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Zinsänderungs­­risiken im Anlagebuch 

EBA- und BCBS-An­forderungen

Das Deloitte White Paper 70 fasst die wesentlichen Inhalte der aufsichtsrechtlichen Vorgaben zusammen und hilft so, notwendigen Anpassungsbedarf zu identifizieren.

Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch

Mit der finalen Richtlinie „Guidelines on the management of interest rate risk arising from non-trading activities“ der European Banking Authority (EBA) und dem Konsultationspapier „Interest rate risk in the banking book IRRBB – Consultative Document” des Basel Committe on Banking Supervision (BCBS) wurden in 2015 zwei Publikationen zum Management des Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch veröffentlicht. Während die Regelungen der EBA bereits ab          1. Januar 2016 umzusetzen waren, gingen die Vorschläge aus Basel noch mit einer Konsultationsfrist bis September 2015 einher.

Seit April 2016 liegen die „Standards - Interest rate risk in the banking book“ (BCBS 368) in der finalen Fassung des Basler Ausschusses vor. Auf dieser Basis veröffentlichte die EBA im Oktober 2017 das Konsultationspapier „Draft Guidelines on the management of interest rate risk arising from non-trading book activities”, EBA/CP/2017/19.

Am 19. Juli 2018 veröffentlichte die EBA ihre endgültigen überarbeiteten Leitlinien zu Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch, EBA/GL/2018/02. Die finalen EBA-Leitlinien verfolgen dabei das Ziel, wesentliche Aspekte aus dem BCBS Standard 368 in europäisches Recht zu überführen und das Risikomanagement und die aufsichtliche Konvergenz im aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozess (SREP) weiter zu verbessern.

In unserem nebenstehenden One-Pager finden Sie eine Übersicht zum IRRBB-Management unter Berücksichtigung der finalen EBA-Leitlinien.

Das White Paper No. 70 „Zinsrisiken im Anlagebuch (IRRBB)“ wurde auf Basis der finalen EBA-Leitlinien ebenfalls aktualisiert.

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