Dämpfer statt Aufschwung

Die Schweizer CFO-Umfrage von Deloitte – 1. Halbjahr 2022

Sie sind CFO und haben Interesse an der CFO-Umfrage teilzunehmen?

Zusammenfassung

CFOs in der Schweiz erwarten in den nächsten 12 Monaten keine Rezession, doch der Krieg in der Ukraine sorgt für einen klaren Einbruch des Konjunkturoptimismus. Die Unternehmensaussichten bleiben weitestgehend positiv, jedoch verändert sich die Risikolandschaft für CFOs drastisch: Die Sorgen vor den Auswirkungen des Krieges sind hoch, Lieferkettenprobleme bleiben akut und Unternehmen sind teilweise mit starken Preisanstiegen von Rohstoffen, Vorprodukten und Dienstleistungen konfrontiert.

Über die Umfrage

Die Schweizer CFO-Umfrage gibt einen Überblick über die wirtschaftliche Einstellung von CFOs und Group Finance Directors von bedeutenden Unternehmen mit Sitz in der Schweiz. Sie erscheint halbjährlich, orientiert sich an der europäischen CFO-Umfrage und beinhaltet eine Mischung von Fragen, die für den CFO auf Geschäftsumfeld-, Unternehmens- und operativer Ebene relevant sind.

Wichtigste Ergebnisse der Schweizer Umfrage

Die Konjunkturerwartungen der CFOs erhalten einen empfindlichen Dämpfer. Statt einem Anstieg aufgrund der aufgehobenen COVID-Massnahmen, sorgt der Krieg in der Ukraine für einen Einbruch des Konjunkturoptimismus der CFOs. Trotzdem erwarten CFOs aktuell keine Rezession in der Schweiz in den nächsten 12 Monaten.

Die Unternehmensaussichten bleiben positiv, wenngleich in geringerem Masse als in der Herbstumfrage. Margen und Umsätze geraten stärker unter Druck, die Rekrutierungsabsichten bleiben nicht nur positiv, sondern nehmen sogar noch etwas zu. Dieses sehr erfreuliche Signal akzentuiert andererseits den Arbeitskräftemangel.

Statt abzuflauen, bleiben Lieferkettenprobleme für viele Unternehmen akut. Eine Mehrheit der CFOs erwartet, dass diese noch bis zum ersten Halbjahr 2023 andauern sollten. Grösste Schwierigkeiten bereiten höhere Preise für Logistik, Rohstoffe und Vorprodukte.

Unternehmen sehen sich mit teilweise starken Preisanstiegen auf von ihnen eingekauften Rohstoffe, Vorprodukte oder Dienstleistungen konfrontiert. Diese können nicht von allen Unternehmen und wenn nur in sehr unterschiedlichem Masse an die eigene Kundschaft weitergegeben werden.

Die Konjunkturerwartungen der CFOs erhalten einen empfindlichen Dämpfer. Statt einem Anstieg aufgrund der aufgehobenen COVID-Massnahmen, sorgt der Krieg in der Ukraine für einen Einbruch des Konjunkturoptimismus der CFOs. Trotzdem erwarten CFOs aktuell keine Rezession in der Schweiz in den nächsten 12 Monaten.

Die Unternehmensaussichten bleiben positiv, wenngleich in geringerem Masse als in der Herbstumfrage. Margen und Umsätze geraten stärker unter Druck, die Rekrutierungsabsichten bleiben nicht nur positiv, sondern nehmen sogar noch etwas zu. Dieses sehr erfreuliche Signal akzentuiert andererseits den Arbeitskräftemangel.

Statt abzuflauen, bleiben Lieferkettenprobleme für viele Unternehmen akut. Eine Mehrheit der CFOs erwartet, dass diese noch bis zum ersten Halbjahr 2023 andauern sollten. Grösste Schwierigkeiten bereiten höhere Preise für Logistik, Rohstoffe und Vorprodukte.

Unternehmen sehen sich mit teilweise starken Preisanstiegen auf von ihnen eingekauften Rohstoffe, Vorprodukte oder Dienstleistungen konfrontiert. Diese können nicht von allen Unternehmen und wenn nur in sehr unterschiedlichem Masse an die eigene Kundschaft weitergegeben werden.

Top 10 der Unternehmensrisiken für CFOs in der Schweiz

1

Geopolitische Risiken / Krieg

2

Lieferkettenprobleme

3

Inflation

4

Arbeitskräftemangel

5

Interne Herausforderungen

6

Steigende Energiepreise

7

Geldpolitik / Zinsumfeld

8

Direkte Folgen von COVID-19

9

Währungsrisiken

10

Nachfrageschwäche

Kontakte

Alessandro Miolo

Managing Partner, Audit & Assurance

amiolo@deloitte.ch +41 58 279 7227 Profil anzeigen

Michael Grampp

Research Director & Chefökonom

mgrampp@deloitte.ch +41 58 279 6817 Profil anzeigen

Anfrage für eine Offerte

Kontaktieren Sie uns