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Öffentliche Förderung zur Bewältigung der Energiewende

Einsatz öffentlicher Fördermittel

Der zielgerichtete Einsatz öffentlicher Fördermittel kann einen wichtigen Beitrag für die Energiewirtschaft leisten, um den gegenwärtigen Herausforderungen der Energiewende wirkungsvoll zu begegnen und die Position von Unternehmen der Energiewirtschaft im Wettbewerb entscheidend zu verbessern. Um die ehrgeizigen energie- und klimapolitischen Ziele Deutschlands sowie der Europäischen Union zu erreichen, setzen Bundesregierung und Europäische Kommission neben einer Reihe weiterer Maßnahmen auf Forschung und Entwicklung (FuE) im Bereich innovativer Energietechnologien.

Jetzt öffentliche Förderung für die Energiewirtschaft nutzen

Insbesondere (internationalen) Forschungsverbünden mit Partnern aus Energiewirtschaft und Wissenschaft stehen mit nationalen und europäischenFörderprogrammen attraktive Möglichkeiten zur Verfügung, um wissenschaftlich-technische sowie wirtschaftliche Risiken von FuE-Vorhaben im Bereich neuer Energietechnologien durch öffentliche Zuschüsse (für Großunternehmen sind bis zu 70% der förderfähigen Kosten möglich) zu minimieren sowie interessante nicht-monetäre Vorteile (Bildung von strategischen Partnerschaften, Standardisierungsaktivitäten, positive Außendarstellung) zu nutzen.

Kernthemen für nationale als auch europäische Förderprogramme:

Technologie und Querschnittsthemen

  • (Dezentrale) Erzeugung, Speicherung und Übertragung
  • Smart Grids
  • Energieeffizienz
  • Elektromobilität
  • Konvergente IKT und Cyber Security

Markt

  • Neue Geschäftsmodelle für Unternehmen der Energiewirtschaft
  • Smart Metering
  • Smart Home

Gesetzgebung

  • Standardisierungen
  • Mitgestaltung des regulatorischen Rahmens

 

Bundesregierung fördert innovative Energietechnologien

Die wichtigsten Grundlinien und Schwerpunkte der nationalen Förderpolitik im Bereich Energietechnologie legt das 2011 verabschiedete 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung fest. Den beteiligten Ressorts sind die unterschiedlichen Förderschwerpunkte zugeordnet:

  • Energieeinsparung und Energieeffizienz (BMWi)
  • Elektromobilität (BMWi)
  • Nukleare Sicherheits- und Endlagerforschung (BMWi)
  • Erneuerbare Energien (BMUB)
  • Bioenergie und Biomasse (BMEL)
  • Grundlagenforschung im Bereich Energietechnologien (BMBF)

Neben der institutionellen Förderung im Bereich Energie sind durch das Energieforschungsprogramm bis zum Ende des Jahres 2014 mehr als 2 Mrd. Euro für Projektförderung vorgesehen.

Horizont 2020 - Energie als wichtiger Bestandteil

Europa setzt mit Horizont 2020 auf Forschung und Innovation im Energiebereich

Die Europäische Union hat im Dezember 2013 das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 veröffentlicht. Von 2014 bis 2020 wird die Europäische Kommission rund 70 Mrd. Euro für innovative Projekte aus Forschung und Entwicklung bereitstellen. Mehr als ein Drittel des Fördervolumens soll zur Bewältigung und Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen in Europa eingesetzt werden. Daher stellt der Themenbereich Energie einen wichtigen Bestandteil von Horizont 2020 dar, für den die Europäische Union ca. 6 Mrd. Euro im Rahmen des Förderschwerpunkts „sichere, saubere und effiziente Energie“ zur Verfügung stellen wird. Darüber hinaus werden auch Querschnittsthemen mit Bezug zur Energiewirtschaft, wie bspw. Elektromobilität, konvergente IKT, Industrie 4.0, Cyber Security oder Smart Cities, gefördert.

Deloitte: Fachliches Know-how und Branchenexpertise

Deloitte verfügt über ein interdisziplinäres Team mit fundiertem fachlichem Know-how in der Förderberatung sowie tiefgehender Branchenexpertise im Bereich Energy & Resources, insbesondere in den Feldern Energieerzeugung, Netze und Energiemärkte. Deloitte hat ein belastbares Netzwerk zu förderpolitisch relevanten Entscheidungsträgern auf Landes-, Bundes und EU-Ebene aufgebaut. Hierdurch ist es uns möglich, alle für die Energiewirtschaft relevanten Förderthemen strategisch zu platzieren.

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