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Treibende Kräfte für digitale Destabilisierungen

Die Megatrends im Versorgungssektor

15 June 2017

Die Connected Series

Das Internet der Dinge beginnt, den Energie- und Versorgungssektor zu verändern – Kunden, Mitarbeiter und Assets vernetzt sich zunehmend miteinander

Die Connected Series ist eine Sammlung von Berichten, die sich auf die treibenden Kräfte der digitalen Transformation konzentrieren und die verschiedenen Massnahmen untersuchen, mit denen Unternehmen heute und in Zukunft darauf reagieren können.

Vernetzte Kunden

Die Transformation als Imperativ für Versorger in einer digital destabilisierten Welt

Das traditionelle Energieunternehmen wird von seinen eigenen Kunden gefährdet. Vernetzte Technologie, Mikroerzeugung und Fortschritte im Bereich der Energiespeicherung tragen dazu bei, einen Kundenstamm zu stärken, der sich traditionell schnell beschwert, jedoch nur langsam die Kontrolle übernimmt.

Langfristig gesehen wird der Erfolg von Energieunternehmen davon abhängen, dass sie sich an diese neue Welt anpassen und von einschlägiger Bedeutung für den Kunden sind – destabilisieren oder destabilisiert werden lautet die Devise!

Das Connected Home hat begonnen, in der Vorstellungswelt und in den Wohnzimmern von Verbrauchern Einzug zu halten, und Energieunternehmen sollten gut positioniert sein, um sich dieses Interesse zunutze zu machen und ihnen eine zentrale Rolle im Zuhause zu geben. Dieses Interesse hat sich jedoch noch nicht in einer ernsthaften Marktdurchdringung niedergeschlagen.

Was also hält die Kunden zurück?

Die Kosten spielen definitiv eine Rolle, doch wie so oft ist es wesentlich wichtiger, wie und in welchem Ausmass der Verbraucher Wert wahrnimmt. Anbieter müssen den Verbrauchern erst noch ein überzeugendes Argument liefern, damit diese investieren.

RUHIG bleiben und weitermachen

Vernetztes Asset Lifecycle Management

Sämtliche Versorgungsunternehmen stehen zunehmend unter Druck, mit weniger mehr zu erreichen, den Kundenservice zu verbessern, die Verfügbarkeit von Assets zu optimieren und die Vorhersagbarkeit von Leistung zu erhöhen.

Die meisten jedoch haben keine detaillierte, ganzheitliche Sichtweise hinsichtlich ihres Asset-Portfolios.

Doch ohne diese Sichtweise ist es schwierig, ein Preis-Leistungsverhältnis über einen Asset Lifecycle hinweg zu erreichen. Tatsächlich hält dieses Manko Unternehmen davon ab, eine zukunftsweisende Sichtweise aufzubauen, und dadurch wiederum tun sich Unternehmen schwer vorherzusagen, wann Assets möglicherweise ausfallen. Diese reaktive Wartung beeinträchtigt die Kunden zunehmend und ist kostspielig und destabilisierend.
Um die erforderlichen Änderungen bezüglich der Asset-Leistung und -Effektivität zu erzielen, ist ein koordinierter Ansatz nötig.

Die Versorgungsunternehmen sind auch dazu aufgefordert, kundenorientierter zu handeln – und um sicherzustellen, dass dies auch geschieht, müssen die Regulierungsbehörden Zuckerbrot und Peitsche einsetzen. Das bedeutet, dass die kontinuierliche Versorgung, Bezahlbarkeit und Kundenzufriedenheit alle gleichzeitig angegangen werden müssen, um die Gewinne zu sichern und die Investoren zufrieden zu stellen.

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Global Tech Trends: Power and Utilities Perspectives

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