Insights

Millennial Survey 2016

Winning over the next Generation of Leaders

Einer von vier Millennials würde seinen Job kündigen, um in einer anderen Firma zu arbeiten oder gar etwas ganz neues anzufangen. Woran liegt es, dass Arbeitnehmer bereit wären den Job zu wechseln oder etwas neues zu versuchen? Erfahren Sie es in der Deloitte Millennial Survey 2016, die Erfahrungen und Erwartungen von 7.700 Millennials aus 29 Ländern rund um den Globus zusammenfasst.

Generation Y ist überfordert

Einige der wichtigsten deutschen Ergebnisse im weltweiten Vergleich zeigen:

Für viele stellt sich die Frage: Ausstieg oder Abstieg?
34 Prozent der Deutschen geben an, in den nächsten zwei Jahren ihr Unternehmen verlassen zu wollen, davon planen 18 Prozent den Ausstieg schon früher. Im globalen Vergleich sind die Deutschen loyaler als der Durchschnitt: Weltweit wollen demnach 44 Prozent bis 2018 den Arbeitgeber wechseln. Überforderung und keine Weiterbildungsmöglichkeiten sind die Top-Gründe für einen Ausstieg. Wer der Gen Y keine Aufstiegschancen bieten kann, wird seine Mitarbeiter nicht halten können. 90 Prozent der Befragten, die länger als fünf Jahre beim Unternehmen bleiben möchten, gaben sinnvolle Aufgaben als Hauptgrund für ihre Zufriedenheit an.

Fehlende Führungskompetenzen
Die Mehrheit derjenigen, die ihr Unternehmen in den nächsten zwei Jahren verlassen wollen, fühlt sich nicht auf Führungspositionen vorbereitet (Deutschland 64%/weltweit 71%). Als Konsequenz daraus beklagen 52 Prozent, bei der Vergabe von Führungspositionen übersehen zu werden. Durch Unsicherheit und fehlende Förderung sieht die Generation Y keine Zukunftschancen bei ihren Arbeitgebern. Global gaben 57 Prozent an, bei Beförderungen übersehen worden zu sein.

Moralanspruch und Misstrauen
Ein Drittel der jungen Generation bewertet die eigenen Moralvorstellungen als ausschlaggebend für Entscheidungen am Arbeitsplatz. Das Einhalten der Unternehmensrichtlinien spielt immerhin bei 25 Prozent eine Rolle. Im Gegensatz dazu sank das Vertrauen in den positiven Beitrag von Unternehmen auf die Gesellschaft um 4 Prozent auf 57 Prozent. Das Misstrauen in Deutschland bleibt damit überdurchschnittlich hoch – global sind 73 Prozent vom positiven Beitrag der Unternehmen überzeugt.

Risikobereitschaft bei Deutschen überdurchschnittlich hoch
Die Deutschen sind im globalen Vergleich risikofreudig. Nur 39 Prozent der Befragten in Senior-Rollen gaben das Vermeiden von Risiken als ausschlaggebend bei wichtigen Entscheidungen an, wohingegen mehr als die Hälfte der weltweit Befragten möglichen Risiken aus dem Weg gehen. Bei Berufseinsteigern spielen Konsequenzen für die Karriere eine noch unbedeutendere Rolle: Lediglich 23 Prozent der deutschen Berufseinsteiger machen demnach ihre Entscheidungen von Risiken abhängig.


Nebenstehend finden Sie die globalen Ergebnisse in einer Executive Summary zusammengefasst und zum Download. Für den gesamten globalen Report oder eine Vorstellung der ausführlichen deutschen Ergebnisse kontaktieren Sie uns bitte.

Millennial Survey 2016 - Winning over the next Generation of Leaders

„Die Generation Y ist nicht mehr bereit, sich lange an ein Unternehmen zu binden. Das fordert Firmen heraus: Investitionen in Recruiting und Ausbildung der Nachwuchskräfte rechnen sich bei einer hohen Fluktuation nicht. Unternehmen sollten daher hinterfragen, welche Instrumente und Maßnahmen für welche Mitarbeiter zielführend sind“

"Es sollte uns zu denken geben, dass 64 Prozent nicht in ihre Führungsqualitäten vertrauen. Überforderte Nachwuchskräfte können langfristig keinen Mehrwert für Unternehmen schaffen – vielleicht haben wir der Generation Y bislang zu viel zugemutet. Um die richtigen Talente zu identifizieren, auszubilden und zu binden, sind heute ganz andere Ansätze notwendig, als noch vor 10 Jahren.", kommentiert Nicolai Andersen, Partner und Leiter Innovation bei Deloitte.

Rückblick: Millennial Survey 2015


Deloitte Millennial Survey 2015 - Liegt es am Selbstvertrauen?

Nur wenige Generation-Y-Frauen sehen sich in Führungspositionen. Generell strebt der Nachwuchs nicht mehr so stark die Führungsebene an. Dafür legt er viel Wert auf gesellschaftliches Engagement der Unternehmen. Woran liegt die Zurückhaltung des deutschen Nachwuchses im internationalen Vergleich? Erfahren Sie es in der Deloitte Millennial Survey 2015.

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