Einkauf als Werttreiber im Maschinen- und Anlagenbau

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Einkauf als Werttreiber im Maschinen- und Anlagenbau

Profitabilität über flexiblen und agilen Einkauf absichern

Einkauf und Materialwirtschaft sind im Maschinenbau für mehr als 50 Prozent der Kosten und einen wesentlichen Teil des Working Capital verantwortlich. Damit ist dieser Unternehmensbereich, gerade in Zeiten wachsenden Wettbewerbs, ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Zukunft, dessen Potenziale nicht ungenutzt bleiben dürfen.

Erfolgsfaktor Einkaufs-Performance

In der Optimierung des Einkaufs schlummern hohe Ergebnisreserven – eine Steigerung des EBIT um mehr als 25 Prozent in 12 Monaten muss das erklärte Ziel sein.

Seit Jahren erzielt der Maschinen- und Anlagenbau mit mehr als einer Million Beschäftigten in Deutschland einen Branchenumsatz von jährlich über 200 Milliarden Euro. Die Branche sieht sich aber aufgrund von Volatilitäten, Plagiaten, aber auch anstehenden Veränderungen im Exportmarkt – u.a. in den USA – stärker denn je dazu herausgefordert, ihre Profitabilität abzusichern. Dies wird mittelfristig erforderlich werden, um bis zu 150.000 Beschäftigte in Deutschland halten zu können.

Die Realisierung von nachhaltigen Wertbeiträgen durch den Einkauf erfordert eine neue Rolle: Einkaufen wird mehr als nur verhandeln – vielmehr muss der Einkauf eine strategische Koordinationsfunktion ausüben, die Anforderungen an das Bedarfs- und Lieferantenmanagement erfüllen und insgesamt ein breiteres Spektrum an Wertsteigerungshebeln nutzen. Im Maschinen- und Anlagenbau besteht die Herausforderung u.a. in der schwierigen Kombination aus volatilem Projektgeschäft, hoher technischer Komplexität, geringen Losgrößen und teils starken Abhängigkeiten von Schlüssel-, teilweise sogar Monopollieferanten. Der Einkauf muss in dieser Situation einen besonders hohen Wertbeitrag liefern, sieht sich aber gleichzeitig – wie alle anderen indirekten Bereiche – mit Forderungen nach Effizienzsteigerung konfrontiert.

Ausgewählte Hauptstellhebel für den Einkauf im Maschinen- und Anlagebau

Von Best Practice profitieren: Deloitte Einkaufsexpertise im Maschinen- und Anlagenbau

Mit weltweit rund 1.500 Einkaufsexperten zählt Deloitte zu den Top-Einkaufs-Practices auf dem Beratungsmarkt. Die Möglichkeit, auf Steuer-, Zoll-, Finanz- und Logistik-Expertise innerhalb von Deloitte zugreifen zu können, stellt ein einmaliges Differenzierungsmerkmal in Einkaufsprojekten dar. Komplettiert wird dies durch technische/IT-seitige Fähigkeiten, u.a. mit Kooperationsmodellen in eSourcing-Plattformen sowie unserer Procurement-Analytics- und Digitalisierungs-Expertise. Deloittes Einkaufstransformationssprogramme basieren auf einem ganzheitlichen Ansatz, über den strategische, aufbau- und ablauforganisatorische Elemente sowie Methoden-, Tool- und Systemaspekte berücksichtigt werden. Somit zielen wir auf eine umfassende und nachhaltige Leistungssteigerung des Einkaufs ab.

Deloitte Einkaufspyramide im Maschinen- und Anlagebau

Ihre Ansprechpartner

Markus Metz
Director Operations
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Nicolas Willmann
Senior Manager
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