Global Risk Management Survey

Perspectives

Ergebnisse des Global Risk Management Survey 2021

Neuausrichtung des Risikomanagements und Widerstandsfähigkeit bei anhaltender Unsicherheit

Die durch COVID-19 verursachten Schwierigkeiten und die wirtschaftliche Unsicherheit stellen Finanzdienstleister vor neue Herausforderungen. Die 12. Ausgabe des Global Risk Management Survey bewertet den aktuellen Stand des Risikomanagements auf Basis der Einschätzung von 57 Finanzdienstleistern aus verschiedenen Sektoren (Banken, Versicherungen und Investmentgesellschaften) der weltweiten Finanzindustrie.

Auf die Frage nach den wichtigsten Trends im Risikomanagement für die nächsten zwei Jahre nannten die befragten Finanzdienstleister unter anderem globale Finanzkrisen (48 %) und globale Pandemien (42 %) und signalisierten damit einen Fokus auf die wirtschaftliche Unsicherheit und die durch COVID-19 hervorgerufenen Verwerfungen.

Aufgrund dieser Volatilität werden die Unternehmen eine starke Risikomanagement-Governance benötigen. Gleichzeitig sind Agilität und Bereitschaft zur Veränderung gefordert, um traditionelle Ansätze in einem grundlegend veränderten Geschäftsumfeld zu überdenken. Die aus der Umfrage gewonnenen Erkenntnisse erleichtern es Finanzdienstleistern, führende Risikomanagement-Ansätze zu identifizieren, sich auf neu auftretende Risiken zu konzentrieren und frühzeitig auf neue Herausforderungen zu reagieren.

Generell ist ein verstärkter Fokus auf nicht-finanzielle Risiken zu erkennen, was durch die COVID-19-Pandemie weiter beschleunigt wurde. Risikomanagement-Funktionen müssen sich weiterhin an instabile wirtschaftliche Bedingungen anpassen und regelmäßig überwachen, welche Trends nur vorübergehende Reaktionen auf die Pandemie sind und welche wahrscheinlich auch zukünftig im Mittelpunkt der Risikomanagement-Strategie stehen werden.

Die wichtigsten Ergebnisse des Deloitte Global Risk Management Survey 2021 auf einen Blick:

Hier geht's zum vollständigen Global Risk Management Survey 2021:

 

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Kreditrisiko

20 % der Befragten nannten das Kreditrisiko als die wichtigste Risikoart für ihre Institute in den nächsten zwei Jahren, und 62 % gaben an, dass die Messung des Kreditrisikos eine extrem oder sehr hohe Priorität für ihre Unternehmen haben wird.

 

Nicht-finanzielle Risiken

Während fast alle Befragten ihre Institutionen als äußerst oder sehr effektiv beim Management finanzieller Risiken einstuften, sank der Wert für nicht-finanzielle Risiken insgesamt auf 65 % und war für bestimmte Ausprägungen und Aspekte nicht-finanzieller Risiken sogar noch niedriger.

 

Cyber Security

Finanzdienstleister sind schon seit einigen Jahren mit Cyberangriffen konfrontiert. Durch die steigende Relevanz von Remote Work hat diese Bedrohung weiter zugenommen. Nur 61 % der Befragten hielten ihren Arbeitgeber für äußerst oder sehr effektiv im Umgang mit Cyber-Risiken. 87% gaben an, dass die Verbesserung des Managements von Cyber-Risiken extrem hohe oder sehr hohe Priorität für die nächsten zwei Jahre habe.

 

Environment, Social & Governance Risk (ESG)

Angesichts der wachsenden Besorgnis über Risiken, die aus dem Klimawandel resultieren, und der zunehmenden Bedeutung der sozialen Verantwortung für die Außenwirkung von Unternehmen gaben 47% der Befragten an, dass es für ihre Institutionen eine extrem oder sehr hohe Priorität ist, ihre Fähigkeiten zum Management von ESG, einschließlich Klimarisiken, zu verbessern.

 

 

Frühere Ausgaben

Global Risk Management Survey 2019

Die 11. Ausgabe des Deloitte Global Risk Management Survey bietet Einblicke in die Neuausrichtung des Risikomanagements. Diese ermöglichen es Unternehmen, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen und sich vor erheblichen finanziellen Verlusten und Reputationsschäden zu schützen. Erfahren Sie mehr in der aktuellsten Ausgabe von Deloitte's fortlaufender Betrachtung des Risikomanagements in der globalen Finanzdienstleistungsbranche.

 

Global Risk Management Survey 2017

Die 10. Ausgabe zeigt, dass während viele Unternehmen ihre Risikomanagement-Praktiken weltweit weiter verbessern, konzentrierten sich die Führungskräfte auf die regulatorischen Auswirkungen der jüngsten geopolitischen Veränderungen und sich fragten, was als nächstes kommt.