Global Consumer Pulse Survey

Analysen

Studie: Welchen Einfluss hat COVID-19 auf das Konsumverhalten?

Der Deloitte Global Consumer Pulse Survey analysiert die aktuellen Auswirkungen auf Verbraucher  

Wie COVID-19 derzeit das Verhalten von Konsumenten beeinflusst, untersucht Deloitte in einer internationalen Studie. Für den Global Consumer Pulse Survey wurden dafür in einer repräsentativen Befragung volljährige Verbraucher in 18 Ländern interviewt. Die Erhebung ist als fortlaufende Studienreihe angelegt, um die Veränderungen über den Zeitverlauf hinweg erfassen und auswerten zu können.

Die COVID-19 Pandemie hat das Leben von Konsumenten weltweit auf den Kopf gestellt. Bedenken um die eigene Gesundheit oder finanzielle Sorgen beschäftigen aktuell zahlreiche Haushalte in Deutschland und in vielen anderen Ländern. Gleichzeitig verhindern die Shut Downs vielerorts den Besuch von Restaurants oder das Einkaufen in Einzelhandelsgeschäften und werfen die Urlaubsplanungen der Verbraucher über den Haufen. Diese müssen aktuell auf vieles verzichten und ihr Verhalten an die veränderten Gegebenheiten anpassen.

Der Deloitte Global Consumer Pulse Survey gibt Einblicke, wie sich COVID-19 auf den neuen Alltag der Konsumenten in Deutschland auswirkt und ihr Konsumverhalten beeinflusst.
Auch Unternehmen stehen vor der neuen Herausforderung, innerhalb kürzester Zeit auf die veränderten Bedürfnisse und Einstellungen der Verbraucher reagieren zu müssen. Für zahlreiche Branchen und Industrien können die gewonnenen Einblicke als hilfreiche Anhaltspunkte für ihre strategische Ausrichtung, ihre Kundenansprachen und die Anpassung ihres Geschäfts dienen. 

Laden Sie hier den vollständigen aktuellen Global Consumer Pulse Survey herunter und erfahren Sie alle Ergebnisse der Studie im Detail.

Oben rechts finden Sie ebenfalls den Link zu unserer Tableau-Datenvisualisierung sämtlicher Länderergebnisse, die Sie nach Belieben eigenständig filtern und eingrenzen können. Die hierin enthaltenen Datensätze werden alle zwei Wochen aktualisiert und ermöglichen so unmittelbare Rückschlüsse über aktuelle Trendentwicklung im Konsumentenverhalten.

 

Key Findings aus der aktuellen Ausgabe "Consumer Sector Briefing: Lockdown 1 und 2 – Same same, but different"

Die beiden Lockdowns in Deutschland im Vergleich:

  • Die gesundheitlichen und finanziellen Sorgen der Bevölkerung sind aktuell niedriger und das Konsumklima bricht nicht so stark ein, wie im Frühjahr 2020.
  • Die derzeitige E-Commerce und Click-&-Collect Nutzung übertrifft die Nutzung zu Zeiten der ersten Geschäftsschließungen.
  • Die Konsumausgaben sind weiterhin von der Pandemie geprägt und fokussieren sich hauptsächlich auf Produkte des täglichen Bedarfs.
     

Die neuesten Ergebnisse des Global Consumer Pulse Surveys ziehen einen Vergleich zwischen den beiden Shutdowns im Frühjahr 2020 und 2021 und erschienen als Blogbeitrag der Deloitte Sector Briefings. Diese analysieren kurz und prägnant jene Themen, die Branchen aktuell bewegen. 

Hier geht es zum Blogbeitrag "Lockdown 1 und 2 – Same same, but different".

Key Findings aus der aktuellen Februar-Ausgabe (Feldstudie 28. Januar – 3. Februar 2021)

  • Homeoffice
    Fast 60 Prozent der deutschen Arbeitnehmer arbeiten zurzeit mindestens gelegentlich remote. Trotz der im Januar eingeführten Homeoffice-Verordnung gibt es nur eine geringfügige Steigerung von vier Prozentpunkten.
  • Impfzeitpunkt
    In Deutschland erwarten gerade einmal 36 Prozent der Befragten, innerhalb der nächsten sechs Monate geimpft zu werden. Anders sieht es in den USA und Großbritannien aus, wo mehr als die Hälfte davon ausgeht, bis August geimpft zu sein.
  • Zurück zu alten Gewohnheiten
    Deutlich stärker als in den internationalen Vergleichsmärkten wollen die Deutschen nach der Pandemie zu alten Gewohnheiten wie dem Reisen und der Nutzung kultureller Angebote zurückkehren. Auch Remote Working ist nach der Pandemie wieder weniger gefragt.

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Key Findings aus der aktuellen Dezember-Ausgabe (Feldstudie 26. November - 2. Dezember 2020)

  • Kurzzeitige Erleichterung breitet sich aus
    Durch das zwischenzeitliche Stoppen des exponentiellen Wachstums der COVID-19-Fallzahlen sinken Anfang Dezember die Sorgen der Bundesbürger.
  • Sorge beim Einkaufen
    Drei von fünf Deutschen fühlen sich beim Betreten von Geschäften nicht mehr sicher.
  • Höheres Budget für Lebensmittel
    Aufgrund der geschlossenen Gastronomie kochen die Deutschen vermehrt zu Hause und geben für Lebensmittel mehr Geld aus.
  • Click-&-Collect im Supermarkt
    Vor Weihnachten bestellen Verbraucher ihre Lebensmittel häufiger online und holen sie im Laden ab.
  • Schnell noch ein Schnäppchen
    Das Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung forciert möglicherweise kurzzeitig die Käufe von Neufahrzeugen.

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Key Findings aus der aktuellen November-Ausgabe (Feldstudie 29. Oktober - 4. November 2020)

  • Corona-Hotspot Europa
    In Europa steigen die Sorgen um das eigene körperliche Wohlbefinden und die Gesundheit der Angehörigen drastisch an.
  • Lockdown light führt nicht zu neuen Hamsterkäufen
    Seit Mai liegt der Anteil der Verbraucher, die einen Vorrat anlegen, konstant bei rund einem Drittel.
  • Stationärer Handel statt Onlineshopping
    Die hohen COVID-19 Infektionszahlen führen zu einem Anstieg der Online-Käufe. Aus Solidarität mit lokalen Geschäften kaufen deutsche Verbraucher aber weiterhin überwiegend stationär ein.
  • Lieferdienste profitieren von Sorge um Gesundheit
    Für den Schutz der eigenen Gesundheit zahlen Konsumenten gerne einen Aufpreis für Essenslieferdienste und Lebensmittel-Abos.
  • Mobilitätswende durch Corona
    Die Zahl der Fahrzeugbesitzer, die künftig weniger Auto fahren möchten, nimmt zu. Remote Working spielt dabei ebenfalls eine große Rolle.

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Key Findings aus der aktuellen September-/Oktober-Ausgabe (Feldstudie 29. September - 3. Oktober 2020)

  • Die Lage spitzt sich zu
    In Europa steigen die durchschnittlichen gesundheitlichen Sorgen und auch in Deutschland sind die Menschen besorgter um ihr eigenes Wohlergehen und die Gesundheit ihrer Angehörigen.
  • Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
    Viele Deutsche warten mit ihrem Urlaub, bis sich die Lage hinsichtlich der Pandemie verbessert.
  • PKW-Kauf erst einmal auf Eis gelegt
    Jeder zweite Fahrzeugbesitzer wird sein jetziges Auto länger behalten als ursprünglich geplant. Eine veränderte finanzielle Situation zählt dabei zu den Hauptgründen. Andere Befragte planen hingegen, insgesamt weniger Auto zu fahren.
  • Investition in die Gesundheit
    Um die Anzahl an Einkaufsgängen zu reduzieren und die Gesundheit zu schützen, sind deutsche Befragte bereit, einen Aufpreis für Lieferdienste und Abo-Modelle zu bezahlen.
  • Kein Eigenmarkenkauf aus finanzieller Not
    Eigenmarken werden aus Überzeugung gekauft, nicht weil Konsumenten sich wegen der Krise keine Handelsmarken leisten können.

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Key-Findings aus der aktuellen August-Ausgabe (Feldstudie 4.-8. August 2020)

  • Beginn der zweiten Welle?
    Mit einem deutlichen Anstieg der europäischen Infektionszahlen, steigen auch in Deutschland die Sorgen um die eigene Gesundheit.
  • Zurückhaltung bei Urlaubsreisen
    Die Reisebereitschaft der Europäer hat im August einen leichten Dämpfer bekommen.  Verglichen mit Juli suchen weniger Menschen aktiv nach Reiseangeboten.
  • Vertrauen in die Wirtschaft
    Die finanziellen Sorgen der Deutschen liegen deutlich unter dem  europäischen Durchschnitt. Ein Grund dafür: weniger als ein Viertel der  Arbeitnehmer befürchtet, den Job zu verlieren.
  • Alkohol ist auch keine Lösung
    Zu Zeiten der Ausgangsbeschränkungen wurden alkoholische Getränke vermehrt gekauft. Seit Mai geht die Nachfrage allerdings immer weiter zurück.
  • Deutschland bald kein Bargeldland mehr?
    Die Nutzung von Mobile und Online Payment scheint sich zu etablieren. Weiterhin will etwa jeder zweite Deutsche diese Bezahldienste in Anspruch nehmen.

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Key-Findings aus der Juli-Ausgabe (Feldstudie 7.-11. Juli 2020)

  • Ein Gefühl der Sicherheit breitet sich am Arbeitsplatz aus und der Anteil der Befragten, die täglich im Homeoffice arbeiten, sinkt.
  • Corona-Skandale in der Lebensmittelindustrie scheinen Konsequenzen zu haben. Konsumenten legen vermehrt Wert darauf, Produkte von Unternehmen zu kaufen, die gut auf die Krise reagieren.
  • Die Mehrwehrsteuer-Senkung zeigt beim Autokauf bisher noch keine Wirkung. Mitte Juli will fast die Hälfte der Fahrzeugbesitzer ihr Auto länger behalten als ursprünglich geplant.
  • Je jünger, desto größer ist die Reiselust. Im Vergleich zu den älteren Generationen sind die 18- bis 34-Jährigen aufgeschlossener für eine Urlaubsreise.
  • Die Nachfrage nach elektronischen Geräten schwächt sich weiter ab. Seit April sind die geplanten Ausgaben stark zurückgegangen.

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Key Findings aus der Juni-Ausgabe (Feldstudie 9. Juni - 12. Juni 2020)

  • Ein Aufatmen geht durch die Republik - im weltweiten Vergleich sinken die Sorgen der Deutschen am stärksten.
  • Seit dem Beginn der COVID-19-Pandemie war die Sparquote der Deutschen erhöht. In den kommenden vier Wochen planen sie jedoch kein Geld zur Seite zu legen.
  • In Deutschland haben jüngere Konsumenten weniger Bedenken, Restaurants, Theater oder Sportveranstaltungen zu besuchen, als die Generation 55+. Bei Arzt- oder Friseurbesuchen gibt es jedoch kaum Unterschiede.
  • In Europa wollen die Menschen ihre Freizeit wieder abwechslungsreicher gestalten. Britische Befragte sind bei dem Gedanken an zukünftige Freizeitaktivitäten aber noch sehr zurückhaltend.
  • Passend zum Sommer steigt auch die Wahrscheinlichkeit wieder zu verreisen. Hotelaufenthalte und Flugreisen werden als sicherer empfunden als noch in den letzten Wochen.

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Key Findings aus der Mai-Ausgabe (Feldstudie 13. - 15. Mai 2020)

  • Erste Anzeichen einer Entspannung in der Beurteilung der Lage – gesundheitliche und finanzielle Sorgen lassen nach.
  • Zurück zu alten Gewohnheiten – das Kaufverhalten der Konsumenten normalisiert sich langsam.
  • Online-Affinität von kurzer Dauer? Motivation für die Nutzung digitaler Services nimmt schon wieder ab.
  • Mit steigendem Gefühl von Sicherheit sinkt die Vorsicht – weniger Deutsche wollen die Nutzung von ÖPNV und Ride-Hailing einschränken.
  • Lieber nah statt fern – mit dem Zug zur Ferienwohnung ist wahrscheinlicher als mit dem Flugzeug in die Ferne.

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Key Findings aus der April-Ausgabe (Feldstudie 15. - 17. April 2020)

  • Konsumenten halten ihr Geld zusammen und verschieben größere Anschaffungen – attraktive Angebote bewegen sie aber zum Kauf.
  • Lokal statt global – Konsumenten setzen beim Einkaufen vermehrt auf Regionalität und sind bereit, dafür einen Aufpreis zu zahlen.
  • Die Bedeutung von Marken nimmt zu – in unsicheren Zeiten verlassen sich Verbraucher auf bekannte und bewährte Produkte.
  • Auf Reisen oder die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln wollen Verbraucher in den nächsten drei Monaten möglichst verzichten – die Deutschen legen derzeit hohen Wert auf das eigene Auto.
  • Alles wird digital – die Bereitschaft der Konsumenten ist derzeit besonders hoch, digitale Angebote zu nutzen.

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Wie verändert COVID-19 das Konsumentenverhalten langfristig?

Erfahren Sie in der Deloitte Studie “How COVID-19 changes consumer behavior long-term” wie die COVID-19 Pandemie das Konsumentenverhalten langfristig verändert und welche Lehren der deutsche Einzelhandel für seine Zukunft und seine Transformation daraus ziehen sollte.