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Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz - LkSG

Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten zur Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen in Lieferketten

Hier erhalten Sie kompakte, verständliche und praxisnahe Informationen zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG). Wir geben Ihnen Antworten auf die zentralen Fragen (Download #1) und informieren Sie über die wichtigsten Handlungsfelder zur wirksamen und effizienten Umsetzung im Unternehmen (Download #2).

Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) tritt am 1. Januar 2023 in Kraft

Nachdem der Bundesrat bereits am 7. Mai 2021 grünes Licht zu dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten (LkSG) gegeben hat, wurde das Gesetz am 11. Juni 2021 vom Bundestag angenommen und tritt am 1. Januar 2023 in Kraft. 

Neue Pflichten für die Geschäftsleitungen und Kontrollpflicht der Aufsichtsorgane

Das LkSG bringt weitreichende neue Pflichten für die Geschäftsleitungen betroffener Unternehmen mit sich: Ein zentrales Erfordernis des Gesetzes ist die Durchführung einer Risikoanalyse als notwendige Voraussetzung der Implementierung eines angemessenen und wirksamen Risikomanagementsystems mit dem Ziel, menschenrechtliche und umweltbezogene Risiken sowie die Verletzung geschützter Rechtspositionen entlang ihrer Lieferketten zu identifizieren, zu verhindern, zu beenden oder zumindest ihr Ausmaß zu minimieren. Darüber hinaus verpflichtet das LkSG zur Einrichtung eines Beschwerdeverfahrens im Unternehmen, welches Hinweise auf Risiken und Rechtsverletzungen ermöglicht und damit letztlich die Verpflichtung zu einem Hinweisgebersystem gleichkommt.

Die Aufsichtsorgane haben im Rahmen ihrer Kontroll- und Beratungsfunktion die ordnungsgemäße Erfüllung der Anforderungen des LkSG durch die Geschäftsleitung zu überwachen und ihr beratend zur Seite zu stehen. Dies setzt zumindest Grundkenntnisse zum LkSG, den daraus wachsenden Pflichten und ihre wirksame Umsetzung im Unternehmen voraus.
 

Download #1: 10 zentrale Fragen zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LKSG)

In unserer zum Download bereitgestellten 10-Fragen-Broschüre haben wir 10 zentrale Fragen aus Sicht der Unternehmen zum LkSG für Sie erläutert. Hierbei haben wir den Kompromisstext des Gesetzesentwurfs zugrunde gelegt, auf den sich die Koalition am 27. Mai geeinigt hat und der voraussichtlich in dieser Form verabschiedet wird.

Mit der Broschüre erhalten Sie somit einen kompakten, verständlichen und praxisnahen Leitfaden, der Sie schon jetzt über die zentralen Fragen zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) informiert. Sie können sich die Broschüre hier als PDF herunterladen.

LkSG - 10 zentrale Fragen aus Sicht von Unternehmen

Die Antworten als PDF downloaden

Download #2 (DE+EN): Wirksame und effiziente Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LKSG) im Unternehmen

Bis zum Inkrafttreten des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) am 1. Januar 2023 haben betroffene Unternehmen Zeit, die gesetzlichen Anforderungen umzusetzen. Es gilt, Menschenrechts- und Umweltrechtsverletzungen in Lieferketten zu verhindern oder zumindest zu minimieren.

Bei der wirksamen und kosteneffizienten Umsetzung des LkSG existiert kein „One Size fits for all“. Vielmehr ist dies abhängig von den individuellen Gegebenheiten und (konzernweiten) Strukturen des betroffenen Unternehmens. Eine wirksame Option dürfte sein, die Anforderungen des LkSG in das vorhandene Compliance Management System (CMS) zu integrieren. So sind beispielsweise die vom LkSG geforderte (turnusmäßige und anlassbezogene) Durchführung einer Risikoanalyse sowie das Hinweisgebersystem ohnehin zentrale Bestandteile eines wirksamen CMS. Nun gilt es, diese um die konkreten Anforderungen des LkSG zu erweitern.

In unserer Broschüre geben wir Ihnen einen kompakten, verständlichen und praxisnahen Überblick zu den Möglichkeiten der Umsetzung des LkSG und wie wir Sie bei der Umsetzung unterstützen können. Zentral ist hierbei aus unserer Sicht die enge Zusammenarbeit der relevanten Fachabteilungen im Unternehmen: Compliance Office, Sustainability Office, Legal Office, Procurement sowie Supply Chain Management. Dementsprechend verfolgen auch wir bei der Beratung unserer Mandanten zu diesem Thema einen multidisziplinären Ansatz.