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KMU im Fokus – Newsreihe

Erfahrungswerte aus unserer Beratungspraxis und Impulse speziell für Klein- und Mittelbetriebe

Mit der KMU im Fokus Newsreihe greifen wir aktuelle Themen auf, die insbesondere KMU beschäftigen. Unsere Expertinnen und Experten teilen Erfahrungswerte aus unserer Beratungspraxis und geben Impulse speziell für Klein- und Mittelbetriebe. Wir freuen uns, Sie mit interessanten Beiträgen und Branchen-Insights auf dem Laufenden zu halten.

#KMUimFokus Nr 2/2021

Steuerberatung von Ärzt*innen in Zeiten von COVID-19

Ob im Spital tätig, in einem Angestellten-Verhältnis beschäftigt oder niedergelassen: Ärztinnen und Ärzte stehen medial im Fokus. Wir beleuchten, in welchen steuerlichen Belangen die Branche im vergangenen Corona-Jahr Unterstützung benötigte, welche steuerrechtlichen Fragen sie aktuell am meisten beschäftigen und wo Optimierungspotenziale unbedingt genützt werden sollten. Praxis-Erfahrungen von Karin Eckhart – sie ist spezialisiert auf die Betreuung von Ärztinnen und Ärzten.

 

Mit welchen Herausforderungen sehen sich Ärztinnen und Ärzte aktuell konfrontiert?

In der heutigen Gesellschaft ist die Gesundheitsversorgung so wichtig wie noch nie. Man denke an die letzten Monate, die aufgrund der COVID-19-Situtation für viele zur Ausnahmesituation wurden. Der Druck auf die Ärzteschaft steigt, in immer kürzer Zeit eine Vielzahl an Patientinnen und Patienten zu behandeln. Somit bleibt kaum Zeit, um seine Tätigkeit „steuerlich“ zu optimieren und sich durch den Förderdschungel zu bewegen. Und genau hier setzt Deloitte an. In erster Linie gilt es, die gegebenen Ressourcen effizient zu nützen, Randthemen an Expertinnen und Experten auszulagern und sicherzustellen, dass die Liquidität gesichert bleibt bzw. ein Liquiditätspuffer eingeplant wird.

Welche steuerlichen Besonderheiten ergeben sich für Ärztinnen und Ärzte durch die Pandemie?

Im Bereich der „Kassenärzte“ gibt es Verschiebungen mit den Akontierungen der Kassenzahlungen. Somit musste das Augenmerk auf die Liquiditätsplanung gelegt werden. Auch in Hinblick auf die breite Förderlandschaft – man denke an die Fixkostenzuschüsse, Investitionsprämien und Umsatzersätze – ist zu sagen, dass die Beantragung Zeit, Know-how und ein genaues Rechnungswesen erfordert. Weiters ist darauf hinzuweisen, dass nach einem gestellten Antrag Überprüfungen folgen können und sich die Auszahlung verzögert.

Wie kann Deloitte unterstützen?

Das A und O ist ein einfaches, verständliches und flexibles Rechnungswesen. Egal ob für die Erstellung der Steuererklärungen, für die Berechnung von Zuschüssen oder für die Erstellung von Planungsrechnungen, es ist ein solides Grundgerüst erforderlich. Deloitte unterstützt schon ab der Belegaufbereitung, über die Planung bis hin zur Förderungsabwicklung und Betriebsübertragung. Digitale Cloud-Lösungen für den Datentransfer sowie auch kurzfristige Unterstützung im Rechnungswesen oder ein Health Check des derzeitigen Rechnungswesens können flexibel gestaltet werden.

Welche Optimierungspotenziale stellen Sie in der laufenden Beratungspraxis von Ärztinnen und Ärzten fest?

In erster Line gilt es zu wissen, wann welche Zahlungen zu tätigen sind und wie viel Geld zur freien Verfügung steht. Ein Gespräch vorab mit der Steuerberaterin bzw. dem Steuerberater (z.B. vor größeren Investitionsentscheidungen oder vor Jahresende) ermöglicht es, steuerliche Optimierungsmöglichkeiten bestmöglich zu nützen. In der Praxis besteht oftmals das Problem, dass Klientinnen und Klienten zu spät zu uns kommen und eine präventiv-steuerliche Behandlung nicht mehr möglich ist. Zu wissen, welche Erwartungen Klientinnen und Klienten an die Steuerberaterin bzw. den Steuerberater haben und welche Informationen individuell benötigt werden, kann nur mithilfe laufender Beratung sichergestellt werden.

Warum lagern gerade jetzt viele Ärztinnen und Ärzte ihr Rechnungswesen an Deloitte aus?

Die Verantwortung, das Rechnungswesen auszulagern, zeigt Vertrauen – Vertrauen zu einer Expertin bzw. einem Experten. Das Steuerrecht wird von Jahr zu Jahr umfassender, die einzelnen Bestimmungen immer detaillierter und die Auswahlmöglichkeiten oftmals größer. Auch das Thema der Datensicherheit in Hinblick auf Hackerattacken rückt immer weiter in den Vordergrund. Ein flexibles Beratungsunternehmen an seiner Seite zu haben, das über entsprechendes Know-how und Branchenerfahrung verfügt, ist hier ein großer Vorteil und bedeutet auch weniger Arbeit für die einzelne Ärztin bzw. den einzelnen Arzt.

Primärversorgungseinheiten und Gruppenpraxen rücken vermehrt in den Fokus des österreichischen Gesundheitssystems. Inwiefern können Sie bei der Errichtung unterstützen?

Wir nehmen einen Trend wahr, dass – gerade in ländlichen Regionen – bestehende Ordinationen übernommen oder eigene Ordinationen gegründet werden. Medizinerinnen und Mediziner kommen auch oft zu zweit oder zu dritt zu uns, um sich zu Gruppenpraxen beraten zu lassen. Die Nutzung von Synergieeffekten und Kosten- sowie Zeiteinsparungen stehen hier im Vordergrund. Wir beraten und unterstützen dann natürlich auch bei der Erstellung von Businessplänen und Cash-Flow-Rechnungen zur Erlangung von Finanzierungen sowie beim Vergleichen von Kreditkonditionen.
Speziell bei den Primärversorgungseinheiten (PVE) können wir von Anfang an unterstützen: Von der Idee zur Planung und Umsetzung bis hin zur Nachbetreuung. Wir verfügen in allen Bundesländern über die entsprechenden Kontakte und Netzwerke.

KMU im Fokus Promo

Kontakt: Steuerberatung für Ärztinnen und Ärzte

Sie sind auf der Suche nach steuerlicher Beratung? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

#KMUimFokus Nr 1/2021

Tourismusbetriebe rüsten sich für die Zukunft

Viele Tourismusbetriebe nutzten die Lockdowns im letzten Jahr, um ihre Finanzprozesse zu digitalisieren. Bei der Optimierung und Umsetzung durfte Deloitte Hoteliers, Gastronomen sowie Freizeit- und Sportbetriebe begleiten. Welche Erfahrungen wir dabei sammeln konnten und mit welchen häufig gestellten Fragen unsere Klientinnen und Klienten an uns herangetreten sind, erzählt Andreas Kapferer.

 

Warum war für viele Unternehmen gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, Transformationsprozesse im Rechnungswesen anzustoßen?

Für kleinere KMU ist es typisch das Rechnungswesen an die Steuerberatung auszulagern. Es ist seit einiger Zeit aber auch bei größeren KMU ein anhaltend starker Trend zum Outsourcing der Buchhaltung zu verzeichnen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Entscheidend ist die zunehmende Komplexität und die Schwierigkeit Personal für diese Aufgaben zu rekrutieren. Die Möglichkeiten der Digitalisierung sind nun derart weit fortgeschritten, dass viele der Gründe, die gegen eine Auslagerung gesprochen haben, nicht mehr entscheidend sind. Der allgemeine Digitalisierungsschub im letzten Jahr hat dies bewusst gemacht.

Welche Ziele wurden angestrebt? Mit welchen Fragestellungen kamen die Unternehmen auf Deloitte zu?

Oft streben Unternehmen eine Professionalisierung ihrer Finanzprozesse und im Rechnungswesen an. Das bedeutet eine höhere Effizienz, bessere Qualität und zeitnahes Reporting. Damit können Unternehmen Risiken wie Personalausfall und finanzstrafrechtliche Risiken minimieren und Zeit gewinnen, um sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren.

Die große Frage beim Outsourcing ist stets: „Wie ist gewährleistet, dass mein Unternehmen weiterhin volle Einsicht in die eigenen Daten hat und kein Informationsverlust eintritt?“

Welche (branchenspezifischen) Herausforderungen ergaben sich für Deloitte und für die Unternehmen?

Die Digitalisierung führt vor allem dann zu großen Vorteilen, wenn der Datenimport und -export weitgehend automatisiert erfolgen kann. Dafür müssen Schnittstellen aufeinander abgestimmt werden. Eine Auseinandersetzung mit den Vorsystemen bei unseren Klienten ist dafür entscheidend. Ein an die Branche und das Unternehmen angepasstes Reporting kann mittlerweile auch für KMU digital und automatisiert zur Verfügung gestellt werden. Die Kenntnis der für die Branche und das Unternehmen wichtigsten Kennzahlen ist Voraussetzung, um einen echten Mehrwert zu bieten.

Welche konkreten Ergebnisse konnten für die Tourismusbetriebe erreicht werden?

Ortsunabhängiges Arbeiten ist im letzten Jahr zum Normalfall geworden. Die möglichst vollständige Digitalisierung der Finanzprozesse ist dafür eine unbedingte Voraussetzung. Dies gilt sowohl für die unternehmensinternen Prozesse als auch für die Schnittstellen beim Outsourcing. Viele Tourismusunternehmen haben das letzte Jahr genutzt, um dieses Ziel zu erreichen.

Mit welchen nächsten Digitalisierungsschritten ist zu rechnen?

Neue Tools und Ansätze machen es für Unternehmen immer einfacher, Informationen in Echtzeit zu sammeln, zu analysieren und auszutauschen – dadurch wird ein Großteil des Rätselratens aus den Prozessen genommen. Auch die Erstellung von wichtigen Was-wäre-wenn-Szenarien wird zunehmend einfacher und fortschrittlicher. Gerade die COVID-19 Pandemie hat eindrücklich aufgezeigt, wie schnell sich die Rahmenbedingungen und die Marktsituation verändern können. Für unser KMU-Klientel ist es wichtig, dass diese Tools im Finanzbereich einfach und flexibel durch Deloitte angeboten werden, da eigene Ressourcen hierfür meist nicht zur Verfügung stehen.

Glaskugel auf Alm

Kontakt: Steuerberatung für Tourismusbetriebe

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