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Hotelmarkt Hamburg: Volle Fahrt voraus

Deloitte analysiert Hospitalityboom nördlich von der Elbe

München, 06. März 2014 – Hamburg zählt zu den dynamischsten Hotelmärkten Deutschlands, der sich einer glänzenden Performance erfreut und bei Investoren hoch im Kurs steht, wie die zahlreichen Transaktionen im letzten Jahr belegen.

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Hotelmarkt Hamburg 2014

So wechselten u.a. das Motel One Hamburg Alster, das Fairmont Vier Jahreszeiten, das ehemalige InterContinental, das Le Royal Méridien und das Arcotel Onyx ihre Besitzer. Die Nachfrage ist ungebrochen und die Übernachtungsanzahl hat sich in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt. Die Hansestadt empfing 2013 rund 5,9 Mio. Gäste, die mehr als 11,6 Mio. Übernachtungen generierten. Damit reiht sich Hamburg in die Top 10 der beliebtesten Städtereiseziele in Europa ein.

Die Elbmetropole setzt einen Meilenstein nach dem anderen, sei es auf dem Gebiet des Kreuzfahrttourismus, des Musicalgeschäfts, des Städtebaus oder neuer Hotelprojekte. Die Pipeline ist mit über 25 Hotels über alle Sternekategorien prall gefüllt. Neue Produkte wie Prizeotel, Innside und Hampton by Hilton werden ihr Debüt in Hamburg geben. „Dieses Jahr wird der Accor-Hotelpark bestehend aus Ibis und Ibis Budget am Hauptbahnhof eröffnen und in 2016 folgen Hampton by Hilton und Holiday Inn Express. Entwicklungen im Doppelpack liegen derzeit stark im Trend“, so Kay Strobl, Manager Hospitality bei Deloitte. „So können Synergien bei Staffing, Einkauf oder Vertrieb gehoben und insbesondere die Flächeneffizienz gesteigert werden.“

In 2013 zeigten sich alle Kennzahlen auf sehr hohem Niveau: Hamburg wies im Vergleich zu den fünf deutschen Großstädten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und München) die höchste Zimmerauslastung aus (78,0%) und ist beim RevPAR-Ranking zweitplatziert (79,69 €). Die gesamte RevPAR-Steigerung um 4 Prozent zum Vorjahr ist vor allem den ausgezeichneten Belegungsraten zu verdanken. Viele Hotels haben jedoch auch ihre Preise erhöht, was u.a. mit der zum 1. Januar 2013 eingeführten Kultur- und Tourismustaxe für Privatreisende zusammenhängt. Insbesondere die Midscale-Hotels haben sich im vergangenen Jahr sehr gut geschlagen und konnten erfolgreich dem Druck von unten und oben standhalten.  

Hotelgesellschaft Anteil markengebundener Zimmer

Hotelgesellschaft

Anteil markengebundener Zimmer   

Accor

14,2%

Motel One

8,4%

A&O

7,3%

IHG

5,8%

Rezidor

5,7%

Novum

5,3%

Steigenberger

4,5%

NH Hoteles

3,9%

Marriott

3,8%

Best Western

3,2%


Quellen: Hotelverzeichnis der Stadt Hamburg (Zahlen inkl. Hotel/Hotel garni ohne Pensionen, Gästehäuser und Gasthöfe), Deloitte-Recherche

Accor weiterhin Branchenprimus
Accor stellt unangefochten die meisten markengebundenen Zimmer in der Hansestadt. Motel One ist zweitplatziert und A&O hat sich auf Platz drei vorgeschoben. Dies zeigt, dass das Angebot insbesondere im Budget- und Economy-Bereich aufgestockt wurde, der seinen Marktanteil entsprechend ausbauen konnte.

Zwei auf einen Streich – Vorteile der Doppelhotels
Gleich zwei Doppelhotels werden in den nächsten Jahren in Hamburg entstehen. Damit setzt sich der Multimarkentrend fort, den Accor in Frankreich schon seit Langem erfolgreich verfolgt. „Wenn man beispielsweise Roissy am Flughafen Charles de Gaulle betrachtet, könnte man denken, in einer Accor-Stadt zu sein“, meint Kay Strobl. „Auch in Deutschland setzen immer mehr Hotelgruppen auf die Doppelstrategie wie Hilton und Hilton Garden Inn in Frankfurt, Courtyard und Residence Inn by Marriott in München oder Ramada und H2 in Berlin. Auf diese Weise vermeidet man, dass sich ein Wettbewerber direkt vor die Nase setzt, und baut mit einem Schlag seinen Marktanteil in der jeweiligen Stadt aus. Zusätzlich ergeben sich zwischen den Häusern zahlreiche Kosten-/Nutzen-Effekte und eine hohe Flexibilität. Auch für die Arbeitnehmer kann es attraktiv sein, zwei Marken kennenzulernen und sich in die verschiedenen Produkte einzuarbeiten. Wir werden noch etliche Hotelparks erleben, sei es mit Brands der gleichen Gruppe oder zweier konkurrierender, die über einen Franchisenehmer zusammengeführt werden.“

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