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European Tax Survey 2015

Steuerstrategie in einem herausfordernden Umfeld

Transparenz, Zusammenarbeit und Besteuerung nach der Wertschöpfung sind die aktuellen Schwerpunkte der internationalen Steuerpolitik. Wie sind die Auswirkungen dieser internationalen Steuerpolitik auf multinationale Unternehmen und wie reagieren diese darauf vor dem Hintergrund der allgemeinen Trends für die Organisation der Steuerabteilung?

Diesen Fragen gehen wir in der dritten Auflage des „Deloitte European Tax Survey" nach.


Neben organisatorischen Themen wollen wir die Auswirkungen der steuerpolitischen Rahmenbedingungen auf Ihre Arbeit beleuchten. Schwerpunkt bildet dabei der Einfluss des OECD-Aktionsplans zum Thema „Base Erosion and Profit Shifting (BEPS)".


Die deutschen Ergebnisse des Surveys (deutsch) sowie die europaweiten Ergebnisse (englisch) finden Sie nebenstehend zum Download.

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Die deutschen Ergebnisse des Surveys (deutsch) sowie die europaweiten Ergebnisse (englisch) finden Sie nebenstehend zum Download.
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Kernergebnisse

  • BEPS rückt stärker in den Fokus
    Das Thema BEPS gewinnt in den Steuerabteilungen großer Unternehmen sowohl in Europa generell als auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung.
  • Umsetzung von BEPS in den Unternehmen
    Planungen zur Implementierung des Aktionsplans wurden in Deutschland bei 42 Prozent (Vorjahr 23%) und innerhalb Europas bei 43 Prozent (Vorjahr 31%) der teilnehmenden Unternehmen angestoßen.
  • Allgemeine Auswirkungen von BEPS
    Die überwältigende Mehrheit der deutschen Teilnehmer glaubt, dass die Doppelbesteuerung infolge der Umsetzung der BEPS-Maßnahmen steigen wird. 50 Prozent gehen von einem deutlichen und 29 Prozent von einem geringeren Anstieg aus.
  • Aktuelle steuerpolitische Entwicklungen in Europa
    Die 2011 von der Europäischen Kommission gestartete Diskussion über die Einführung einer „Gemeinsamen Konsolidierten Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage“ (GKKB) hat mit dem im Juni 2015 von der Kommission vorgestellten „Aktionsplan für eine faire und effiziente Unternehmensbesteuerung“ in der EU wieder Fahrt aufgenommen. Die deutschen Teilnehmer, die eine Einschätzung zur Umsetzung der GKKB abgegeben haben (53%), gehen überwiegend von einem positiven Ergebnis für ihr Unternehmen aus (32%).
  • Standort Deutschland: Vereinfachung ist Trumpf
    Ein negativer Trend hat sich auch im Jahr 2015 fortgesetzt: Deutschland rangiert in der Einstufung der bedeutenden europäischen Volkswirtschaften an der Spitze der Staaten mit den größten steuerlichen Hürden. Mit einer Vereinfachung des Steuersystems könnte nach Einschätzung von 68 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands signifikant verbessert und damit die Attraktivität gesteigert werden.
  • Verhältnis zur Finanzverwaltung: Raum für Verbesserung
    In Deutschland würden eine konsequente Vorgehensweise und Beratung (38%) sowie eine Fokussierung der Finanzverwaltung auf einen risikoorientierten Ansatz (38%) zu einer Verbesserung des Verhältnisses zur Finanzverwaltung führen.
  • Trend setzt sich fort: Steuerabteilung ist integraler Unternehmensbestandteil
    Die Steuerabteilung muss sich nach wie vor daran messen lassen, wie sie in die Unternehmensprozesse eingebunden ist. Dies ist der wichtigste Faktor für den Erfolg der Steuerabteilung.
  • Diskussion und Kommunikation der Steuerstrategie
    Die Steuerabteilung muss sich zur Steuerstrategie innerhalb des Unternehmens stärker erklären als im Vorjahr. Die Rechtfertigung gegenüber der Öffentlichkeit und den Aktionären dagegen hat sich deutlich reduziert.
  • Einsatz von Shared-Service-Centern
    Immer mehr der befragten Unternehmen in Deutschland nehmen für die Abwicklung von Finanzangelegenheiten sog. Shared-Service-Center in Anspruch.

European Tax Survey 2014

Das steuerpolitische Umfeld wird international dominiert durch die Diskussion über Base-Erosion-and-Profit–Shifting (BEPS) und die Pläne der OECD hierzu. Die nationale Steuergesetzgebung bleibt von dieser Diskussion nicht unberührt und zeigt erste Aktionen zur Umsetzung von Maßnahmen zur Bekämpfung von missbräuchlichen Steuergestaltungen. Hinzu kommt eine immer mehr international vernetztere Unternehmenswelt. Dies sind die Herausforderungen, denen sich die Steuerabteilungen internationaler Unternehmen stellen müssen. Wie sich die Leiter dieser Steuerabteilungen diesen Herausforderungen stellen, hat Deloitte im zweiten European Tax Survey zusammen getragen. Am Survey haben über 800 Befragte aus 29 Ländern teilgenommen. 

Lesen Sie diese und weitere Ergebnisse aus dem European Tax Survey 2014.

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