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The Future of the Automotive Value Chain: Supplier Financial Transformation

Pro-aktive Transformation in Zeiten radikaler Veränderung der automobilen Wertschöpfungskette

Die anstehende Disruption der Automobilbranche erfordert entschlossenes Handeln für alle Beteiligten. Nur wer eine klare strategische Stoßrichtung hat und bereit ist tiefgreifende Änderungen entschlossen umzusetzen, wird erfolgreich sein. Das „Supplier Financial Transformation Model“ unterstützt Zulieferer bei der notwendigen Neuausrichtung, indem die wesentlichen Entscheidungskriterien greifbar gemacht und die finanziellen Auswirkungen der Handlungsoptionen quantifiziert werden. Auf dieser Basis können strategische Optionen bewertet und Entscheidungen herbeigeführt werden.

Kernergebnisse

Die Automobilhersteller sind weiterhin auf der Suche nach den vielversprechendsten Geschäftsmodellen der automobilen Zukunft. Klar ist, dass der Aufbau neuer Geschäftsmodelle und entsprechend stabiler Lieferketten hohe Innovationskraft erfordert und mit signifikanten Kosten verbunden ist.

Für beides – Innovationen und Kostensenkung – sind die direkten Zulieferer oftmals die ersten Ansprechpartner der OEM. So wirken beispielsweise die folgenden automobilen Trends unmittelbar auch auf die Zulieferer (vgl. Studie "Supplier Industry Outlook 2025":

  • Wachsender Gesamtmarkt, allerdings Verschiebung der regionalen Marktanteile: Absehbarer Rückgang des Marktvolumens in Europa und NAFTA bei erwartetem signifikanten Wachstum in China 
  • Rückgang im Bereich der Premium- und Mittelklasse – Anstieg der Klein- und Microklasse
  • Steigende Bedeutung der Elektromobilität
  • Autonomes Fahren und Digitalisierung als zukünftige Wachstumstreiber
  • Tech-Firms treten als neue Wettbewerber in den Markt ein
  • Starker Anstieg alternativer Mobilitätskonzepte, wie z.B. des Car-Sharings


Klar ist, dass es auch auf Zuliefererseite Gewinner und Verlierer der bevorstehenden radikalen Marktveränderungen geben wird. Während einige Unternehmen in ihrem aktuellen Kerngeschäft mit starken Volumenrückgängen konfrontiert sein werden, können andere mit eher stabilen oder sogar stark steigenden Volumina rechnen.

Unsicherheit besteht jedoch hinsichtlich des tatsächlichen Ausmaßes und des zeitlichen Ablaufs der Marktveränderung sowie der zu ergreifenden Transformationsschritte. So stellen sich die folgenden Fragen:

  • Wie entwickeln sich die Umsatzvolumina in meinem Kerngeschäft?
  • Wie stark wird mein aktuelles Produktportfolio von den automobilen Mega-Trends beeinflusst werden?
  • Welcher konkrete Transformationsbedarf ergibt sich für mich und welche Transformationsoptionen habe ich?
  • Zu welchem Zeitpunkt sollten die Transformationsmaßnahmen ergriffen werden?
  • Wie hoch ist der Finanzierungsbedarf und kann die Transformation aus dem Free Cash Flow finanziert werden?

 

Das „Deloitte Supplier Financial Transformation Model“ unterstützt Zulieferer bei der notwendigen Neuausrichtung, indem die wesentlichen Entscheidungskriterien greifbar gemacht und die finanziellen Auswirkungen der Handlungsoptionen quantifiziert werden.

Auf dieser Basis können strategische Optionen bewertet und Entscheidungen herbeigeführt werden. Unser Modell umfasst dabei die folgenden Kernbestandteile:

Unser Modell umfasst dabei die folgenden Kernbestandteile:

Marktsicht:

Die Marktprognosen basieren auf unserem Deloitte Automotive Value Chain Industry Model. Ein Szenario-Ansatz wurde gewählt, um der unsicheren Entwicklung Rechnung zu tragen. Ausgangspunkt ist die Aufteilung eines Fahrzeugs in seine 19 Komponenten-Cluster. Wir haben untersucht, wie sich Elektrifizierung, autonomes Fahren und andere automobile Megatrends auf die Materialkosten verschiedener Fahrzeugklassen bis 2025 auswirken. Unser AVC Industry-Model liefert pro Komponenten-Cluster Prognosen und betrachtet dabei den deutschen, chinesischen und nordamerikanischen Markt.

Zulieferersicht:

Wir haben die Profitabilität und die Finanzierungsstruktur von mehr als 450 ausgewählten Zulieferern analysiert. Auf Basis der Zulieferer-Profitabilität und der prognostizierten Marktentwicklung in den einzelnen Komponenten-Clustern lässt sich die erwartete Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung und damit der Transformationsbedarf einzelner Zulieferindustrien, aber auch spezifischer Zulieferer modellieren.

Transformationsstrategien:

Es lassen sich unterschiedliche strategische Optionen zur Transformation des Geschäftsmodells und deren finanzielle Auswirkung auf das Unternehmen „on the fly“ simulieren.

 

Im Rahmen der “Supplier Financial Transformation Study“ stellen wir anhand von ausgewählten Case Studies die Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung von Zulieferern in den verschiedenen Komponenten-Clustern dar. Die einzelnen Transformationsstrategien werden qualitativ und quantitativ bewertet.

Die "Supplier Financial Transformation" Studie ist ab Herbst 2018 erhältlich. Sie können die Publikation vorab anfragen. Die Studie wird Ihnen nach Veröffentlichung kostenfrei zugeschickt. Hier geht's zur Download-Anfrage.

Coming Soon - Veröffentlichung 2018

Sie können die Studie hier vorab anfragen. Die Studie wird Ihnen nach Veröffentlichung kostenfrei zugeschickt.

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Die Zukunft der Automobilbranche: Szenario-Ansatz

Ihre Ansprechpartner

Andreas Warner                                                            Dr. Harald Proff
Leiter | Restructuring Services                                     Leiter | Operations
anwarner@deloitte.de                                                      hproff@deloitte.de

Daniel Montanus                                                          Philipp Obenland
Director | Restructuring Services                                 Director | Operations
dmontanus@deloitte.de                                                   pobenland@deloitte.de

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