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Digital Future Challenge 

Unternehmerische Verantwortung im digitalen Wandel

Die Digital Future Challenge ist ein gemeinsames Projekt der Deloitte-Stiftung und der Initiative D21, um die Verantwortung von Unternehmen im und durch den digitalen Wandel, sprich Corporate Digital Responsibility (CDR), zu beleuchten. Es ruft bundesweit Studierende auf, anhand konkreter Beispiele aus der Unternehmenspraxis Prinzipien und Eckpunkte für ein verantwortliches Handeln von Unternehmen in der digitalen Welt zu erarbeiten. Dazu treten interdisziplinäre und diverse Projektteams in den Wettbewerb um die besten, kreativsten und nachhaltigsten Ideen.

Die glücklichen Gewinner

In der finalen Online-Juryentscheidung konnten die drei Teams Digital Wombats, Education4Future und Retain die Jury überzeugen und sich über ihren Sieg freuen.

Im Vorhinein durchliefen die Teams die verschiedenen Phasen der Challenge. In der Qualifikationsphase reichten die interdisziplinären Teams der Studierenden ihre ersten Ideen zur Challenge ein. Nach einer ersten Sichtung durch die Jury im Oktober wurden die Teams mit den fünfzehn besten Ideen zum Bootcamp nach Berlin in das Deloitte Greenhouse eingeladen. Das Bootcamp bot den Studierenden im Halbfinale einen aufregenden Tag: Die Teams konnten sich persönlich vernetzen, spannende Einblicke gewinnen und ihr methodisches Wissen für ihr Studium und Arbeit schärfen. Alle 15 Halbfinalisten-Teams präsentierten dort der Jury ihre Ansätze zur digitalen Unternehmensverantwortung. Die besten acht Teams wurden ausgewählt, ihre Ideen auszuarbeiten und diese am 24. Januar 2020 beim Finale zu präsentieren. Dort hatten sie im Rahmen einer Online-Konferenz die Möglichkeit, ihre weiterentwickelten Ideen erneut vor der Jury unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Dorothee Bär zu pitchen. Die hochkarätige Jury wählte anschließend die drei Gewinner aus. Das erste Team wird an einer mehrtägigen Forschungsreise nach Brüssel teilnehmen, das zweite Team ist zur nächsten Konferenz von futur.io eingeladen, das dritte Team erhält die Möglichkeit, sich bei einer Hotelübernachtung inklusive Kaminabend mit einer renommierten Wissenschaftlerin auszutauschen. Darüber hinaus übernimmt das Bundeskanzleramt für alle drei Gewinnerprojekte die Schirmherrschaft. Die ausgearbeiteten Ideen aller acht Finalisten werden in einer gemeinsamen Publikation mit der Deloitte-Stiftung und der Initiative D21 veröffentlicht. Herzlichen Glückwunsch!

Die Digital Future Challenge bietet den Studierenden die Gelegenheit, im intensiven Austausch mit Wissenschaft und Unternehmen die Gesellschaft von morgen nach ihren Vorstellungen mitzugestalten. Die Herangehensweise und die Ideen der teilnehmenden jungen Menschen werden auch neue Impulse für die Politik generieren.

Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung

 

1. Platz: Digital Wombats

Die Digital Wombats mit Studierenden der Humboldt-Universität Berlin, der Technischen Universität Dresden und der Universität Bonn beschäftigten sich mit dem Use Case von Digitales Denken. Sie entwickelten ein Zertifizierungsprogramm für den fairen Umgang mit Daten. Dieses Siegel soll die Glaubwürdigkeit der Unternehmen steigern und deren Transparenz erhöhen. Datenschutz soll somit als Potential und nicht als Hürde begriffen werden.

 

2. Platz: Education4Future

Education4Future entwickelte eine Idee zum Use Case von Greenpeace zum Thema „CDR in Produkten und Dienstleistungen“ und stellten ihre Idee einer „Edu4Future“ Lernplattform zur Vermittlung von digitalen Kompetenzen im Bildungsbereich vor. Diese eignet sich zur Integration in den Schulalltag der Unterstufe um einen sicheren Umgang mit den digitalen Medien zu stärken.

 

 

3. Platz: Retain

Das Team Retain der Universität Augsburg erarbeiteten ein Konzept rund um den Use Case von Digitales Denken. Ihre Idee ist eine unabhängige Plattform mit einem neuen Anmeldeverfahren zur Datenverarbeitung zu schaffen. Dadurch sollen Unternehmen ihrer digitalen Unternehmensverantwortlichkeit gerecht werden und Transparenz, Datensparsamkeit und Datensicherheit zugunsten der Bürger sichergestellt werden.

 

 

 

 

Die hochkarätige Jury

Die Jury, die die Ideen der teilnehmenden Teams bewertete, bestand aus ingesamt zwölf hochkarätigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Die Vielseitigkeit der Jurymitglieder ermöglicht eine umfassende Beurteilung der Projektideen der Studierenden aus allen Blickwinkeln.

Über die Digital Future Challenge 2019/2020

Die Digital Future Challenge ist ein gemeinsames Projekt der Deloitte-Stiftung und der Initiative D21, um die Verantwortung von Unternehmen im und durch den digitalen Wandel, sprich Corporate Digital Responsibility (CDR), zu beleuchten. Es ruft bundesweit Studierende auf, anhand konkreter Beispiele aus der Unternehmenspraxis Prinzipien und Eckpunkte für ein verantwortliches Handeln von Unternehmen in der digitalen Welt zu erarbeiten. Dazu treten interdisziplinäre und diverse Projektteams in den Wettbewerb um die besten, kreativsten und nachhaltigsten Ideen. Bundesweit unterstützen knapp 70 Lehrstühle und zahlreiche Unternehmen das Projekt. Eine hochkarätige Jury aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft prämiert die besten Ansätze.  Schirmherrin des Projekts ist Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung. 

Die Digital Future Challenge möchte ein Bewusstsein bei Wirtschaft und zukünftiger Führungsgeneration für die Gestaltungsaufgabe der Digitalisierung schaffen und Lösungspfade aufzeigen. Mit ihrem Handeln in der digitalisierten Welt, ihren Produkten und Angeboten lösen Unternehmen zunehmend Innovationen und gesellschaftliche Veränderungen aus. Die daraus erwachsende – teils neue – Verantwortung nennen wir Corporate Digital Responsibility. Das Projekt legt bewusst eine interdisziplinäre Betrachtung des Themas CDR durch verschiedene Fachrichtungen, Universitäten und Hochschulen zugrunde, um neuartige und innovative Denkansätze für die Unternehmen und die Gesellschaft von morgen zu eröffnen.  

Mit ihrem Handeln in der digitalisierten Welt lösen Unternehmen Innovationen und gesellschaftliche Veränderungen aus. Der daraus erwachsenden Verantwortung kommt eine immer stärkere Bedeutung zu. Nun gilt es, ein Bewusstsein für die anstehenden Gestaltungsaufgaben zu schaffen.

Thomas Northoff, Vorstand der Deloitte-Stiftung

Digital Future Challenge 2020 Bootcamp

Über die Deloitte-Stiftung und die Initiative D21

Unter dem Leitmotiv „Perspektiven für morgen“ fördert die Deloitte-Stiftung die Aus- und Weiterbildung junger Menschen, unterstützt die Entwicklung neuer Bildungsmodelle und leistet einen Beitrag zur Verbesserung des Innovationstransfers von der Hochschule in die Wirtschaft. Das Projekt ergänzt das bestehende Portfolio, mit dem die Deloitte-Stiftung einen Beitrag zur Ausrichtung des Bildungssystems auf die zukünftigen Anforderungen einer globalisierten Wissensgesellschaft leisten möchte.

Seit 20 Jahren setzt sich die Initiative D21 als Deutschlands größtes Netzwerk für die Digitale Gesellschaft dafür ein, die Herausforderungen im digitalen Wandel zu durchleuchten, Lösungsperspektiven durch das Zusammenwirken von Politik und Wirtschaft aufzuzeigen und die Zukunft in einer digitalisierten Welt sinnvoll zu gestalten.

 

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