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Blockchain

Einsatz im deutschen Gesundheitswesen

Die Blockchain bietet ein vielversprechendes, neues, dezentrales Framework für eine verstärkte Integration von Patienten- und Gesundheitsinformationen über eine Reihe von Anwendungen und Akteuren.

Quo vadis Blockchain – Welche Möglichkeiten bietet die Blockchain-Technologie im deutschen Gesundheitswesen? Die Studie liefert Erläuterungen mit Beispielen und einem Vorgehensmodell.

Blockchain – ein neues Modell für den Austausch von Patientendaten

In einem von Blockchain unterstützten Austausch von Patientendaten könnte sich der tatsächliche Nutzen der Interoperabilität zeigen. Blockchain-basierte Systeme können die Restriktionen und Kosten der derzeit an einem Datenaustausch involvierten Teilnehmer u.U. fast bis null reduzieren. Das amerikanische Forschungsprojekt „Precision Medicine Initiative, Patient Care and Outcomes Research“, kurz PCOR, und die amerikanische Roadmap zum Ausbau der Interoperabilität zählen zu den besonders verlockenden Anwendungsfällen für die Blockchain-Technologie in den USA. Aber auch in Deutschland wird die Interoperabilität forciert, z.B. durch die gematik und das eHealth Gesetz, sodass diese Technologie auch hierzulande eine disruptive neue Lösung sein kann.

Auszüge aus der Studie:

  • Derzeit sind Gesundheitsakten nicht miteinander verbunden und werden aufgrund einer fehlenden gemeinsamen technologischen Architektur und nicht eingehaltener Standards separat verwaltet.
  • Blockchain stärkt die Datenintegrität und die digitale Identität von Patienten
  • Die Blockchain ermöglicht eine reibungslose Konnektivität, die durch Smart Contracts und eine konsistente Autorisierung für den Abruf elektronischer Patientendaten unterstützt wird.
  • Blockchain ermöglicht Verbesserungen im Bereich innovative Patientenversorgung.
  • Um die Zukunft der Blockchain zu gestalten, muss darüber nachgedacht werden, das gesamte Ökosystem zu analysieren und so ein Regelwerk zur Koordination von ersten Blockchain-Anwendern und zur Unterstützung eines Konsortiums zur Pilotierung zu etablieren.

Anbieter müssen Wellbeing und professionelle Gesundheitsangebote zusammenführen. Anwendungen aus dem ersten Gesundheitsmarkt lassen sich durch Einbindung von Consumer-Devices deutlich aufwerten. Die Einbeziehung von Ärzten bietet neue Möglichkeiten der Auswertung von über Fitness-Tracker und Smartwatches erhobenen Vitaldaten.

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