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FC Bayern klettert auf Rang 4

Football Money League 2017

Borussia Dortmund und FC Schalke 04 ebenfalls im Deloitte-Ranking der 20 umsatzstärksten Clubs vertreten

Mit der sportlich erfolgreichen Saison 2015/16 und dem Double aus Meisterschaft sowie DFB-Pokal konnte der FC Bayern München einen neuen Rekordumsatz vermelden. Dies spiegelt sich auch im Vergleich zu den internationalen Top-Clubs wider: Laut der 20. Ausgabe der „Football Money League“ von Deloitte steigerte der deutsche Rekordmeister seinen Umsatz auf 592,0 Millionen Euro (exklusive Transfererlöse) und erreichte damit den vierten Platz im diesjährigen Ranking der umsatzstärksten Fußballclubs der Welt. Trotz des Umsatzsprungs von 25 Prozent mussten sich die Münchener weiterhin der finanziellen Übermacht des englischen Rekordmeisters Manchester United und der Stärke der spanischen Top-Clubs FC Barcelona und Real Madrid beugen, auch wenn der Abstand zu den beiden Letztgenannten reduziert werden konnte.

Zentrale Ergebnisse der Studie

  • "Neben dem FC Bayern auf Rang vier komplettieren Borussia Dortmund (11) und der FC Schalke 04 (14) – beide mit neuen Rekorderlösen – das deutsche Trio im Top-20-Ranking: Der BVB setzte 283,9 Millionen Euro um, wohingegen die Schalker einen Umsatz von 224,5 Millionen Euro erreichten. Auch wenn sich beide Revierclubs mit der finanziell weniger attraktiven UEFA Europa League begnügen mussten, konnten die Dortmunder ihre Position in der „Deloitte Football Money League“ halten, während sich die Schalker um einen Platz verschlechterten."
    Karsten Hollasch, Partner und Leiter der Sport Business Gruppe bei Deloitte.
  • Erstmals seit elf Jahren führen die Königlichen aus Madrid das Ranking nicht mehr an. Neuer Spitzenreiter ist Manchester United mit einem Umsatz von 689,0 Millionen Euro.
  • Der FC Barcelona liegt weiterhin auf dem zweiten Platz und verzeichnete einen Umsatz in Höhe von 620,2 Millionen Euro. Damit konnten die Katalanen durch eine Umsatzsteigerung von elf Prozent erstmals die 600-Millionen-Euro-Marke überspringen. Sie profitierten dabei vor allem von erhöhten Erlösen im Bereich Sponsoring und wachsenden Zuschauerzahlen.
  • Real Madrid, der amtierende UEFA-Champions-League-Sieger und Erstplatzierte der letzten Jahre musste sich dagegen mit dem dritten Rang begnügen – trotz eines Umsatzanstiegs von sieben Prozent. Dennoch bleibt das Team um Superstar Cristiano Ronaldo in Schlagdistanz und kann auf eine Rückkehr auf Platz eins hoffen.


Die vollständige Studie erhalten Sie gerne auf Anfrage.

Football Money League 2017

Football Money League 2017 - Infografik

Die 20 europäischen Top-Clubs erreichten mit einem Gesamtumsatz von über 7,4 Milliarden Euro eine neue Rekordmarke. Im Vergleich zum Vorjahr konnten sie ihre Umsätze um fast zwölf Prozent steigern. Der neue TV-Deal der Premier League macht sich deutlich im Ranking bemerkbar, auch wenn die englischen Clubs ihren Ansprüchen international weiter hinterherhinken. Die beiden spanischen Top-Clubs und der FC Bayern können dieser Dominanz jedoch vermutlich auch in den kommenden Jahren trotzen.Karsten Hollasch, Partner und Leiter der Sport Business Gruppe bei Deloitte

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