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Neustart der Produktion und des Zulieferernetz­werks meistern

Typische Herausforderungen

  • Die fehlende Transparenz über den Status von Zulieferern, speziell unter Tier 1
  • Das Produktionssystem ist auf kontinuierliche Auslastung ausgelegt, nicht auf Anlaufsituationen
  • Die produktionsfreie Zeit wird nicht ausreichend für Mitarbeiterqualifikationen genutzt
  • Funktionale Strukturen und Prozesse sind oft nicht effektiv und effizient für Anlaufsituationen ausgelegt
     
Infoblatt "Neustart der Produktion und des Zulieferernetzwerks meistern"

Mögliche Ansätze vor Neustart

  • Die Definition eines Produktionsprogramms für den Neustart, das den Fokus auf stark nachgefragte Varianten setzt
  • Tägliche Transparenz zum Status der Zulieferer (auch unter Tier 1)
  • Um Prozesse einzuspielen, lohnt eine Dry-run-Produktion vor dem eigentlichem Neustart
  • Um Mitarbeiter während der Produktionspause zu trainieren und weiterzubilden, kann eine digitale Lernfabrik eingesetzt werden.
  • Um Vorhersagen zu etwaigen Problemen in der Zukunft treffen und diese frühzeitig abstellen zu können, sollten Qualitätsdaten aus der Vergangenheit genutzt werden.
     
Fact Sheet about the restart of production

Mögliche Ansätze im Neustart

  • Eine frühzeitige und tägliche Abstimmung des Anlaufplans mit den Zulieferern; bei Bedarf ist eine dynamische Anpassung des Plans vorzunehmen
  • Eine Erhöhung der Taktzeiten zu Beginn des Neustarts, um zunächst Stabilität und Qualität sicher- zustellen
  • Tägliche und durchgängige Prozessbestätigung, in jedem Takt
  • Die Beschleunigung des Problemabstellprozesses mithilfe digitaler Tools
  • Stresstests in der Produktion vor der Rückkehr zu der normalen Taktzeit
     

Wirkungshebel der Ansätze

  • Erhöhung der Qualität
  • Erhöhung der Asset-Nutzung
  • Erhöhung der operativen Effizienz
     

So können wir Sie unterstützen:

  1. Quick Assessment des Zulieferernetzwerks für schnelle Transparenz
  2. Aufsetzen einer Neustart-Task-Force, um abteilungsübergreifend Anlaufthemen effektiv zu managen
  3. Aufsetzen eines 360° Working Capital Monitor, der Lagerbestände KI-basiert optimiert
  4. Durchführung von „Predictive Quality“, um Q-Themen frühzeitig abzustellen
  5. Aufsetzen und Durchführung einer digitalen Lernfabrik, die Remote-Tools (bspw. Virtual Reality) einsetzt
     

Den aktuellen Herausforderungen begegnen: COVID-19

Unser Experten Team