xmas study 2019

Predictions

Deloitte Christmas Survey 2019

Im Weihnachtsgeschäft liegt erstmals der Online Handel vorne

Die aktuelle Deloitte Christmas Survey 2019 zeigt einen Einblick in das Konsumentenverhalten zur Weihnachtszeit in Deutschland.

Der Online Handel kann erwartungsvoll auf das Weihnachtsgeschäft blicken und sich gegen das stationäre Ladengeschäft behaupten. „Gute Nachrichten für alle Händler, die in den letzten Jahren in eine Omni-Channel-Strategie investiert haben: 67 Prozent der Befragten wollen zumindest einen Teil ihrer Weihnachtsgeschenke online kaufen“, erklärt Karsten Hollasch, Partner und Leiter Consumer Business bei Deloitte. 

Dies gilt nicht nur für den Kauf – schon zuvor bei der Ideensammlung für die Weihnachtsgeschenke bedient sich fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) im World Wide Web und in den sozialen Medien.

Die Präsente-Jagd geht außerdem bereits schon vor Dezember los, denn nur 30 Prozent planen, ihre Geschenke im Dezember zu kaufen. Die Mehrheit fängt demnach bereits schon pünktlich in den Vormonaten an.

Hinsichtlich der Auswahl der Geschenke sind Geschenkgutscheine bei den Männern diesmal am beliebtesten, während ganz oben auf der Wunschliste der Frauen Süßigkeiten stehen.

 
 
Christmas Survey 2019

Deloitte Christmas Survey 2019 - Zentrale Ergebnisse für Deutschland

Online Shopping Trend geht nach oben

2019 ist das Internet die Nummer eins für den Weihnachtseinkauf – wenn auch knapp.
Die Mehrheit der Befragten kauft online ihre Geschenke. In dieser Hinsicht überholt das Internet somit erstmals das stationäre Ladengeschäft. Das Mobile Commerce wiederum hat dieses Jahr etwas an Beliebtheit gewonnen, liegt aber dennoch auf dem dritten Platz im Vergleich mit den beiden anderen Kanälen.

Neben dem Kauf wurde das Internet mit 47 Prozent auch als dominierende Inspirationsquelle für Weihnachtsgeschenke genannt und führt somit weiterhin vor dem Ladengeschäft (38 Prozent), persönlichen Empfehlungen (32 Prozent), Zeitschriften/Magazinen (25 Prozent) und TV (18 Prozent).

Was macht denn den Kauf im Internet aus?
Laut den Befragten schätzen 58 Prozent den bequemen Lieferservice nach Hause. Zudem spielen der schnelle Preisvergleich (57 Prozent) und die Vielfalt an Auswahlmöglichkeiten (56 Prozent) eine große Rolle.

Im stationären Ladengeschäft liegen die Stärken wiederum bei der kompetenten Beratung (86 Prozent), dem Kundendienst (78 Prozent) und auch dem sofortigen Erhalt der Ware (76 Prozent).
Wenn im Fachgeschäft, Kaufhaus & Co. eingekauft wird, bezahlen die meisten in bar. Mit 71 Prozent bevorzugt die Mehrheit Scheine und Münzen. Immerhin 63 Prozent nutzen die EC-Karte und 24 Prozent die Kreditkarte. Rein digitale Optionen wie Digital Wallets hingegen werden nur von sieben Prozent in Anspruch genommen.

 

Ausgabenniveau bleibt stabil zum Vorjahr

In 2019 wird die eigene Kaufkraft, sowie die Konjunktur Deutschlands weitgehend positiv eingeschätzt. „Mit 57 Prozent Positiv- und 37 Prozent Negativ-Erwartungen bei der kommenden konjunkturellen Lage hat sich die Stimmung der Verbraucher im Vorjahresvergleich jedoch eingetrübt,“ resümiert Karsten Hollasch. „Das Ausgabenniveau bleibt im Vergleich zum Vorjahr allerdings weitgehend stabil: Die Ausgaben sinken von 490 Euro pro Haushalt auf 488 Euro.“
Davon wollen die Verbraucher 45 Prozent für Geschenke zur Weihnachtszeit ausgeben. Die restlichen 55 Prozent planen sie für Essen, Ausgehen und Reisen ein.

 

Traditionelle Geschenke weiterhin beliebt – bei Männern, Frauen und Kindern

Bei den Wünschen nach den Weihnachtsgeschenken unterscheiden sich auch in diesem Jahr die Geschlechter etwas. Während die Männer sich in diesem Jahr am häufigsten Geschenkgutscheine (40 Prozent) und Geld (38 Prozent) wünschen, soll das Geschenkebudget bei den Frauen am liebsten in Süßigkeiten (49 Prozent) und ebenfalls Geschenkgutscheine (44 Prozent) investiert werden. Auch Bücher sind bei beiden nach wie vor als Präsente zum Fest beliebt.

Bemerkenswert ist, dass der Beliebtheitsgrad an Büchern bei Frauen in diesem Jahr höher ist als Kosmetika oder Parfums. Bei den Männern ist wiederum der Wunsch nach Süßigkeiten zurückgegangen.

Selber verschenken wollen die Verbraucher an Erwachsene vorrangig Gutscheine und Süßigkeiten. Jugendliche erhalten auch in diesem Jahr Geld und Gutscheine, während Kinder vor allem Bücher und Spiele geschenkt bekommen werden.

Top-10-Wunschzettel

(Frage: Welches dieser Geschenke wünschen Sie sich?)

Frauen

1. Süßigkeiten (49%)
2. Geschenkgutscheine (44%)
3. Bücher (42%)
4. Kosmetika/Parfums (39%)
5. Geld (37%)
6. Beauty Care (31%)
7. Essen & Getränke (21%)
8. Tickets (Theater, Konzert, Kino, Sportveranstaltungen) (21%)
9. Kleidung & Schuhe (18%)
10. Schmuck (17%)


Männer
1. Geschenkgutscheine (40%)
2. Geld (38%)
3. Bücher (38%)
4. Süßigkeiten (36%)
5. Essen & Getränke (26%)
6. Kosmetika/Parfums (24%)
7. CD (20%)
8. DVD/Blue Ray (19%)
9. Spiele (19%)
10. Kleider/Schuhe (17%)

Den vollständigen Deloitte Christmas Survey 2019 erhalten Sie über den Download-Button rechts oben.
 

 
 

PODCAST:
Online oder Tschüss? Die Warenhäuser im digitalen Zeitalter

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Christmas Survey 2018

Der deutsche Einzelhandel kann sich auch in 2018 wieder auf die Feiertage freuen: Das stationäre Ladengeschäft ist weiterhin die bevorzugte Anlaufstelle für den Kauf der Weihnachtsgeschenke. Richtig los geht’s dabei im November, wo die meisten Befragten mit der Beschaffung der Präsente beginnen. Ganz oben auf der Favoritenliste stehen süße kulinarische Verführungen, Geld und Geschenkgutscheine. Beim Ausgeben kommt das gute alte Bargeld nach wie vor am häufigsten zum Einsatz und wurde gegenüber digitaler Bezahlmethoden favorisiert. 


Top-5-Wunschzettel
(Frage: Welches dieser Geschenke wünschen Sie sich?)

Frauen
1. Süßigkeiten (46%)
2. Geschenkgutscheine (45%)
3. Kosmetika/Parfüms (42%)
4. Bücher (41%)
5. Geld (39%)

Männer
1. Süßigkeiten (39%)
2. Bargeld (36%)
3. Geschenkgutscheine (36%)
4. Bücher (34%)
5. Food & Drink (27%)

 
Christmas Survey 2018

Christmas Survey 2017

Auch 2017 darf sich der Einzelhandel auf das Weihnachtsfest freuen: Wie der Deloitte Christmas Survey zeigt, schenken die Verbraucher den stationären Händlern mehrheitlich ihr Vertrauen. Ganze zwei Drittel planen, ihre Geschenke hauptsächlich hier zu erstehen. Am häufigsten wollen sie dabei zu Büchern, Kosmetik und edlen Süßwaren greifen – aber auch Gutscheine und Bargeld finden sich weit oben auf der Liste. Deutlich über ein Drittel der Konsumenten hat sich vorgenommen, die Präsente im November zu besorgen. Erstaunlicherweise spielen spezielle Verkaufstage, wie der Black Friday, für deutsche Käufer so gut wie keine Rolle.  

Christmas Survey 2017

Deloitte Christmas Survey 2016

Der Einzelhandel kann erwartungsvoll auf die Feiertage blicken: Laut Deloitte Christmas Survey plant die Mehrzahl der Bundesbürger auch in diesem Jahr, ihre meisten Geschenke beim stationären Handel und nicht über das Internet zu kaufen. Ganz vorne auf dem Wunschzettel stehen Geldpräsente, Bücher, Geschenkgutscheine sowie Kosmetikartikel und Speisen oder Getränke. Mehr als ein Drittel der Befragten beginnt bereits im November mit dem Kauf der Weihnachtsgeschenke. Die traditionell hektische Woche vor den Feiertagen ist hingegen nur für einen kleinen Teil der Verbraucher für den Kauf von Präsenten reserviert. 

Christmas Survey 2016

Christmas Survey 2015

Deutsche planen Einkauf von Geschenken und Nahrungsmitteln für 17 Mrd. Euro. Ganz vorne auf dem Wunschzettel stehen Geldpräsente, Bücher, Filme und Wellness. Im Schnitt wenden die Deutschen rund 28 Euro pro Geschenk auf. Der Kauf erfolgt beim Großteil der Verbraucher ab Anfang November, wobei sich lediglich ein kleiner Teil in der letzten Woche vor Weihnachten auf die Suche macht. Fast die Hälfte des Geldes wird online ausgegeben. Bei der Besorgung im Laden liegen Spezialfachketten weiter deutlich vor klassischen Kaufhäusern, die ihre Position aber stabilisieren konnten. Einen positiven Aufwärtstrend können lokale Fachgeschäfte verbuchen, die für 16 Prozent infrage kommen. Punkten können stationäre Händler mit Beratung, Service und dem Einkaufserlebnis.

Christmas Survey 2015

Christmas Survey 2014

Negativen Wirtschaftsprognosen zum Trotz wollen deutsche Verbraucher Weihnachten 2014 für Geschenke ähnlich viel ausgeben wie im Vorjahr. Das zeigt der Deloitte Christmas Survey 2014, für den 17.326 Menschen in 17 Ländern befragt wurden.

Besonderen Wert legen deutsche Konsumenten dabei auf ethische Standards bei der Produktherstellung, auch Geschenke aus der Region erfreuen sich großer Beliebtheit. Insgesamt macht sich der Trend zum Online-Shopping in der Weihnachtszeit besonders bemerkbar, das Internet wird hier allerdings häufig nur zur Geschenkrecherche verwendet, aber nicht für den Kauf selbst. Fachhändler im stationären Handel können aufatmen. Sie erfreuen sich wieder größerer Beliebtheit als zuvor – zulasten der Kaufhäuser. 

Christmas Survey 2014

Christmas Survey 2013

Laut dem aktuellen Deloitte X-Mas Survey, für den über 17.000 Menschen in 18 Ländern befragt wurden, wollen die Deutschen Weihnachten 2013 im Vergleich zum Vorjahr mehr für Geschenke ausgeben. Trotz dieser Steigerung, schätzen die deutschen Verbraucher ihre Kaufkraft etwas niedriger ein als noch im letzten Jahr. Deshalb konzentrieren sie sich beim Geschenkekauf vor allem auf Sonderangebote. In diesem Jahr beginnt das Weihnachtsshopping darüber hinaus früher als 2012.

Christmas Survey 2013

Christmas Survey 2012


Laut Deloitte Xmas Survey 2012, für den insgesamt rund 18500 Verbraucher in EMEA und Südafrika befragt wurden, wollen die Deutschen dieses Weihnachten mehr Geld ausgeben als noch vor Jahresfrist. Damit gehören sie europaweit zu einer Minderheit. Und zu den Frühstartern: Dieses Jahr werden die meisten Käufe schon im November getätigt. Bei der Geschenkewahl spielt Tradition eine zunehmende Rolle, Umweltverträglichkeit dagegen weniger.

Christmas Survey 2012

Christmas Survey 2011

Der aktuelle X-Mas Survey von Deloitte, der rund 1700 Verbraucher in Deutschland und mehr als 16.000 Verbraucher in weiteren 17 EMEA-Ländern befragte, zeigt: Anders als im übrigen Europa geben sich die Deutschen vergleichsweise optimistisch bei ihrer persönlichen wirtschaftlichen Entwicklung. Dennoch fürchten mehr Verbraucher als im Vorjahr eine allgemein schlechtere Wirtschaftslage.

Christmas Survey 2011

Christmas Survey 2010


Als neues Wirtschaftswunder wird die aktuelle ökonomische Entwicklung in Deutschland gefeiert, das wirkt sich auch auf das Weihnachtsfest aus: In diesem Jahr wollen die Deutschen mit 470 Euro, davon allein 300 für Geschenke, in etwa so viel Geld wie im letzten Jahr für das Fest ausgeben. Nach wie vor findet sich Nützliches ganz oben auf der Wunschliste, die von Büchern und Bargeld angeführt wird – an dritter Stelle steht mit dem Gutschein ein überraschender Aufsteiger. Immer beliebter für den Geschenkekauf wird dabei das Internet.

Christmas Survey 2010
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