Brexit

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EU Referendum

Brexit und die Folgen für deutsche Unter­nehmen

Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU nach dem Referendum am 23. Juni wird einschneidende politische und wirtschaftliche Konsequenzen haben. Deutsche Unternehmen könnten auf vielfältige Art und Weise betroffen sein.

Die vorliegende Studie von Deloitte und dem BDI zeigt, wie deutsche Unternehmen den Brexit einschätzen und welche Folgen sie erwarten.

Brexit verunsichert deutsche Unternehmen

Der Brexit und seine Folgen führen zu großer Unsicherheit bei deutschen Unternehmen. Zwei Drittel (64 Prozent) der Befragten gaben an, die Auswirkungen eines Brexits für das eigene Unternehmen nicht einschätzen zu können. Zusätzlich rechnen 30 Prozent fest mit negativen Auswirkungen auf das eigene Geschäft.

Die festgestellte Unsicherheit lässt sich in eine Reihe von Detailergebnissen aufschlüsseln: So befürchten 71 Prozent der befragten Unternehmen erhöhte Unsicherheiten an den Finanzmärkten und 60 Prozent eine steigende Kapitalmarkt- und Wechselkursvolatilität bis zur Neuregelung der Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU. Fast die Hälfte der Unternehmen (46 Prozent) hält eine Umlenkung von Direktinvestitionen von der Insel nach Kontinentaleuropa für wahrscheinlich. Ein ähnlich hoher Anteil (43 Prozent) erwartet aber auch steigende Zölle für deutsche Exporteure.

Die vollständige Studie finden Sie nebenstehend zum Download.

"Fast die Hälfte der Unternehmen befürchtet höhere Komplexität und steigende Kosten durch einen Brexit. Erstaunlicherweise haben sich bislang nur 29 Prozent der befragten Firmen – vor allem aus dem Finanzbereich – auf diese Situation vorbereitet. Unternehmen aus allen potenziell betroffenen Branchen sollten sich auf mögliche Szenarien vorbereiten, um die Auswirkungen auf das eigene Geschäft steuern zu können: Verminderte Exportchancen, neue Risiken und eine Überprüfung der Wertschöpfungsketten und strategischen Investitionen sind nur einige der möglichen Herausforderungen eines Brexit für Unternehmen“

Alexander Börsch, Chefökonom bei Deloitte.

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