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Finanzreport deutscher Profisportligen

Profisportligen mit neuen Rekorden

Ausgabe: 8/2015

Seit 2008 veröffentlicht Deloitte jährlich den Finanzreport deutscher Profisportligen und analysiert darin die finanzwirtschaftliche Entwicklung in den umsatzstärksten deutschen Spielklassen jenseits der wirtschaftlich dominierenden Fußballbundesligen. Im Mittelpunkt stehen die Beko Basketball Bundesliga, die Deutsche Eishockey Liga, die DKB Handball-Bundesliga und die 3. Liga im Fußball.

Inhaltsübersicht

Ausgabe 8/2015

Der achte „Finanzreport deutscher Profisportligen 2015“ von Deloitte und dem ISS Institut für Sportmanagement zeigt, dass die Umsätze insbesondere abseits des Fußballs auf neue Rekordwerte gesteigert werden konnten.

Die BBL erlöste 97,8 Millionen Euro (+8%) und erreichte damit den zwölften Rekord in Folge, während die DEL sich weiter auf 107,4 Millionen Euro (+1%) steigern konnte. Auch die HBL erwirtschaftete mit einem Umsatz von 96,1 Millionen Euro (+8%) ein Plus gegenüber dem Vorjahr. Sowohl die DEL als auch die HBL stellten Zuschauerrekorde für einzelne Spiele auf und die 3. Liga konnte sich mit einem Schnitt von über 6.700 Zuschauern pro Spiel erstmals als deutsche Nummer drei etablieren. Und auch in der aktuellen Saison stehen die Chancen auf einen weiteren Anstieg gut, was nicht zuletzt an publikumsstarken Ostvereinen wie Dresden, Rostock und am Aufsteiger 1. FC Magdeburg liegt.

Kernthemen Ausgabe 8/2015

  • Beko Basketball Bundesliga (BBL): Die Wachstums-Liga
    In der Spielzeit 2014/15 erreichte die BBL im zwölften Jahr in Folge einen Erlöszuwachs von 7,0 Mio. Euro, was für die letzten fünf Jahre ein durchschnittliches Wachstum von über zehn Prozent bedeutet.
  • Deutsche Eishockey Liga (DEL): Der Zuschauermagnet
    Auch in der Saison 2014/15 konnte die DEL einen Umsatzrekord vermelden. Der wesentliche Treiber hierfür waren die Sponsoring-Einnahmen, sodass der Umsatz leicht um 1 Prozent gesteigert werden konnte. 
  • DKB Handball Bundesliga (HBL): Saison der Rekorde
    Vom generellen Popularitätsanstieg der Profiligen konnte auch die HBL profitieren: Sie übertraf die Rekorderlöse der Vorsaison in der Spielzeit 2014/15 um 7,2 Millionen.
  • 3. Liga: Positive Entwicklung trotz Umsatzrückgang
    Das Minus für die dritte Spielklasse des deutschen Profifußballs fällt auf den ersten Blick deutlich aus. Um 18 Prozent sank der Umsatz im Vergleich zur Vorsaison, welche jedoch durch Einmaleffekte beeinflusst wurde.
Finanzreport deutscher Profisportligen

Ausgabe 7/2014

Der siebte „Finanzreport deutscher Profisportligen“ von Deloitte zeigt: Die Beko Basketball Bundesliga (BBL), die Deutsche Eishockey Liga (DEL), die DKB Handball-Bundesliga (HBL) und die 3. Fußball-Liga generierten im Geschäftsjahr 2013/14 einen Gesamtumsatz - exklusive der Transfererlöse -  in Höhe von 450,3 Millionen Euro.

Wesentliche Treiber dieser positiven Gesamtentwicklung waren die 3. Liga und die DEL mit jeweils zweistelligen Wachstumsraten bei den Umsatzerlösen (+37% bzw. +15%). Aber auch die HBL und BBL konnten ihre Gesamtumsätze signifikant steigern (+6% bzw. +5%).

Im direkten Vergleich konnte die 3. Liga mit Gesamterlösen von 164,5 Millionen Euro den Vorsprung auf die DEL (106,1 Mio. Euro) deutlich vergrößern. Da der DFB allerdings für die laufende Drittliga-Spielzeit 2014/15 mit einem Gesamtumsatz von weniger als 120 Millionen Euro rechnet, scheint die Saison 2013/14 durch einen Einmaleffekt verzerrt. BBL und HBL liegen im aktuellen Umsatzranking mit Gesamterlösen in Höhe von 90,8 Millionen Euro bzw. 88,9 Millionen Euro weiterhin gleichauf.

Den Report erhalten Sie gerne auf Anfrage. Schreiben Sie eine E-Mail an sportbusiness@deloitte.de

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