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Vertragliche Herausforderungen in einem volatilen Marktumfeld

COVID-19 hat einen beispiellosen Einfluss auf alle Unternehmen. Gewährleistung der Lebensfähigkeit und Fortführung der Geschäftstätigkeiten haben höchste Priorität. Zur Umsetzung dieser Ziele müssen Unternehmen proaktive Maßnahmen zum Management ihrer Risiken identifizieren und implementieren.

Die Erfüllung vertraglicher Pflichten wird vielen Unternehmen durch die derzeitige Lähmung vieler Geschäftsvorgänge in außergewöhnlichem Maße erschwert. Dies wirkt sich teils gravierend auf bestehende Vertragsverhältnisse aus. Zur Bestimmung der daraus resultierenden Risiken ist ein umfassendes Verständnis des gesamten Vertragsbestandes notwendig. Darauf aufbauend können weitere Schritte zur Risikominimierung definiert und umgesetzt werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei Klauseln zu „höherer Gewalt“ (oder „Force Majeure“). Dieser Tatbestand wird zum Schutz von Unternehmen eingesetzt, die aufgrund von Ereignissen und Umständen außerhalb ihrer Kontrolle nicht mehr in der Lage sind, ihren vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen.

Je nach Umfang der betroffenen Verträge stehen Unternehmen vor der Notwendigkeit, ihre vertraglichen Beziehungen zu Kunden, Lieferanten, Auftragnehmern, Versicherungsgesellschaften und Mitarbeitern zu
überprüfen. Solche Überprüfungen können beispielsweise

  • die Feststellung des anwendbaren Rechts,
  • der Versicherungsbestimmungen,
  • der vertraglichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit Verzögerungen bei der Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen und
  • der Bedingungen im Zusammenhang mit der Nichtlieferung im Falle einer Pandemie umfassen.

Erfahren Sie mehr in unserem Arbeitspapier (Download).

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