Sonderbeilage in der Automobilwoche

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Sonderbeilage der Automobilwoche 2013

Agieren inmitten von Auf- und Abschwung

Die Schere öffnet sich weiter: Während der Automobilabsatz in China, den USA und Russland weiterhin zulegt, schrumpft der westeuropäische Pkw-Markt seit Jahren kontinuierlich.

Nach Zahlen des VDA ist der Autoabsatz in Europa während der vergangenen fünf Jahre um drei Millionen auf zuletzt 11,8 Millionen Verkäufe zurückgegangen. 2013 soll es weitere drei Prozent bergab gehen. Die nachfolgenden Jahre sehen aus heutiger Sicht auch nicht rosig aus.


Für das erwartete Wachstum des Weltmarkts um zwei Prozent auf 70,7 Millionen Pkw sind andere Märkte verantwortlich: die USA mit plus fünf Prozent, Russland und Indien mit einem Zuwachs um drei Prozent und vor allem China mit sechs Prozent Wachstum. Die Aufgabe für die deutsche Automobilindustrie ist also klar: die Internationalisierung weiter vorantreiben. In einem Rahmen, der mehr Unsicherheiten beinhaltet als je zuvor, muss sie dabei mit vielen Themen jonglieren: Die Märkte werden volatiler – für China ist das Wachstum von sechs Prozent schon fast gleichbedeutend mit einem Absturz. Die Preis- und Volumenplanung neuer Modelle steht auf immer wackligeren Beinen. Und da niemand weiß, welche Antriebstechnologie sich durchsetzen wird, treiben die Hersteller die verschiedenen Varianten parallel voran. Die Herausforderungen im unternehmerischen Spagat zwischen konsolidierenden und neuen, wachsenden Märkten wollen wir in diesem Heft auf konkrete Themenstellungen herunterbrechen.
 

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