Fifth Global IFRS Banking Survey

Perspektiven

Fifth Global IFRS Banking Survey

Orientierung im Vorschriftendschungel

Die fünfte Ausgabe der „Global IFRS Banking“ Studie konzentriert sich auf die erwarteten Herausforderungen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Kreditausfallbestimmungen für Banken und bietet Kunden, Regulierungsbehörden und Marktteilnehmern Einblicke in das aktuelle Meinungsbild der Branche.

Die Umfrage fasst die Antworten aus 59 der grössten Bankengruppen der Welt zusammen, darunter 17 global operierende, systemisch wichtige Finanzinstitute. Einige der wichtigsten Erkenntnisse:

  • Die meisten globalen Banken gehen davon aus, dass sich durch die neuen Vorgaben von IFRS 9 / FASB CECL die Rückstellungen für Kreditausfälle über alle Anlagenklassen hinweg um bis zu 50% erhöhen werden.
  • Drei Viertel der befragten Banken erwarten, dass Bankkonten im Rahmen der neuen Vorschriften für Regulierungsbehörden von grösserem Nutzen sein werden.
  • Zwei Fünftel der befragten Banken schreiben den Bankaufsichtsbehörden den grössten Einfluss bei der Auslegung der neuen Vorschriften zu; ein Drittel erwartet, dass Wirtschaftsprüfer massgeblich sein werden.
  • Insgesamt haben sich die erwarteten Implementierungsbudgets in dem einen Jahr seit unserer letzten Umfrage bereits verdoppelt.
  • Drei Fünftel der Banken sind der Meinung, dass ihre technischen Ressourcen für IFRS 9 / FASB CECL nicht ausreichen, und ein Viertel dieser Banken hat darüber hinaus Zweifel, ob im Markt ausreichend Kompetenzen vorhanden sind, um Defizite zu decken.
  • 85% der befragten Banken gehen davon aus, dass ihre erwarteten Rückstellungen für Kreditausfälle höher ausfallen werden als die gemäss Basel-Vorschriften berechneten Rückstellungen, hauptsächlich bedingt durch die Rückstellungen für die über die Gesamtlaufzeit erwarteten Ausfälle (Phase II).
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