Insights

Generation Y

Das sollten Führungskräfte wissen

Die Generation Y ist in einer globalisierten Welt aufgewachsen, mit Internet, YouTube, Google, Smartphones und internationalen Ausbildungsprogrammen. Die Führungskräfte von morgen sind viel wechselwilliger als Mitarbeitergenerationen vor ihnen.

Dr. Udo Bohdal-Spiegelhoff, Partner Human Capital bei Deloitte, und Ralf-Hendrik Kleb, Managing Partner der Baumgartner & Partner Management Consultants, erklären im Interview, wie Unternehmen ihre Strategie anpassen können, um die Generation Y zu gewinnen und längerfristig zu binden.

Inhaltsübersicht

Die Generation Y stellt die Führungskräfte von morgen. Sie ist in einer globalisierten, digitalisierten Welt aufgewachsen und viel mobiler und wechselwilliger als Mitarbeitergenerationen vor ihr.

Um sie zu gewinnen und zu binden müssen Unternehmen sie kennen; wissen, wie soziale Netzwerke und eine internationale Ausbildung Persönlichkeit und Arbeitsverhalten prägen.

Warum sollten Unternehmen  der Generation Y besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen?

Lokale Arbeitsplätze und virtuelle Arbeit fließen für die Generation Y in einem Work-Life-integrierten Arbeitsplatz zusammen. Aber wie viele der heutigen Führungskräfte sind wirklich darauf vorbereitet, ihre Mitarbeiter in einer solchen pseudovirtuellen Umgebung zu führen?

Wie wirkt sich das veränderte Arbeitsumfeld auf die Work-Life-Balance aus?

Welche Erwartungen hat die Generation Y an den Arbeitgeber?

Internationale Projekt- und Teamarbeit ist dieser Generation wichtig, und die Identifikation mit dem, was sie tun.

Sie erwarten facettenreiche Anreizprogramme, sinnvolle Arbeitsinhalte und die Möglichkeit, schnell international Karriere zu machen – dann sind sie bereit, viel zu leisten.

Internationale Projekt- und Teamarbeit ist dieser Generation wichtig, und die Identifikation mit dem, was sie tun. Sie erwarten facettenreiche Anreizprogramme, sinnvolle Arbeitsinhalte und die Möglichkeit, schnell international Karriere zu machen – dann sind sie bereit, viel zu leisten.

Welche Erwartungen hat die Generation Y an den Arbeitgeber?

Die Mitarbeiter kommen wegen des Arbeitgebers, der Aufgaben und des Gehaltes. Je größer die Erkenntnis über die bislang deutlich unterschätzten Versorgungslücken im Alter, desto bedeutsamer wird zum Beispiel die betriebliche Altersversorgung als Faktor in der Mitarbeitergewinnung und -bindung. Aber auch andere Faktoren werden immer bedeutsamer.

Welche Bedeutung hat die Vergütung für die Generation Y?

Nein, die Versorgungslücken sind enorm und die Angebote zu starr. Es braucht mehr Flexibilität bei Instrumenten wie Teilzeitarbeit, Weiterbildung, Sabbatical, Elternzeit oder der Pflege von Angehörigen.

Die Generation Y erwartet differenziertere und flexiblere Angebote, die Ihren Bedürfnissen in unterschiedlichen Lebensphasen besser unterstützen.

Reichen die derzeitigen Angebote der Unternehmen nicht aus?

Sie müssen andere Recruiting- und Placementstrategien nutzen und die Führungsqualität steigern.

Die Wertschätzung für Vielfalt muss viel stärker sichtbar werden, um die Bedürfnisse der Generation Y in puncto Offenheit gegenüber verschiedenen Kulturen, Werdegängen und Lebensweisen zu erfüllen. Dies wird die Kultur erheblich verändern.

Wie können Führungskräfte die Generation Y dabei unterstützen?

Autoren

  • Dr. Udo Bohdal-Spiegelhoff ist Partner bei Deloitte Consulting und leitet den Bereich Human Capital Advisory Services.
  • Ralf-Hendrik Kleb ist Managing Partner der Baumgartner & Partner Management Consultants

Deloitte und Baumgartner bilden eine starke Allianz für HR Strategie & Umsetzung. Die Autoren sind erreichbar unter deloitte@baumgartner.de oder baumgartner@deloitte.de

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