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Hinter den Kulissen. 

Mitarbeiter berichten. 

Sebastian Schnitzer, LL.M. ist Rechtsanwalt und seit Juni 2014 als Associate im Bereich Wettbewerbs-, Kartell- und Vergaberecht in unserem Hamburger Büro tätig.

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Sein persönliches Motto: Jede Jeck is anders.

Wie sind Sie zu Deloitte gekommen und was beinhaltet Ihre Tätigkeit?
Ausschlaggebend für meinen Einstieg bei Deloitte Legal war ein Initiativgespräch mit Felix Skala, dem Leiter des Bereichs „Competition Law“. Spätestens nach dem zweiten Gespräch war klar, dass es konzeptionell und menschlich passt. Diese Chance wollte ich nutzen und stieg bei Deloitte Legal ein.
Als Rechtsanwalt im Bereich „Competition Law“ berate ich unsere Mandanten in sämtlichen Fragen des deutschen und europäischen Wettbewerbsrechts. Mein persönlicher Fokus liegt dabei auf dem Kartell- und Vergaberecht. Einen weiteren Beratungsschwerpunkt stellt das Sport- und Verbandsrechts dar.

Ihr spannendstes Projekt bei Deloitte und warum?
Derzeit betreuen wir mehrere hochkomplexe Mandate im Kartell- und Vergaberecht. Im Kartellrecht würde ich die Vertretung in einem Ermittlungs- und Bußgeldverfahren in der Lebensmittelindustrie hervorheben. Beinahe politisch wurde es zudem im Rahmen eines Fusionskontrollverfahrens vor dem Bundeskartellamt, das durch eine Auflage in einem vorangegangenen Fusionskontrollverfahren vor der Europäischen Kommission bedingt war und zu teils gegensätzlichen Rechtsauffassungen der beiden Wettbewerbsbehörden führte.
Im Vergaberecht kann neben der prozessualen Vertretung vor den Nachprüfungsinstanzen – etwa der Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt – ein umfangreiches Rekommunalisierungsprojekt herausgestellt werden. Allein aus rechtlicher Warte galt es hierbei vergabe-, preis- und gebührenrechtliche Aspekte ganzheitlich abzudecken. Im Vordergrund stand insoweit die Beurteilung der Inhouse-Fähigkeit einer kommunalen Eigengesellschaft. Ähnliche Schnittstellenproblematiken ergeben sich in anderen Projekten regelmäßig im Beihilfe-, Zuwendungs- und Strukturfondsrecht.

Was ist für Sie das Besondere an Deloitte? Warum arbeiten Sie gerne bei Deloitte?
Spannend ist die weitere Entwicklung von Deloitte Legal insgesamt. Der konsequente Gang zur Umfirmierung (bis 2014 Raupach & Wollert-Elmendorff) führt zu einer noch engeren Vernetzung mit den anderen Disziplinen von Deloitte. Dies ermöglicht eine ganzheitliche Beratung und birgt riesige Potentiale für Deloitte Legal einerseits und die weiteren Funktionen von Deloitte andererseits.
Selbstverständlich bedarf es einer gewissen Bereitschaft, diese Potentiale zu nutzen. Im Kartellrecht ergeben sich Synergien etwa bei der forensischen Aufdeckung von Kartellrechtsverstößen oder der ökonomischen Schadensanalyse zur Durchsetzung privater Schadensersatzklagen. Im Vergaberecht kann die Beratung hochkomplexer Rekommunalisierungsprozesse aus einer Hand angeboten werden. Zudem existieren – wie etwa bei der Einwerbung öffentlicher Fördermittel – zahlreiche weitere Schnittstellen. Spannende Kooperationsprojekte bestehen im Sport- und Verbandsrecht zudem mit der Sport Business Gruppe von Deloitte.
Darüber hinaus bleibt auch genügend Raum für die persönliche und fachliche Entwicklung. So konnte ich im vergangenen Jahr in einschlägigen Fachzeitschriften publizieren, meine erste Compliance Schulung durchführen sowie an Regionalveranstaltungen der Studienvereinigung Kartellrecht und des Deutschen Vergabenetzwerks teilnehmen.
Im kommenden Jahr werde ich den Fachanwaltslehrgang Vergaberecht absolvieren und erste Workshops und Seminare im Kartell- und Vergaberecht abhalten. Zudem konnte ich einige spannende kartell- und sportrechtliche Aspekte im zeitnah erscheinenden „Annual Review of Football Finance 2015“ der Sport Business Gruppe aufbereiten.
Große Freude bereitet zudem die Mitgliedschaft im Charity Board von Deloitte Hamburg. Hier werden u.a. Events, wie das jährlich stattfindende Sommerfest veranstaltet, im Rahmen dessen Geld für einen guten Zweck gesammelt und ein entspanntes Treffen unter Kolleginnen und Kollegen ermöglicht wird.

Was muss man aus Ihrer Sicht mitbringen, um zu Ihrem Team zu passen?
Motivation, Begeisterungsfähigkeit, Kompetenz. Zudem sollte auch ein gewisser Sinn für Humor nicht fehlen.
Welchen Beitrag leisten Sie mit Ihrer Arbeit für die Kunden, Ihre Kollegen oder sogar für die Gesellschaft, kurz gesagt: Was ist Ihr persönlicher Impact?
Rechtsberatung heißt Dienstleistung. Der berufliche Erfolg definiert sich daher vordergründig über die Zufriedenheit des Mandanten. Wenn man seine Mandantschaft zufriedenstellt und gleichzeitig seinen Werten treu bleibt, werte ich das sogar als persönlichen Erfolg.

Sebastian Schnitzler
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