Weihnachten kurbelt die Wirtschaft an

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Weihnachtsgeschäft kurbelt Wirtschaft an

Deutsche bleiben stationärem Handel treu

Frankfurt/München, 20. Oktober 2016 – Der Einzelhandel kann erwartungsvoll auf die Feiertage blicken: Laut Deloitte Christmas Survey plant die Mehrzahl der Bundesbürger auch in diesem Jahr, ihre meisten Geschenke beim stationären Handel und nicht über das Internet zu kaufen.

Inhaltsübersicht

Ganz vorne auf dem Wunschzettel stehen Geldpräsente, Bücher, Geschenkgutscheine sowie Kosmetikartikel und Speisen oder Getränke. Mehr als ein Drittel der Befragten beginnt bereits im November mit dem Kauf der Weihnachtsgeschenke. Die traditionell hektische Woche vor den Feiertagen ist hingegen nur für einen kleinen Teil der Verbraucher für den Kauf von Präsenten reserviert. Diese Beobachtung deckt sich mit den Erfahrungen aus dem letzten Jahr. Bei der Besorgung im Laden liegen Spezialfachketten weiter deutlich vor klassischen Kaufhäusern. Auf ein erfreuliches Weihnachtsfest können sich insbesondere lokale Fachhändler freuen, die für 43 Prozent der Käufer als erster Anlaufpunkt infrage kommen. Der Fachhandel punktet laut den befragten Konsumenten vor allem mit kompetenter Beratung, Hinweisen auf Sonderangebote, gutem Service und dem Einkaufserlebnis vor Ort. Der stationäre Handel ist zwar klar die Nummer eins für den Geschenkekauf, dennoch liegt das Online-Shopping weiter im Trend. Jeder Zweite plant, zumindest einen Teil seiner Geschenke, über das Internet zu bestellen.

„Kunden wollen kompetente Beratung sowie Service nach dem Kauf und vertrauen daher besonders auf den Einzelhandel, der auch mit seinem unkomplizierten Zahlungsprozess überzeugt. Aktuelle Trends, wie Mobile Payment, können sich momentan nach Aussage der Konsumenten noch nicht durchsetzen, sodass sie vermutlich erst in den kommenden Jahren interessant werden“, so Karsten Hollasch, Partner und Leiter Consumer Business bei Deloitte.

Was Frauen wollen
Bei allen Verschiedenheiten sind sich die Geschlechter zumindest bei den ersten drei Plätzen des Rankings der beliebtesten Geschenke einig: Sowohl Frauen als auch Männer wünschen sich Geld auf Rang 1, Bücher auf Rang 2 und Geschenkgutscheine auf Rang 3. Erst ab dem vierten Rang zeigen sich mit dem Wunsch der Damen nach Kosmetika und Parfums sowie Wellnessprodukten oder -anwendungen deutliche Unterschiede. Schmuck findet sich in diesem Jahr überraschenderweise nicht in den Top 10.

Was sich Männer wünschen
Während Frauen nach Geld und Literatur vor allem die schönen Dinge des Lebens schätzen, hat das starke Geschlecht Technik und Unterhaltung auf dem Wunschzettel. In den Top 10 der meistgewünschten Geschenke tauchen mit DVDs/BluRays, CDs und Smartphones gleich drei Produkte aus dieser Kategorie auf. Die Zeiten, in denen Männer sich vornehmlich Handwerksutensilien oder Werkzeug gewünscht haben, scheinen damit vorbei zu sein.

Top-10-Wunschzettel (Frage: Welches dieser Geschenke wünschen Sie sich?)

1) Frauen

1. 

Geld

57%

2.

Bücher

53%

3.

Geschenkgutscheine

45%

4.

Kosmetika/Parfüms

43%

5.

Schönheitspflege, Wellness

41%

6.

Schokolade

35%

7.

Konzert-/Theatertickets

33%

8.

CDs

32%

9.

Kleidung/Schuhe

32%

10.

Reisen

31%

 

2) Männer

1. 

Geld

52%

2.

Bücher

42%

3.

Geschenkgutscheine

35%

4.

Speisen und Getränke

33%

5.

DVDs/BluRays

33%

6.

CDs

32%

7.

Schokolade

29%

8.

Konzert-/Theatertickets

28%

9.

Smartphone

26%

10.

Restaurantbesuche

26%

 

Wunsch und Realität
Was möchten die Verbraucher verschenken? Die Liste der geplanten Präsente zeigt, dass Enttäuschungen vorprogrammiert sind: Auf Rang 1 stehen Bücher, 42 Prozent wollen diese verschenken und liegen zumindest nicht ganz falsch. Auf Platz 2 stehen für 41,5 Prozent Geschenkgutscheine, gefolgt von Kosmetika und Parfüms mit 37 Prozent auf Platz 3. Kritischer fällt Platz 4 mit Schokolade aus, die 34 Prozent verschenken wollen. Geldpräsente – die Nummer 1 auf den Wunschzetteln – wollen allerdings nur 24,5 Prozent verschenken.

An die Kleinen denken
Für Kinder unter zwölf Jahren stehen in diesem Jahr vor allem Bücher und Lernspielzeuge als Geschenke im Mittelpunkt. Auch Kleidung, Puppen und Babyartikel sind hoch im Kurs. Teenager können sich über Geldgeschenke, Bücher, Games und Gutscheine freuen. Auch Schokolade oder Pralinen sind ein beliebtes Geschenk.

Viele Inspirationsmöglichkeiten
Geschenkanregungen und Informationen holen sich die Konsumenten in Deutschland etwa zu gleichen Teilen über klassische Medien, Websites, Fachgeschäfte und Empfehlungen. Die Relevanz von sozialen Netzwerken nimmt jedoch auch hier weiter zu. Preise und Produkte vergleichen Verbraucher vorrangig im Laden und online. Mobile Commerce spielt für den Großteil der Verbraucher zu Weihnachten keine Rolle. Beim Nahrungsmittelkauf sind Supermärkte und Discounter weiter beliebt. Das Internet bleibt für das Bestellen von Nahrungsmitteln auch in diesem Jahr nur eine Randnotiz.

„Die generelle Stimmung der Verbraucher in diesem Jahr ist gut und die meisten freuen sich auf Weihnachten. Die Bereitschaft, mehr oder genauso viel Geld wie im letzten Jahr für Geschenke auszugeben, ist da. Mehr als 60 Prozent der Befragten erwarten dass sich die Wirtschaft 2017 positiv entwickelt oder auf gleichem Niveau bleibt und starten optimistisch ins neue Jahr – nur rund ein Drittel ist hier pessimistisch. Weihnachten 2017 kann also kommen“, sagt Karsten Hollasch.

Deloitte erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Risk Advisory, Steuerberatung, Financial Advisory und Consulting für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen; Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Mit einem weltweiten Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150 Ländern verbindet Deloitte herausragende Kompetenz mit erstklassigen Leistungen und unterstützt Kunden bei der Lösung ihrer komplexen unternehmerischen Herausforderungen. Making an impact that matters – für mehr als 244.000 Mitarbeiter von Deloitte ist dies gemeinsames Leitbild und individueller Anspruch zugleich.

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited („DTTL“), eine „private company limited by guarantee“ (Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht), ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen. DTTL und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sind rechtlich selbstständig und unabhängig. DTTL (auch „Deloitte Global“ genannt) erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Mandanten. Eine detailliertere Beschreibung von DTTL und ihren Mitgliedsunternehmen finden Sie auf www.deloitte.com/de/UeberUns.

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