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Mitarbeiterberichte von Absolventen

Mit eigenen Worten beschrieben

Nach dem Studium ruft das Arbeitsleben. Am besten eines, das keinen Raum lässt für Langeweile, aber umso mehr Platz für Leidenschaft und Neugier bietet. Was Deloitte damit zu tun hat und wie Absolventen ihren Einstieg bei uns erleben – ob in der Audit, im Consulting oder im Bereich Tax? Lesen Sie selbst ...

Henriette Berger ist seit 2014 bei Deloitte tätig und derzeit Analyst im Business Financial Advisory. 

Ihr persönliches Motto: „Nothing will work unless you do.” (Maya Angelou)

Wie sind Sie zu Deloitte gekommen und was beinhaltet Ihre Tätigkeit? 

Nachdem ich als Praktikantin den Bereich Deloitte M&A Advisory bereits kennengelernt hatte, trat ich wenig später als Analystin dem M&A Advisory Team bei. Dabei stieg meine Begeisterung und Freude an der Projektarbeit im Zusammenhang mit dem Kauf oder Verkauf von Unternehmen während meines Praktikums sowie heute, vor allem aufgrund der abwechslungsreichen sowie verantwortungsvollen Tätigkeiten, die ich als Teil des Teams jeden Tag übernehme. Die Koordination von M&A Prozessen und die Unternehmensbewertung stehen im Vordergrund meiner Tätigkeiten. 

Können Sie uns einen typischen Arbeitsalltag skizzieren?

Aufgrund des Projektgeschäftes ist im M&A Geschäft kein typischer Arbeitsalltag auszumachen. Die Tätigkeiten sind von Tag zu Tag sehr unterschiedlich und variieren je nach Typ und Phase eines Projektes stark. Die Arbeit mit PowerPoint-Präsentationen und Excel-Modellen, Research und Auswertung von Daten gehören zweifelsohne zum Alltag eines jeden Analysten, ebenso, neben Live-Deals, die Vorbereitung von Pitches. Häufig stehen Calls und Meetings mit Mandanten an der Tagesordnung.

Welchen Aspekt Ihres Jobs finden Sie am spannendsten?

Das M&A Geschäft beinhaltet eine Vielfalt an Tätigkeiten, die sich aus einzigartigen Kombinationen aus Projekttypen, Mandanten, Industrien, kulturellen Gegebenheiten und Projektteams ergeben. Daher setze ich mich regelmäßig mit neuen Situationen auseinander und arbeite mich in neue Themengebiete ein, um ein Verständnis für den jeweiligen Mandanten, Markt und relevante Einflussgrößen zu entwickeln. Daneben ermöglicht mir die Zusammenarbeit mit Mandanten sowie internen und externen Kollegen aus unterschiedlichsten Bereichen eine steile Lernkurve, bezogen auf fachliche Inhalte sowie menschliche Aspekte. 

Was ist für Sie das Besondere an Deloitte? Warum arbeiten Sie gerne bei Deloitte?

Als global agierendes und multidisziplinär aufgestelltes Unternehmen bietet Deloitte seinen Mitarbeitern die Möglichkeit in einem internationalen Umfeld mit bereichsübergreifenden Projekten zu arbeiten. So konnte ich bereits mit Kollegen aus der Schweiz, UK, den Niederlanden und Japan im Rahmen von Live-Deals und Marketing eng zusammenarbeiten, häufig in funktionsübergreifenden Projektteams. Dies ermöglicht mir durch den Aufbau interkultureller Kompetenzen wie auch Einsichten in verschiedene fachliche Inhalte außerhalb des M&A Tagesgeschäftes eine kontinuierliche Weiterbildung und Entwicklung.

Was muss man aus Ihrer Sicht mitbringen, um zu Ihrem Team zu passen?

Neben einem allgemeinen Interesse an Finanzen und strategischer Fragen der Unternehmensführung sollte man ein hohes Maß an Motivation, Einsatzbereitschaft und Teamgeist mitbringen.  

Olesya Kazantseva ist Professional im Bereich Audit & Assurance - Middle Market.

3 Dinge, die du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest

Ein Messer, einen Kochtopf und eine Hängematte

Welches war die beste Erfindung in den letzten 10 Jahren?

Wenn auch schon älter – die Google-Suche

Wenn du nochmal studieren könntest, welchen anderen Studiengang würdest du wählen?

Ich bin mit meiner Studienwahl grundsätzlich sehr zufrieden. Wenn ich mich jedoch komplett neuorientieren müsste, würde ich Medizin studieren.

In welche Rolle würdest du gerne mal für einen Tag schlüpfen?

Ich wäre gerne für einen Tag mal eine Pilotin. Bereits als Kind habe ich durch meinen Vater viele Einblicke in die fliegerische Tätigkeit bekommen. Jetzt würde ich gerne die Rolle eines Flugkapitäns bei einer internationalen Airline übernehmen und mal von Hannover in meine Heimatstadt Maikop fliegen.

Mit welcher Person deiner Wahl würdest du gerne einen Tag verbringen?

Mit dem US-amerikanischen Designer Karim Rashid. Ein gemütliches Zuhause sorgt für mich für gewisse Zufriedenheit und eine innerliche Ordnung zugleich. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit Wohndesign und experimentiere gerne bei der Einrichtung meiner eigenen Wohnung. Es wäre daher sehr spannend, sich von dem weltberühmten Designer inspirieren zu lassen.

Welche Rolle spielt Digitalisierung im Bereich Audit?

Die Veränderungen in der Informationstechnologie führen dazu, dass die Geschäftsprozesse zunehmend komplexer werden. Neue Geschäftsfelder und wachsendes Datenvolumen erfordern auch im Bereich der Wirtschaftsprüfung mehr IT-Verständnis, ohne das die Analyse und Beurteilung der Unternehmensabläufe kaum mehr möglich ist. Des Weiteren trägt die Digitalisierung dazu bei, dass die Vernetzung zwischen Abschlussprüfern und Mandanten durch die Nutzung von verschiedenen datenbasierten Anwendungen und Services stark wächst. Eine klassische Abschlussprüfung erweitert sich daher um viele interdisziplinäre Themen, zu denen die Mandanten ebenfalls Lösungsansätze erwarten.

Welche sind die größten Herausforderungen für einen Wirtschaftsprüfer/ im Bereich Audit/Wirtschaftsprüfung?

Die größte Hürde auf dem Weg zum Wirtschaftsprüfer ist sicherlich das Berufsexamen. Spricht man von der Wirtschaftsprüfung als Branche, so stellt aus meiner Sicht, eine schnelle Veränderungen der Marktrahmenbedingen die größte Herausforderung dar. Ein moderner Wirtschaftsprüfer sollte daher in der Lage sein, die aktuellen Entwicklungen frühzeitig erkennen, daraus lernen und gegebenenfalls sich schnell anpassen können.

Wie hat sich die Arbeitswelt in der Wirtschaftsprüfung gewandelt und wie wird sie sich noch weiter wandeln?

Wie auch bereits erwähnt, hat und wird die digitale Transformation die klassische Abschlussprüfung nachhaltig verändern. Dabei werden prüferische Tätigkeiten immer mehr auf die Beurteilung der Unternehmensprozesse sowie allgemeine Daten- und Risikoanalyse gerichtet. Möglicherweise wird im Rahmen dieser Veränderungen die Beratungskomponente der Wirtschaftsprüfung stärker in Vordergrund treten und dadurch (noch) mehr Interdisziplinarität, Kreativität und innovative Denkweise anfordern.

Was begeistert dich an deinem Job?

Wenig Routine im Tagesgeschäft. Ob man über Tätigkeiten, Prüfungseinsätze oder Prüfungsteams spricht, ist alles sehr dynamisch. Dadurch hat man die Möglichkeit in kurzer Zeit viele Unternehmen kennenzulernen, verschiedene Aufgaben zu übernehmen sowie sich professionell zu vernetzen.

Was zeichnet dein Team aus?

Das „Wir-Gefühl“: Unabhängig von der Position, fühlt sich jeder in meinem Team für die gemeinsamen Ziele verantwortlich. Jedes Teammitglied nimmt seine Rolle ernst und versucht die an ihn gestellten Erwartungen möglichst gut zu erfüllen.

Was ist deines Erachtens die wichtigste Führungskompetenz?

Neben fachlichem Wissen gehört meiner Meinung nach menschliche Empathie zu den wichtigsten Kompetenzen einer Führungskraft. Ein respektvolles Verstehen der Erfahrungen anderer Menschen ist eine wesentliche Grundlage der Kommunikation, die auch für Führungskräfte unabdingbar ist. Auch wenn es nicht immer einfach ist, sollte man daher als Vorgesetzter in der Lage sein das Verhalten seiner Mitarbeiter in bestimmten Situationen nachvollziehen und richtig darauf reagieren können. Werden bestimmte Charaktereigenschaften in Frage gestellt oder agiert eine Führungskraft ausschließlich sachlich, kann so ein Verhalten zu Unzufriedenheit und sogar Konfliktsituationen führen.

Beschreibe die Kultur von Deloitte in 3 Worten

Flexibilität, Integrität, Verantwortung

Wie überzeugt man am besten als Bewerber?

Indem man ehrlich und authentisch auftritt. Heutzutage gibt es jede Menge von Seminaren, die einem Bewerber beibringen sollen, wie man seinen potenziellen Arbeitgeber überzeugen kann. Dies kann zur Folge haben, dass man die im Vorfeld geübten Verhaltensweisen in einem persönlichen Vorstellungsgespräch widergibt und dadurch oft sehr verklemmt wirkt. Da jeder Arbeitgeber jedoch nicht nur an Fachkenntnissen, sondern auch an der Persönlichkeit interessiert ist, sollte man möglichst natürlich auftreten, um das notwendige Selbstvertrauen und Gelassenheit zu vermitteln.

Mein Praktikum bei Deloitte Finance Consulting

Neugierig, was Roboter mit Finance Consulting zu tun haben und wie Analytics die Finanzabteilungen von Unternehmen beeinflussen werden, habe ich Ende 2016 am Recruiting Event „Finance 2025“ von Deloitte teilgenommen. Nach einem sehr interessanten und aufschlussreichen Tag in der WWK Arena in Augsburg war nicht nur mein Interesse für Analytics, sondern auch für Deloitte Finance Consulting geweckt. So beschloss ich, mich auf ein Praktikum zu bewerben. Nach erfolgreichem Durchlaufen des Bewerbertages freute ich mich auf mein 3-monatiges Praktikum Ende 2017.

Dass Praktikanten bei Deloitte mehr als nur Kopieren und Kaffeekochen dürfen, wurde bereits bei der Onboarding Week in Düsseldorf deutlich. Vier Tage lang wurden wir Praktikanten zusammen mit Neueinsteigern aller Level auf unsere bevorstehende Zeit bei Deloitte vorbereitet. Neben organisatorischen Grundlagen wurde uns hier vor allem auch sehr nützliches Handwerkszeug für den Alltag in der Beratung vermittelt. Durch die verschiedenen Abendveranstaltungen war es obendrein möglich, in lockerer und entspannter Atmosphäre andere neue Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Beschwingt von den Erlebnissen der Welcome Days ging es für mich bereits am darauffolgenden Montag auf mein Projekt bei einem internationalen Konsumgüter-Hersteller. Zusammen mit den anderen Consultants aus dem Münchner Office reiste ich Montagmorgen topmotiviert mit dem Mietwagen zum Kunden. Angekommen gab es für mich erst einmal eine Führung durch die Büros. Dabei lernte ich neben den wesentlichen Kundenansprechpartnern auch gleich alle neuen Kolleginnen und Kollegen kennen: insgesamt umfasste das Projekt über 20 Consultants aus Deutschland, Österreich und Großbritannien. Während meines Praktikums hatte ich die Gelegenheit, mehrere Teams bei vielseitigen und spannenden Aufgaben rund um Management Reporting zu unterstützen. Hauptsächlich war ich jedoch dem rund 8-köpfigen Analytics Team zugeordnet. Unsere Hauptaufgabe war es, zusammen mit unserem Kunden, das gesamte Unternehmen in eine Analytics-Driven Organization umzuwandeln. So kam es, dass ich trotz meines Praktikums bei Finance Consulting auch mit Fragestellungen fernab reiner Finanzthemen zu tun hatte. Eine meiner ersten Aufgaben war es beispielsweise, selbstständig eine Analytics-Lernplattform – eine Sammlung verschiedener Onlinekurse, Literatur und weiterer Hilfsmittel – zu erstellen. Diese sollte es den Mitarbeitern des Kunden ermöglichen, sich selbst gezielt zu spezifischen Analytics-Themen weiterzubilden. Dabei war es eines meiner persönlichen Highlights, anschließend das finale Ergebnis erfolgreich unserem Kundenansprechpartner im wöchentlichen Jour fixe vorzustellen. Ein echter Erfolg! Generell lässt sich sagen, dass eigenständiges Arbeiten und auch das Übernehmen erster kleiner Verantwortungen nicht nur bei dieser Aufgabe, sondern von Tag eins meines Praktikums gefördert wurden.

Trotz der anspruchsvollen Projektarbeit kamen gemeinsame Aktivitäten dennoch nicht zu kurz. So fanden in regelmäßigen Abständen Abendessen und andere Teamevents wie Bowling, Karaoke oder eine Kneipentour statt. Da es nicht nur den ein oder anderen sportbegeisterten Kollegen auf dem Projekt gab, war es auch immer möglich, einen motivierten Trainingspartner für das abendliche Workout oder eine Joggingrunde am Morgen zu finden.

Rückblickend hatte ich drei überaus spannende und lehrreiche Monate mit einem sehr sympathischen und kollegialen Team. Obendrein wurde nicht nur der Wunsch, im Bereich Finance Analytics zu arbeiten mehr als erfüllt, sondern ich hatte auch die Möglichkeit, andere spannende Teilprojekte und Beratungsaspekte von Finance Consulting kennenzulernen. Ein rundum gelungenes Praktikum, das ich jedem empfehlen kann.

Wencke Brorhilker - Rückblick auf einen spannenden Einstieg in den Bereich Audit & Assurance

Wencke Brorhilker ist seit 2012 bei Deloitte im Bereich AERS am Standort Hamburg und in Madrid unterwegs.

Wenn Sie an Ihre erste Arbeitswoche zurückdenken, wie verlief diese?

In meiner ersten Woche bei Deloitte hatte ich bereits die Möglichkeit, eine IFRS Grundlagenschulung zu besuchen und somit erstes Fachwissen für die Arbeit im Bereich Audit zu sammeln. Darüber hinaus wurden mir erfahrenere Kollegen zur Seite gestellt.

Gibt es ein Mandat, bei dem Sie besonders gern mitgearbeitet haben?

Ja, in meinem zweiten Monat bei Deloitte durfte ich für fünf Wochen nach Madrid fliegen, um dort eine Konzernabschlussprüfung zu unterstützen. Die Arbeit beim Mandanten stellte sich nicht nur wegen des interessanten Geschäftsmodells sondern auch aufgrund der Einblicke in ein ausländisches Unternehmen und des Aufenthalts in der pulsierenden spanischen Metropole Madrid als sehr spannend und vielfältig heraus.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten nutzen Sie?

Ich nehme das Schulungsangebot von Deloitte sehr oft war. Ich finde es gut, dass wir aus einer großen Bandbreite von Themen wählen können. Erst letztens habe ich einen Konzernworkshop in Frankfurt besucht.

Sebastian Rick - Risk Advisory

„Die Projektarbeit ist abwechslungsreich, spannend und fordernd“ – Arbeiten im Risk Advisory bei Deloitte.

Auf Deloitte wurde ich zum ersten Mal während meines Auslandsstudiums in San Diego aufmerksam, als ich durch die Stadt lief und auf und einem Hochhaus den Schriftzug „Deloitte“ sah. Einige meiner Kommilitonen erzählten mir, dass einige von ihnen aktuell bei Deloitte sowohl im Audit als auch im Enterprise Risk Services Bereich (ERS) (heute Risk Advisory) ein Praktikum absolvierten. Die beschriebenen Tätigkeiten hörten sich sehr abwechslungsreich und interessant an. Auch die Schilderung des lockeren kollegialen Umgangs prägte sich mir ein.

Zurück in Deutschland bewarb ich mich nach Abschluss meines Studiums der International Finance (B. Sc.) auf eine Einsteigerposition bei Deloitte als Professional im ERS-Bereich in Frankfurt am Main. Den Ausschlag gaben neben meinen absolvierten Praktika in der Finanzindustrie auch die begeisterten Schilderungen meiner ehemaligen Kommilitonen.

Das Bewerbungsverfahren verlief sehr positiv. Nach zwei Interviews mit Entscheidern aus dem Fachbereich, erhielt ich ein Vertragsangebot und startete im April 2011 im Bereich ERS. Obwohl für mich alles neu war, habe ich mich sofort wohlgefühlt. Bei Fragen stand mir das Team gerne zur Seite. Die Projektarbeit ist abwechslungsreich, spannend und fordernd. Auch konnte ich schon Erfahrung in einem international besetzten Projektteam sammeln und arbeitete mit Kollegen aus den USA, Frankreich und den Niederlanden zusammen.

Da gerade die Finanzindustrie zurzeit starken aufsichtsrechtlichen Veränderungen unterworfen ist, ist unsere Beratungs- und Prüfungstätigkeit aktueller denn je. Eine unserer ERS-Kern-Disziplinen besteht darin, operationelle, finanzielle sowie technologische Risiken in der Operationalisierung aufsichtsrechtlicher Informationen zu identifizieren und pragmatische Lösungen zu erarbeiten – mein Tätigkeitsfeld bleibt spannend.

Neben der Tätigkeit schätze ich die Weiterbildungsmöglichkeiten. Es gibt eine Reihe von internen Schulungen, die Berufseinsteiger in den ersten Berufsjahren durchlaufen müssen. Darüber hinaus habe ich als Bachelor-Absolvent die von Deloitte angebotene Masterförderung in Anspruch genommen.

So startete ich im September 2012 im (Executive) Masterstudiengang Risk Management & Regulation (M. Sc.).

Charlotte Fischer - Einstieg bei Deloitte mit myTax lab

Wie sind Sie zu Deloitte gekommen?
 
Obwohl ich als Wirtschaftschemikerin keine Vorkenntnisse von Steuern hatte, faszinierte mich der Bereich. Daher suchte ich auf dem Absolventenkongress in Köln im November 2011 am Deloitte Stand das Gespräch mit Mitarbeitern aus der Personal- sowie aus Fachabteilungen. Die Gespräche verliefen sehr angenehm, so bewarb ich mich für den Tax Recruiting Day. Neben einer Unternehmenspräsentation und einer Case Study erfolgte beim Tax Recruiting Day auch ein persönliches Interview. Gleich im Anschluss wurde mir eine Position in der Abteilung „Global Employer Services“ angeboten, wo ich seit dem 1. Januar 2012 tätig bin.
 
Zu meinen Aufgabenbereichen zählen u.a. die Erstellung von Einkommensteuererklärungen für entsandte Mitarbeiter unter Berücksichtigung der jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen, die Korrespondenz mit Mandanten bei internationalen steuerlichen Fragestellungen und die Kommunikation mit den Finanzämtern.
 
Was ist myTax lab und wie hat das Programm Sie beim Berufseinstieg unterstützt?
 
Die Schulungsveranstaltung myTax lab richtet sich vor allem an Studenten mit Bachelor Abschluss und ist untergliedert in eine Onlineschulung und in eine Präsenzveranstaltung von sechs Tagen. Vermittelt werden u.a. die Grundlagen in den Bereichen Abgabenordnung, Einkommensteuer, Umsatzsteuer und Körperschaftssteuer. Für mich bilden die Schulungsinhalte eine gute Grundlage für meine Tätigkeit, denn vor allem mit den Themen Abgabenordnung und Einkommensteuer beschäftige ich mich täglich. Zudem war es für mich auch sehr wichtig einen Überblick über die Grundlagen der Umsatzsteuer und der Körperschaftsteuer zu erhalten. Zusätzlich zu dem fachlichen Wissenszuwachs wird auch viel Wert auf Networking gelegt. So kochten wir beispielsweise gemeinsam in einer Kochschule oder gingen nach der Schulung gemeinsam italienisch essen.
 
Was war Ihr bisheriges Highlight bei Deloitte?
 
Mein bisheriges persönliches Highlight nach meinem Berufseinstieg bei Deloitte ist die weiterführende myTaxm Schulung in Motzen in der Nähe von Berlin gewesen. Während dieser Schulung wurden u.a. Fachkenntnisse sowie Business Skills vermittelt. Zudem wurde die Veranstaltung von einer Partnerin und einem Director betreut, an die wir uns jederzeit wenden konnten. Vor allem die Regatta auf dem Motzener See hat mir viel Freude bereitet, denn ich wollte schon seit langem einmal Drachenboot fahren.

Ihr Tipp für künftige Kollegen und Kolleginnen
 
Ich kann neuen Kolleginnen und Kollegen empfehlen, offen und interessiert auf die Kollegen zuzugehen und aktiv an Veranstaltungen und Schulungen teilzunehmen, um so schnell wie möglich einen fundierten Wissensstand aufzubauen. Dabei müssen natürlich auch Kontakte gepflegt werden – in meinem Fall habe ich direkt zum Einstieg viele Kollegen und Kolleginnen kennengelernt, mit denen ich nach wie vor beruflich und privat in Kontakt stehe.

Ernst Behrens - Consultant bei Finance Transformation

Mein Name ist Ernst Behrens und ich bin seit November 2012 bei Deloitte Consulting im Bereich Finance mit Home Office in München. In den folgenden Zeilen lasse ich diese Zeit einmal Revue passieren und gebe dadurch einen kurzen Einblick in das Leben bei Deloitte.

Insgesamt habe ich während meiner Zeit bei Deloitte an vier Projekten mitgearbeitet, die die unterschiedlichsten Herausforderungen mit sich brachten und alle ihren eigenen Reiz hatten. Mein letztes Projekt war bei einer internationalen Projektgesellschaft, die auf allen fünf Kontinenten Hilfsprojekte koordiniert und durchführt. Unser Projekt bestand aus zwei Workstreams: Zum einen haben wir mit der Implementierung unseres Ansatzes zur Strategieumsetzung eine Basis geschaffen, damit die eingeleitete strategische Neuausrichtung des Kunden nachhaltig erfolgreich sein kann. Zum anderen haben wir einen neuen Prozess für das Regionalcontrolling über alle fünf Regionen hinweg entwickelt und erfolgreich in der Organisation eingeführt. Um diese beiden Teilprojekte erfolgreich umzusetzen und in der Organisation nachhaltig zu verankern, haben wir zahlreiche Workshops mit dem/der CEO, CFO und COO geführt. Die Anforderungen des Managements haben wir daraufhin in den operativen Alltag übersetzt und in bestehende Regelprozesse eingebettet. Bereits als Consultant war dabei der direkte Kontakt mit dem Management selbstverständlich. So habe ich mit den

Verantwortlichen Interviews geführt oder Ihnen unsere Ergebnisse präsentiert.

Als Ergänzung zum Projektalltag wird es ermöglicht an fachlichen Trainings wie dem Finance Bootcamp auf Mallorca oder überfachlichen Trainings z.B. zur Verbesserung der Präsentationstechniken teilnehmen. Zudem hat man die Möglichkeit sich an internen Initiativen, wie z.B. der Erstellung einer Studie zum Managementreporting einzubringen. Vor allem als junger Consultant bekommt man dadurch die Möglichkeit sich fachlich breit aufzustellen und gleichzeitig schnell auf die herausfordernden Kundensituationen einzustellen.

Einer der wichtigsten Gründe warum ich mich bei Deloitte so wohl fühle ist die Teamkultur. Egal wie die Teamzusammensetzung bisher war, die Chemie stimmte immer und Spaß kam nie zu kurz. Dafür sorgen neben den unterschiedlichen Events mit dem Projektteam auch consultingübergreifende Meetings wie das SnowOuting oder das SailOuting. Dort kann man alte Bekannte wiedertreffen oder sich mit neuen Kollegen vernetzen!

David Pecher - Der Einsteiger im Bereich Financial Advisory – durchstarten @ Deloitte

David Pecher startete seine Karriere bei Deloitte im Bereich Financial Advisory.

Was macht der Bereich CFA und was finden Sie besonders spannend an der Arbeit?

Wir beraten nationale sowie internationale Unternehmen im Prozess der Kaufs und Verkaufs. Zu den Aufgaben zählen Themen wie. Unternehmensbewertung, die Investorenansprache oder die Erstellung von Marketingunterlagen für den Mandanten. Der Bereich CFA besticht durch seine Vielseitigkeit. Das eine Projekt betrifft ein Unternehmen, welches Dosen für Kartoffelchips herstellt, das nächste Unternehmen verkauft Textilien. Man muss sich in die verschiedenen Themengebiete einlesen und lernt somit jeden Tag etwas Neues über verschiedenste Branchen.

Wie war Ihr Einstieg bei Deloitte nach dem Studium?

Mir wurde ein Mentor zugewiesen, welcher für alle Belange ein offenes Ohr hat. Ende Oktober war ich dann für eine Woche im deutschlandweiten Corporate Finance Starter Camp, um auch die anderen Einsteiger kennenzulernen.

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag eines Analysten im Bereich CFA aus?

Den typischen Tag an sich gibt es eigentlich nicht. Es kann vorkommen, dass mich zum Beispiel ein Director als Unterstützung auf einen Kunden- oder Marketingtermin mitnimmt. Allerdings verbringt man als Analyst die meiste Zeit im Office und widmet sich zusammen mit Projektteams der Erstellung projektspezifischer Analysen.

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