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Die Zukunft der Entscheidungen im digitalen Zeitalter

Entscheidungen sind eine notwendige Bedingung für erfolgreiches Management. Permanent werden Handlungen basierend auf Entscheidungen ausgeführt. Im Zuge steigender Unsicherheit, Vernetzung, wachsender Datenmengen und zunehmender Komplexität ist es eine Kunst, „richtige“ Entscheidungen zu treffen. Big Data, Data Analytics und neurowissenschaftliche Erkenntnisse sind zunehmend die maßgeblichen Einflussfaktoren in Entscheidungsprozessen. Es gilt, Informationsasymmetrien abzubauen und ungewünschte Beeinflussungen durch menschliche Präferenzen zu beseitigen. Gleichzeitig soll der menschliche Faktor, die kognitiven Fähigkeiten und Erfahrungen, im Entscheidungsprozess nicht vollständig eliminiert werden.

Die Wegbereiter der digitalen Entscheidungsprozesse

  • Große Datenmengen können zunehmend digital gesammelt, aggregiert und strukturiert werden. Dies geschieht in Echtzeit, was zu einer Zunahme an Effizienz führt.
  • Kognitive Automatisierung ermöglicht repetitive Analysen, welche durchaus großes Hintergrundwissen voraussetzen.
  • Kognitive Datenanalysen erweitern die menschlichen Fähigkeiten der Datenanalyse mithilfe von künstlicher Intelligenz. Algorithmen ermöglichen völlig neue Erkenntnisse basierend auf großen Datenmengen.
  • Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zu Verhaltensweisen von Menschen können dabei unterstützen, dass menschliche Einstellungen nicht zu verzerrten, von objektiven Fakten und Analysen abweichenden, Entscheidungsergebnissen führen.
  • Unsicherheit, trotz Data Analytics, entsteht durch die zunehmende Komplexität der (Wirtschafts-) Systeme. Szenario-Analysen helfen bei der Bestimmung von Entscheidungsoptionen.

Daten, Analytik und Neurowissenschaften im Kern von Entscheidungsprozessen

Entscheidungen sind eine notwendige Bedingung für erfolgreiches Management. Permanent werden Handlungen basierend auf Entscheidungen ausgeführt. Im Zuge steigender Unsicherheit, Vernetzung, wachsender Datenmengen und zunehmender Komplexität ist es eine Kunst, „richtige“ Entscheidungen zu treffen.

Die sich verändernde Wirtschaftswelt, von einer analogen Welt hin zu einer digitalen Umgebung, eröffnet immer neue Optionen, digitale Technologien und Prozesse einzusetzen. Gleichzeitig steigt die Notwendigkeit, auch die Entscheidungsprozesse entsprechend anzupassen.

Einhergehend mit der digitalen Revolution der Entscheidungsprozesse kann der menschliche Faktor, die kognitiven Fähigkeiten, im Entscheidungsprozess nicht eliminiert werden. Gerade das Erfassen, Analysieren und Bewerten aufgrund von Erfahrungen darf in Entscheidungsprozessen nicht fehlen, auch wenn an deren Digitalisierung gearbeitet wird. Ob der künstliche, nichtmenschliche Ersatz kognitiver Fähigkeiten bereits von der digitalen Technologie erfüllt werden kann, prägt die aktuelle Diskussion um digitale Entscheidungsprozesse.

Big Data und Data Analytics sind zunehmend die maßgeblichen Einflussfaktoren in Entscheidungsprozessen.

 

Begrenzte und fragmentierte Informationslage sowie persönliche Prägungen beeinflussen die Entscheidungsprozesse

Es gilt, Informationsasymmetrien abzubauen und ungewünschte Beeinflussungen durch menschliche Präferenzen zu beseitigen. Gleichzeitig soll der menschliche Faktor, die kognitiven Fähigkeiten, im Entscheidungsprozess nicht eliminiert werden.

Hinzu kommt, dass neben der Beschleunigung und Transparenz in Entscheidungsprozessen auch der Einfluss durch menschliche Präferenzen, ob gewollt oder ungewollt, durch digitale, datengetriebene Entscheidungsprozesse (teilweise) eliminiert werden kann, um Entscheidungsergebnisse zu verbessern.

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