Global Consumer Pulse Survey

Analysen

Studie: Welchen Einfluss hat COVID-19 auf das Konsumverhalten?  

Der Deloitte Global Consumer Pulse Survey analysiert die aktuellen Auswirkungen auf Verbraucher  

Wie COVID-19 derzeit das Verhalten von Konsumenten beeinflusst, untersucht Deloitte in einer internationalen Studie. Für den Global Consumer Pulse Survey wurden dafür in einer repräsentativen Befragung mehr als 12.000 volljährige Verbraucher in 13 Ländern interviewt. Die Erhebung ist als fortlaufende Studienreihe mit 10 Ausgaben angelegt, um bis zum Herbst 2020 die Veränderungen über den Zeitverlauf hinweg erfassen und auswerten zu können.

Die COVID-19 Pandemie hat das Leben von Konsumenten weltweit auf den Kopf gestellt. Bedenken um die eigene Gesundheit oder finanzielle Sorgen beschäftigen aktuell zahlreiche Haushalte in Deutschland und in vielen anderen Ländern. Gleichzeitig verhindern die Shut Downs vielerorts den Besuch von Restaurants oder das Einkaufen in Einzelhandelsgeschäften und werfen die Urlaubsplanungen der Verbraucher über den Haufen. Diese müssen aktuell auf vieles verzichten und ihr Verhalten an die veränderten Gegebenheiten anpassen.

Der Deloitte Global Consumer Pulse Survey gibt Einblicke, wie sich COVID-19 auf den neuen Alltag der Konsumenten in Deutschland auswirkt und ihr Konsumverhalten beeinflusst.
Auch Unternehmen stehen vor der neuen Herausforderung, innerhalb kürzester Zeit auf die veränderten Bedürfnisse und Einstellungen der Verbraucher reagieren zu müssen. Für zahlreiche Branchen und Industrien können die gewonnenen Einblicke als hilfreiche Anhaltspunkte für ihre strategische Ausrichtung, ihre Kundenansprachen und die Anpassung ihres Geschäfts dienen. 

Laden Sie hier den vollständigen aktuellen Global Consumer Pulse Survey herunter und erfahren Sie alle Ergebnisse der Studie im Detail.

Oben rechts finden Sie ebenfalls den Link zu unserer Tableau-Datenvisualisierung sämtlicher Länderergebnisse, die Sie nach Belieben eigenständig filtern und eingrenzen können. Die hierin enthaltenen Datensätze werden alle zwei Wochen aktualisiert und ermöglichen so unmittelbare Rückschlüsse über aktuelle Trendentwicklung im Konsumentenverhalten.

 

Key Findings aus der aktuellen 5. Ausgabe (Feldstudie 9. Juni - 12. Juni 2020)

  • Ein Aufatmen geht durch die Republik - im weltweiten Vergleich sinken die Sorgen der Deutschen am stärksten.
  • Seit dem Beginn der COVID-19-Pandemie war die Sparquote der Deutschen erhöht. In den kommenden vier Wochen planen sie jedoch kein Geld zur Seite zu legen.
  • In Deutschland haben jüngere Konsumenten weniger Bedenken, Restaurants, Theater oder Sportveranstaltungen zu besuchen, als die Generation 55+. Bei Arzt- oder Friseurbesuchen gibt es jedoch kaum Unterschiede.
  • In Europa wollen die Menschen ihre Freizeit wieder abwechslungsreicher gestalten. Britische Befragte sind bei dem Gedanken an zukünftige Freizeitaktivitäten aber noch sehr zurückhaltend.
  • Passend zum Sommer steigt auch die Wahrscheinlichkeit wieder zu verreisen. Hotelaufenthalte und Flugreisen werden als sicherer empfunden als noch in den letzten Wochen.

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Key Findings aus der 4. Ausgabe (Feldstudie 26. - 30. Mai 2020)

  • Ende des Homeoffices in Sicht? Deutsche fühlen sich sicher bei dem Gedanken, an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren.
  • Cocooning-Effekt in der Krise – geplante Ausgaben für Möbel weiterhin im  negativen Bereich.
  • Arzt- und Friseurbesuche ja, Großveranstaltungen nein danke! Deutsche  empfinden Sportevents, Theater- oder Konzertbesuche als Risiko.
  • Keine Langeweile dank digitaler Unterhaltungsangebote – Konsumenten vertreiben sich mit Videospielen, E-Sports und digitalen Nachrichten die Zeit.
  • Bloß kein Stress – Verbraucher nutzen Click-&-Collect hauptsächlich um einem anstrengenden Einkaufserlebnis zu entgehen.

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Key Findings aus der 3. Ausgabe (Feldstudie 13. - 15. Mai 2020)

  • Erste Anzeichen einer Entspannung in der Beurteilung der Lage – gesundheitliche und finanzielle Sorgen lassen nach.
  • Zurück zu alten Gewohnheiten – das Kaufverhalten der Konsumenten normalisiert sich langsam.
  • Online-Affinität von kurzer Dauer? Motivation für die Nutzung digitaler Services nimmt schon wieder ab.
  • Mit steigendem Gefühl von Sicherheit sinkt die Vorsicht – weniger Deutsche wollen die Nutzung von ÖPNV und Ride-Hailing einschränken.
  • Lieber nah statt fern – mit dem Zug zur Ferienwohnung ist wahrscheinlicher als mit dem Flugzeug in die Ferne.

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Key Findings aus der 2. Ausgabe (Feldstudie 29. April – 1. Mai 2020)

  • Die Rückkehr zum Individualverkehr – Corona bremst alternative Mobilitätsdienste aus.
  • Von Zurückhaltung keine Spur – die Jüngeren sind in Kauflaune und treiben den Konsum an.
  • Bloß kein Toilettenpapier-Notstand – jüngere Konsumenten sind die größeren Hamsterkäufer.
  • Kaufentscheidungen in Krisenzeiten – jüngere Konsumenten setzen auf vertraute Marken, für ältere zählt der Preis.
  • Hauptsache bequem – jüngere Konsumenten sind bereit, für Essenslieferungen und Abo-Modelle einen Aufpreis zu zahlen.
  • Die Deutschen verabschieden sich von ihren Sommerurlaubsplänen, nur die Jungen geben die Hoffnung noch nicht auf.
  • An ein unbeschwertes Einkaufserlebnis ist nicht zu denken – Ältere fühlen sich beim Einkaufen in Geschäften am unsichersten.

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Key Findings aus der 1. Ausgabe (Feldstudie 15. - 17. April 2020)

  • Konsumenten halten ihr Geld zusammen und verschieben größere Anschaffungen – attraktive Angebote bewegen sie aber zum Kauf.
  • Lokal statt global – Konsumenten setzen beim Einkaufen vermehrt auf Regionalität und sind bereit, dafür einen Aufpreis zu zahlen.
  • Die Bedeutung von Marken nimmt zu – in unsicheren Zeiten verlassen sich Verbraucher auf bekannte und bewährte Produkte.
  • Auf Reisen oder die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln wollen Verbraucher in den nächsten drei Monaten möglichst verzichten – die Deutschen legen derzeit hohen Wert auf das eigene Auto.
  • Alles wird digital – die Bereitschaft der Konsumenten ist derzeit besonders hoch, digitale Angebote zu nutzen.

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