Article

Kurz und knapp: Spectre & Meltdown

Spectre und Meltdown machen Cyber-Security zu einem Topthema. Doch was steckt eigentlich dahinter? 

Unser Experte Peter Wirnsperger steht Rede und Antwort

  1. Was steckt hinter „Meltdown“ und „Spectre“?

    Meltdown und Spectre sind zwei gefährliche Angriffe, die Schwachstellen auf Prozessoren (CPUs) verbaut in Computern und Smartphones ausnutzen.

  2. Dass Software gehackt werden kann: Ok, wissen wir. Aber wie kann man bitte Hardware hacken?

    Bei den Angriffen wird eine Kernfunktion der Prozessoren ausgenutzt, die eingesetzt wird, um später benötigte Daten so früh wie möglich abzurufen und dadurch die Geschwindigkeit der Datenverarbeitung zu optimieren.

  3. Welche Auswirkungen hat das für mich als normalen User?

    Die Angriffe sind derzeit nur schwierig und aufwendig durchzuführen. Wenn es aber zu einem erfolgreichen Angriff kommt, besteht die Gefahr, dass Angreifer Zugriff auf sensible Informationen wie Zugangsdaten erlangen. Damit könnten die Angreifer unberechtigten Zugriff auf Systeme und die darauf gespeicherten Daten erlangen.

  4. Welche Auswirkungen hat das für das Thema „Industrie 4.0“ und die Digitalisierung unserer Gesellschaft?

    Die meisten Hersteller stellen Software-Updates zur Verfügung, um einen Angriff zu verhindern, was bereits jetzt ein recht gutes Schutzniveau bietet. Bis der Fehler in der Hardware (CPUs) behoben ist, wird es aber noch eine Weile dauern.  

  5. Was kann ich als normaler User tun?

    Überprüfen Sie Ihre Software, insbesondere Betriebssystem und Browser regelmäßig auf verfügbare Updates und spielen Sie diese sobald wie möglich ein. Damit können Sie derzeit die Meltdown-Attacke abfangen. Für Spectre werden die Updates demnächst von den Software-Herstellern zur Verfügung gestellt.
Cyber-Security Report | Teil 2 - Cyber-Risiken in Unternehmen
Unser Service-Angebot zum Schutz vor Hackerangriffen: Das Cyber Intelligence Center

Verwandte Themen