation der Spitzensportler. Den Leistungssport mit einer schulischen oder akademischen Ausbildung zu verbinden, bedeutet eine enorme Doppelbelastung, die mit erhöhten Anforderungen und einer Vielzahl an Einschränkungen einhergeht. Diesem Umstand trägt Deloitte durch einen gesonderten Bewerbungsprozess Rechnung:, Aspekte wie fehlende Praktika oder längere Studiendauer werden beispielsweise nicht als Nachteil gewertet. Die Sportler haben die Möglichkeit, sich auf Praktika, Werkstudententätigkeiten oder offene Stellen zu bewerben und können dabei auf einen eigenen Ansprechpartner zugreifen, der ihnen während des gesamten Prozesses beratend zur Seite steht.

Deloitte profitiert durch die Einstellung von motivierten und zielstrebigen Mitarbeitern mit einem besonderen Hintergrund und damit einhergehenden Qualitäten und Softskills.

Der deutsche Meister Hagen Rothe als Werkstudent bei Deloitte

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe fördert aktuell ca. 3.800 Nachwuchs- und Spitzenathleten in über 50 Sportarten. Mit der Initiative „Sprungbrett Zukunft“ soll deutschen Spitzensportlern die Chance geboten werden, Beruf und Karriere besser zu vereinen. Dabei bieten Partner-Unternehmen verkürzte Praktika an, damit die Sportler während ihrer laufenden Karriere Berufserfahrungen sammeln können. Bei Deloitte ist das in allen Bereichen möglich. Außerdem können Kennwort-Bewerbungen in einem speziellen Online-Portal erfolgen. Dabei gibt Deloitte jedem Bewerber der Deutschen Sporthilfe die Chance sich im Vorstellungsgespräch zu beweisen. Hagen Rothe, Werkstudent bei Deloitte in Berlin, ist einer davon. Die dialog-Redaktion hat ihn zum Interview getroffen. 

 

Hallo Herr Rothe. Wann haben Sie angefangen bei Deloitte zu arbeiten und in welchem Bereich?  

Ich habe vor etwa zwei Monaten als Werkstudent im Bereich Global Employer Services angefangen. Dort bin ich zuständig für internationale Steuererklärungen, also für unsere deutschen Mandanten, die international agieren. 

Sie haben ja nicht immer im Bereich Steuern gearbeitet, sondern haben eigentlich einen sportlichen Hintergrund. Können Sie ein bisschen etwas darüber erzählen?

Ich bin Zeit meines Lebens Sportler gewesen. Schon während meiner Schulzeit war ich Leistungssportler und im Bundeskader des Deutschen Ruderverbands. Insgesamt habe ich fast 10 Jahre Hochleistungssport getrieben und einige Medaillen gewonnen.

Was war Ihr bisher größter sportlicher Erfolg in Ihrer Ruderkarriere?

Ich kann das so nicht sagen. Ich bin Juniorenweltmeister geworden und bin im Einer zur WM gefahren. Ich bin zweimal Vize-Weltmeister im Doppelzweier geworden. Da sind ganz viele Dinge, die riesige Erfolge für mich persönlich sind. Außerdem trage ich den Titel „Meister von Deutschland“, da ich Deutscher Meister im Männer Einer bin. Es ist der älteste Sporttitel, der in Deutschland vergeben wird und wurde vom Kaiser persönlich ausgerufen. Darauf bin ich auch sehr stolz. 

Wie kam es dazu, dass Sie den Leistungssport in der Intensität heruntergefahren haben?

Ich bin nach meinem Abitur in die Sportfördergruppe gegangen und habe gleichzeitig angefangen Wirtschaftsrecht zu studieren – als zweites Standbein.  Als ich gesundheitliche Probleme bekam und mein Trainingspensum reduzieren musste, habe ich mich bei verschiedenen Firmen beworben, unter anderem bei Deloitte. Hier wurde ich glücklicherweise auch zum Vorstellungsgespräch eingeladen. 

Warum haben Sie sich konkret für Deloitte und die Stelle interessiert? War es das Unternehmen oder war es die Tatsache, dass Deloitte mit der Deutschen Sporthilfe kooperiert? 

Ich habe während des Studiums eine eigene Firma gegründet, aber mich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, da sie jetzt auch ohne mich weiterlaufen kann. Dann habe ich mich bei vielen unterschiedlichen Unternehmen beworben, um neue Eindrücke zu sammeln. Dies waren sowohl Firmen, die bei der Sporthilfe gelistet sind, aber auch Unternehmen, die keine Kooperation mit der Sporthilfe haben. Ich habe einige Zusagen und Einladungen bekommen. Jedoch habe ich mich dann aber für Deloitte entschieden, weil Deloitte eine tolle Firma mit einem guten Ruf ist und die Stelle genau die Inhalte abdeckt, die ich studiere. Zudem hatte ich bereits auf einer Veranstaltung, bei der die Sporthilfe und Deloitte vertreten waren, mit Prof. Dr. Plendl gesprochen und auch er konnte mich von Deloitte überzeugen. Das war mit ein Grund, warum ich mich beworben habe. 

Haben Sie bei der Vorbereitung auf Wettkämpfe oder im Training Persönlichkeitseigenschaften entwickelt, die Sie auch hier bei Deloitte gut einbringen können? 

Die Fähigkeit eines Sportlers, die auch bei Deloitte wichtig ist, ist vor allem der Ehrgeiz und Fokus, wirklich jedes Zehntel raus zu holen. Beim Rudern geht es um persönliche Bestleistungen, Medaillen und Erfolge, bei Deloitte geht es darum effektiv zu sein und die beste Lösung für den Mandanten zu finden. Technische Perfektion ist aus meiner Sicht zum Beispiel sowohl beim Rudern als auch bei Deloitte wichtig. Es kommt vor allem darauf an, schnell zu sein und nicht unnötig Zeit zu verschwenden. Als Sportler hat man immer ein schlechtes Gewissen, wenn man uneffektiv ist. Und natürlich das Thema Teamgeist: Ich kann mich gut in eine  Gruppe einbringen und diese auch motivieren, weil ich mich schnell auf Leute einlassen kann. Ich habe schon sehr viele verschiedene Menschentypen kennengelernt und kann mich gut in andere hineinversetzen. Dazu hat der Sport sicher etwas beigetragen. 

Deloitte und Spitzensport – passt das in Ihren Augen zusammen? 

Ja, definitiv passt das zusammen. Spitzensportler sind grundsätzlich außergewöhnliche Charaktere, die bereit sind, alles in ihrem Leben einer Sache unterzuordnen um darin Erfolg zu haben. Vor allem was Zuverlässigkeit und Konsequenz angeht: Wenn man etwas erreichen will, dann wird erst aufgehört, wenn man durch das Ziel gefahren ist. So ist es überall, sei es die Abgabe einer Arbeit, bei der man bis zum nächsten Morgen um 6 Uhr schreibt, oder die Vorbereitung eines Wettkampfes, wofür man Jahre braucht. Wenn man am Start liegt, dann zählen alle Medaillen und Titel nicht mehr, das Einzige was in diesem Moment zählt ist, den besten ersten Schlag seines Lebens zufahren. Sollte man es schaffen so an die Aufgaben des Lebens heranzugehen, kann man in allem gut werden. Für mich steht immer Bescheidenheit ganz oben. Ich denke, dass eine Firma wie Deloitte grundsätzlich ähnlich gestrickte Menschen braucht, um erfolgreich agieren zu können. Gerade bei der Konkurrenz, die zwischen den Big 4 herrscht. Rudern ist eine zyklische Bewegung, ein immer wiederkehrender Ablauf – das heißt reproduzieren auf einem extrem hohen Niveau und dabei nicht nachlässig werden: Wenn man Leute mit solchen Eigenschaften hat, ist das sehr viel wert. Aber Fakt ist natürlich auch, dass man sehr, sehr lange braucht, bis man diesen Level erreicht hat. Beim Rudern braucht man 5-10 Jahre, wohl eher aber 10 Jahre, bis man so weit ist. Auch bei Deloitte tritt die Perfektion wahrscheinlich erst nach einer etwas längeren Zeit ein.

 

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