US-Steuerreform: dringender Handlungsbedarf!

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US-Steuerreform: dringender Handlungsbedarf!

Donald Trump hat mit seiner Unterschrift unter den „Tax Cuts and Jobs Act“ die umfassendsten Änderungen des US-Steuerrechtes der letzten Jahrzehnte in Kraft gesetzt. Die Auswirkungen dieser Steuerrechtsreform betreffen nicht nur die in den USA beheimateten Unternehmen. Die Senkung des bundesweiten Körperschaftsteuersatzes auf 21% ist dabei sicher der Reil mit der größten Außenwirkung. Genauso wichtig für die Aktivitäten der Unternehmen mit USA-Bezug sind aber auch die neuartig eingeführten Besteuerungskonzepte

  • zur Vermeidung einer unerwünschten Reduzierung des US Steuereinkommens („Base Erosion and Anti-Abuse Tax“ (BEAT)),
  • zur Hinzurechnung von durch Auslandstöchter als Überrendite erzielten, niedrig besteuerten Einkünften („Global intangible low-taxed income“ (GILTI)),
  • zur Begünstigung von durch US Personen selber als Überrendite erzielten ausländischen Einkünfte („Foreign-derived intangible income“ (FDII)),

sowie die Einführung einer Zinsschranke und einer Anti-Hybrid Regelung.

Mit diesen Neuregelungen verfolgt der Gesetzgeber in den USA die massive Stärkung des heimischen Wirtschaftsstandortes – ganz im Sinne des Leitsatzes “Make America great again!“.

Unternehmensgruppen mit Standorten in den USA sind in jedem Fall von den Neuregelungen betroffen. Der Großteil der Neuregelungen für die steuerliche Gewinnermittlung von Wirtschaftsjahren ist zwar erst nach dem 31.12.2017 anzuwenden. Allerdings sollten bereits kurzfristig Neudispositionen hinsichtlich der Wertschöpfungsketten und Unternehmensstrukturen im Zusammenhang mit den USA getroffen werden.

Einen allgemeinen Überblick über die Änderungen haben wir im Rahmen eines Webcast am 17.01.2018 gegeben. Die Aufzeichnung sowie die gezeigte Präsentation steht Ihnen hier zur Verfügung.

Deloitte erarbeitet mit Ihnen zusammen Strategien als Reaktion auf diese gesetzlichen Neuregelungen. Wir unterstützen Sie bei der Analyse relevanter Wertschöpfungsketten sowie Unternehmensstrukturen. Folgende Beratungsleistungen stehen im Fokus:

  • BEAT: Unterstützung bei der Analyse der Auswirkungen auf Ihre Steuerquote sowie Beratung im Zusammenhang mit einer Anpassung Ihrer Wertschöpfungskette
  • Zinsschranke und Anti-Hybrid Regelung: Anpassung Ihrer Finanzierungsstruktur sowie Analyse weiterer Auswirkungen auf Intercompany-Zahlungen
  • Unterstützung bei der Neubewertung von Steuerlatenzen
  • Modellierung der Auswirkungen der Steuersatzreduzierung im Kontext der deutschen Hinzurechnungsbesteuerung (unter Einbezug der FDII/GILTI sowie der State and Local Taxes)
  • Unterstützung bei der Erfassung der Auswirkungen auf Auslandsaktivitäten Ihrer US Tochtergesellschaften (FDII/GILTI/Subpart F etc.)
  • Beratung im Zusammenhang mit der deutschen Lizenzschranke (im Kontext der FDII)
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Ihre Ansprechpartner

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