Design Thinking bringt HR und IT zusammen

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Design Thinking bringt HR und IT zusammen

Eine HR-Technologiestrategie eröffnet Wettbewerbsvorteile

Um ihre Prozesse zu optimieren, nutzen viele Personalabteilungen schon lange IT-Instrumente. Die Auswahl der Anbieter und Systeme bleibt aber oft dem Zufall überlassen. Je stärker jedoch die Anforderungen von Arbeit 4.0 in den Vordergrund rücken, desto mehr müssen Unternehmen versuchen, eine HR-Technologiestrategie „aus einem Guss“ zu finden. Das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte hat dafür ein Verfahren in vier Schritten entwickelt. Ein zentraler Baustein ist der Design-Thinking-Ansatz.


Können elektronische Unterstützungen aus dem Alltag als Anforderungen an die HR- und IT-Abteilungen übertragen werden? Laut einer von Deloitte durchgeführter Studien bestehen die Herausforderungen einer solchen Digitalisierung darin, dass es zu viele Prioritäten in Unternehmen gibt oder eine Strategie fehlt.

Eine geeignete Strategie zu finden gestaltet sich allerdings schwierig.

Nebenstehend finden Sie den kompletten Fachbeitrag zum Download.

Schwerpunkte des Beitrages

  • Neue IT-Anbieter am Markt
    Eine erste Hilfestellung liefert ein Blick auf das aktuelle Marktgeschehen. Hochinnovative Start-ups betreten den Markt und platzieren ihre modernen, mobilen, App-basierten Technologien. Etablierte Anbieter sehen sich diesen neuen Wettbewerbern gegenüber und versuchen Schritt zu halten.
  • Akzeptanz der Technologie erhöhen
    Bei der Auswahl eines Anbieters oder einer neuen Software sollten Unternehmen vermehrt berücksichtigen, dass eine Technologie heute nur erfolgreich ist, wenn sie von den Anwendern akzeptiert und genutzt wird. Somit sollten HR und IT gemeinschaftlich Ziele für den Weg in die digitale Ära definieren. 
  • Raus aus der Büroroutine
    Der auf Design Thinking ausgerichtete Ansatz kann eine neue HR-Technologiestrategie im Rahmen von vier aufeinander aufbauenden Schritten erarbeitet und definiert werden:
    • Der Istzustand der System- und Prozesslandschaft wird durch Gespräche mit den relevanten Interessengruppen ermittelt.
    • Die gewonnenen Daten dienen dazu, die Veranstaltungsorte vorzubereiten und auszustatten.
    • Schritt drei erfolgt in den vorbereiteten Veranstaltungsorten. Diese werden auf Basis der Ergebnisse aus Schritt eins neu gestaltet, um die gewonnenen Ergebnisse und Entscheidungen „out-ofthe-box“ darzustellen. In interaktiven Workshops gestalten die Teilnehmer jetzt die Basis für eine neue HR-Technologiestrategie.
    • Im letzten Schritt werden die Themen aus Schritt drei finalisiert.
Akzeptanz von Technologien

Fazit

Neue Konzepte, wie der Design-Thinking-Ansatz zur Strategiefindung, zeigen die richtige Orientierung. HR-Technologie kann, wenn konsequent eingesetzt, ein Schlüssel zum Erfolg sein. Es wird Zeit, dass HR und IT enger zusammenrücken – wenn sie es nicht schon getan haben.

Ihre Ansprechpartner

Gerhard Bader
Director 
Human Capital Advisory Services (HCAS) | HR Transformation

Stefan Kaiser
Manager 
HCAS | HR Transformation

Carsten Bettac
Senior Consultant 
HCAS | HR Transformation

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