Smart Cost Reduction

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Smart Cost Reduction: Kostensenkung und Digitalisierung

Mit innovativen Ansätzen, Künstlicher Intelligenz und Analytics unentdeckte Potenziale ausschöpfen 

Kostensenkung ist das Gebot der Stunde – und für viele Unternehmen angesichts der konjunkturellen Lage überlebenswichtig. Zugleich gilt es, die für die Zukunft dringend notwendigen Investitionen in Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle sicherzustellen. Dabei hat die Mehrheit der Unternehmen bereits etliche Runden zur Kostenreduzierung durchlaufen – oft mit großem Aufwand, aber vielfach nicht mit entsprechendem Erfolg. Für greifbare und nachhaltige Kostensenkungen unter diesen verschärften Bedingungen sind neue Ansätze gefragt: KI-basierte Analytics-Lösungen helfen, Einsparpotenziale effizienter und präziser aufzuspüren und umzusetzen. Die Kombination traditioneller und innovativer Hebel ermöglicht Kostensenkung und digitale Weiterentwicklung gleichermaßen.

Für CEOs und CFOs ist Kostensenkung derzeit das Top-Thema. Der Kostendruck darf aber nicht dazu führen, dass Investitionen in die Zukunft – das heißt in neue Technologie und die Erweiterung der Geschäftsfelder – eingebremst werden oder gar ausbleiben. Unternehmen laufen sonst Gefahr, sich durch ein eindimensionales Sparprogramm überlebenswichtige Schritte in Richtung neuer Geschäftsmodelle zu verbauen, strategische Flexibilität einzubüßen und am Markt abgehängt zu werden. Ein Zielkonflikt, mit dem sich derzeit Führungskräfte in vielen Sektoren und Branchen konfrontiert sehen. Wie kann er gelöst werden?

Kosten senken als Investition in die Zukunft

Die Marschrichtung geht von klassischem Cost-Out hin zu einer ganzheitlichen Kostentransformation. Bei der Planung kommt es darauf an, die richtige Balance zwischen kurz- und langfristig angelegten Maßnahmen zu finden, wobei der kurzfristige Horizont natürlich derzeit von starker Bedeutung ist. Etliche Unternehmensbereiche sind aufgrund der Wertschöpfungsnähe aber schon vergleichsweise ausgereizt.Das ist sicherlich eine Erklärung, warum laut der aktuellen Deloitte Studie zur strategischen Kostentransformation die Mehrheit der Kostensenkungsprogramme die selbst gesteckten Ziele verfehlt. Während 80 Prozent der befragten Unternehmen angeben, ein solches Programm zu planen oder schon gestartet zu haben, berichten 90 Prozent von ihnen, dass die angestrebten Effekte dabei ausbleiben. Im eher kurzfristigen Horizont kommen meist traditionelle Cost-Down-Hebel zum Einsatz. Aber auch kurzfristig kann durch Verwendung innovativer Hebel und digitaler Technologien noch zusätzliches Sparpotenzial ausgeschöpft werden – durch Prozessdigitalisierung mithilfe von Process Robotics oder zur Schaffung von Transparenz durch AI und Data Analytics. Doch solche rein kostensenkenden Ansätze allein reichen nicht mehr aus, die Zukunftsfähigkeit zu sichern. 

Es gilt, neben den „Quick Wins“, d.h. eher kurzfristigen Maßnahmen, auch langfristige strategische Optionen in den Blick zu nehmen und Kostenprogramme als zukunftsgerichtete Business-Transformation zu gestalten. Das Motto lautet „save to fund and transform“: in innovative Technologien investieren, die Intelligenz in Kostenstrukturen bringen – durch neue Arbeitsweisen, Prozesse und Fähigkeiten. So gelingt dank schlauer Cost Analytics der Spagat zwischen der „alten“ und der „neuen“ Welt, der die nötigen Anschubinvestitionen möglich macht. Für viele Unternehmen hat dieses Thema jetzt höchste Priorität. Nur – wo genau sollten Sie dabei ansetzen?

Save vs. Transform

Wir unterscheiden einen kurzfristigen Cost-Out-Ansatz von einem längerfristigen Kostentransformationsansatz - beides sorgt für eine ausgewogene Transformation.

Die Auswirkungen der gegenwärtigen Krise betreffen nahezu alle Branchen. Dennoch sind die Herausforderungen im Automobilbereich im Vergleich zum Maschinen- und Anlagenbau durchaus unterschiedlich, was Kostenprogramme betrifft. Während im Automobilbereich Kostensenkungsprogramme auch in den vergangenen Jahren quasi an der Tagesordnung standen und der Fokus auf neuen, innovativen Hebel liegt, war der Anlagen- und Maschinenbau nicht in einem vergleichbaren Umfang betroffen, sodass dort auch für traditionelle Hebel ebenfalls Anwendungsbedarf besteht.

KI-basierte Kostentransformation: Schnell Transparenz schaffen, Potenziale identifizieren, Maßnahmen umsetzen

Deloitte bietet zur Unterstützung bei der Kostentransformation zukunftsweisende KI-basierte Analytics Services auf Basis der leistungsstarken, proprietären KI-Anwendung Trufa. Damit lassen sich die geeigneten Maßnahmen für strategische Optimierungen äußerst effizient identifizieren und bewerten. 

Stichwort: ‚Less data crunching, more sense-making‘ mithilfe von 3 Schritten.

1) eine Transparenz – und Analysephase, auf deren Basis dann

2) Ziele definiert, Potenziale identifiziert und Maßnahmen abgeleitet werden, um im letzten Schritt

3) diese Maßnahmen mit den Finanzdaten der GuV (Gewinn- und Verlustrechnung) zu „verdrahten“ und so den individuell erzielbaren Effekt unmittelbar sichtbar und wirksam zu machen. 


KI-Analytics verschafft hier erhebliche Vorteile: Mit Präzision in der Breite und Tiefe der Analyse und bei der Quantifizierung von Einsparungen. Mit KI-Analytics können Potenziale und geeignete Hebel dreimal schneller identifiziert werden als mit herkömmlichen Methoden. Im digitalen Zeitalter sind Daten zwar anerkanntermaßen das A und O für jedes Business, sich auf die massenhaften, exponentiell zunehmenden Mengen an Informationen einen Reim zu machen (Data-Crunching), ist bislang aber noch sehr aufwendig und langwierig. Die Deloitte-Lösung macht es möglich, sämtliche ERP-Daten eines Unternehmens automatisiert zu verarbeiten und so schnell vollständige Transparenz über Wertflüsse herzustellen. Es entsteht ein umfassendes Datenmodell des Unternehmens, das über die konventionellen Möglichkeiten der Analyse weit hinausgeht. Algorithmen durchsuchen die Datenmengen und prüfen relevante Muster und Zusammenhänge, indem sie diese mit einer Vielzahl von Szenarien abgleichen. Machine Learning sorgt für eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Tools.
Auch wenn das Tool einen hohen Automatisierungsgrad bietet: Das Know-how der Berater ist bei der Bewertung, Auswahl und Umsetzung der jeweiligen Hebel auch weiterhin unerlässlich. Die erfahrenen Kostensenkungs-Experten von Deloitte können hierbei auf eine Datenbank mit mehr als 4000 traditionellen und digitalen Kostenhebeln zurückgreifen. Bei der Auswahl und Anwendung wird der digitale Reifegrad des Unternehmens berücksichtigt, um individuelle Kundenlösungen zu erarbeiten und den Effekt der einzelnen Hebel fallbezogen realistisch zu quantifizieren und ergebnisorientiert zu verknüpfen. Mit dem Digital Maturity Index verfügt Deloitte hierfür über ein effektives, in der Praxis bewährtes Framework: Der Stand in Ihrem Unternehmen wird dabei mit sechs vorab modellierten Digitalisierungs-Archetypen und Industrie-Benchmarks sowie der eigenen finanziellen Performance abgeglichen. 

Innovative Hebel für die Optimierung: Ein umfassender Katalog digitaler Maßnahmen

Die Auswahl möglicher digitaler Hebel ist riesig – dank exponentiellem Voranschreiten der Digitalisierung kommen ständig neue hinzu. Hier nur ein kleiner Ausschnitt aus der umfangreichen Library von Deloitte, der die jeweiligen Potenziale veranschaulicht:

Deloitte Cost-down Datenbank

Ausgehend von einzelnen traditionellen und digitalen Hebeln werden die Chancen und Potenziale in einem umfassenden Diagnosebericht zusammengefasst.

Kostensenkung und Digitalisierung mit Deloitte: Smart Cost Reduction

Strategisches Kostenmanagement auf einem neuen Level – mit konkretem Impact und zukunftsweisend. Deloitte verfügt über ausgewiesene Expertise und langjährige Projekterfahrung in traditionellen und digitalen Kostenprogrammen sowie ein globales Netzwerk von Funktions- und Industrieexperten mit führendem Digital-, Technologie- und Transformations-Know-how. Unsere multidisziplinären Experten-Teams für Kostensenkung und Digitalisierung helfen mit dem KI-Analytics Tool bei der schnellen Herstellung von Kostentransparenz, der Entscheidungsfindung und dem Erzielen von Quick Wins. Mithilfe unseres innovativen Asset-based Consulting Angebots können Unternehmen eine überlegene Kostenstruktur schaffen und so die aktuellen Herausforderungen an der Kostenfront mit konkreten Handlungsempfehlungen zügig und nachhaltig angehen – und zugleich einen entscheidenden, transformativen Schritt in die digitale Zukunft machen.

Unsere Experten im Interview

Kostensenkung und Digitalisierung Hand in Hand – wie geht das? Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen? Und wie geht Deloitte das Thema an?

Wenn Sie mehr über Trufa erfahren möchten, kontaktieren Sie bitte unseren Experten

Dr. Christian Koropp
Senior Manager | Deloitte Products
E-Mail: ckoropp@deloitte.de
Tel.: +49 221 97324 5679

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