Wirtschaftserholung mit Fragezeichen

Die Schweizer CFO-Umfrage von Deloitte – 2. Halbjahr 2021

Sie sind CFO und haben Interesse an der CFO-Umfrage teilzunehmen?

Zusammenfassung

CFOs in der Schweiz gehen davon aus, dass sich die Schweizer Wirtschaft weiter erholt. Die durchschnittlichen Margenerwartungen im eigenen Unternehmen für die kommenden 12 Monate nehmen jedoch ab und neu wahrgenommene Risiken wie Versorgungsengpässe, Fachkräftemangel und höhere Preise spielen eine grössere Rolle.

Über die Umfrage

Die Schweizer CFO-Umfrage gibt einen Überblick über die wirtschaftliche Einstellung von CFOs und Group Finance Directors von bedeutenden Unternehmen mit Sitz in der Schweiz. Sie erscheint halbjährlich, orientiert sich an der europäischen CFO-Umfrage und beinhaltet eine Mischung von Fragen, die für den CFO auf Geschäftsumfeld-, Unternehmens- und operativer Ebene relevant sind.

Wichtigste Ergebnisse der Schweizer Umfrage

Die Erholung bleibt gemäss den CFOs auf Kurs. 83% erwarten eine positive Schweizer Konjunkturentwicklung in den nächsten 12 Monaten. Dies ist der dritthöchste Wert seit Umfragebeginn 2009; gleichzeitig sinkt der Anteil der Pessimisten auf nur 4%.

Parallel zu den Konjunkturerwartungen verbessern sich die Erwartungen für die meisten Unternehmenskennzahlen. 69% erwarten eine Verbesserung der finanziellen Unternehmensaussichten in den nächsten 12 Monaten. Aber: die Entwicklung über die letzten drei Monate wird weniger optimistisch eingestuft als zuvor und die Margenerwartungen für die nächsten 12 Monate nehmen ab.

60% der CFOs geben an, dass ihr Unternehmen wieder mindestens das Vorkrisenniveau bei den Umsätzen erreicht hat. Das sind fast doppelt so viele wie bei der vorherigen Umfrage. Die Erholung erfolgte schneller als mehrheitlich zuvor erwartet worden war. Gleichwohl spüren etliche Unternehmen die Krise weiterhin.

Die Risikolandschaft verändert sich drastisch. Neu sind es besonders Engpässe in der Logistikkette, Fachkräftemangel und Preissteigerungen, die Sorgen bereiten. Durch die Wirtschaftserholung entstehen Kapazitätsengpässe, bei der Beschaffung von Rohmaterialen, Vorprodukten oder beim Personal. Nach den Herausforderungen durch die Pandemie werden Schweizer Unternehmen nun durch die Kapazitätsengpässe erneut herausgefordert.

Der Einsatz neuer Technologien in der Finanzfunktion wird immer wichtiger. Wichtigster Treiber bleiben Effizienzgewinne. Kosten sind das bedeutendste Hindernis, fehlende strategische Priorität und Widerstand der Belegschaft gegen Veränderungen spielen dagegen weniger eine Rolle.

Wichtigste Massnahmen sind schrittweise CO2-Reduktionen, die Entwicklung klimafreundlicher Produkte und Dienstleistungen sowie Reduktionen unter Zulieferern.

Die Erholung bleibt gemäss den CFOs auf Kurs. 83% erwarten eine positive Schweizer Konjunkturentwicklung in den nächsten 12 Monaten. Dies ist der dritthöchste Wert seit Umfragebeginn 2009; gleichzeitig sinkt der Anteil der Pessimisten auf nur 4%.

Parallel zu den Konjunkturerwartungen verbessern sich die Erwartungen für die meisten Unternehmenskennzahlen. 69% erwarten eine Verbesserung der finanziellen Unternehmensaussichten in den nächsten 12 Monaten. Aber: die Entwicklung über die letzten drei Monate wird weniger optimistisch eingestuft als zuvor und die Margenerwartungen für die nächsten 12 Monate nehmen ab.

60% der CFOs geben an, dass ihr Unternehmen wieder mindestens das Vorkrisenniveau bei den Umsätzen erreicht hat. Das sind fast doppelt so viele wie bei der vorherigen Umfrage. Die Erholung erfolgte schneller als mehrheitlich zuvor erwartet worden war. Gleichwohl spüren etliche Unternehmen die Krise weiterhin.

Die Risikolandschaft verändert sich drastisch. Neu sind es besonders Engpässe in der Logistikkette, Fachkräftemangel und Preissteigerungen, die Sorgen bereiten. Durch die Wirtschaftserholung entstehen Kapazitätsengpässe, bei der Beschaffung von Rohmaterialen, Vorprodukten oder beim Personal. Nach den Herausforderungen durch die Pandemie werden Schweizer Unternehmen nun durch die Kapazitätsengpässe erneut herausgefordert.

Der Einsatz neuer Technologien in der Finanzfunktion wird immer wichtiger. Wichtigster Treiber bleiben Effizienzgewinne. Kosten sind das bedeutendste Hindernis, fehlende strategische Priorität und Widerstand der Belegschaft gegen Veränderungen spielen dagegen weniger eine Rolle.

Wichtigste Massnahmen sind schrittweise CO2-Reduktionen, die Entwicklung klimafreundlicher Produkte und Dienstleistungen sowie Reduktionen unter Zulieferern.

Top 10 der Unternehmensrisiken für CFOs in der Schweiz

1

Lieferkettenprobleme / Rohstoffpreise

2

Direkte Folgen von COVID-19

3

Fachkräftemangel

4

Interne Herausforderungen

5

Preis-/Kosten-/Margendruck

6

Inflation

7

Geopolitische Risiken

8

Nachfrageschwäche

9

Steigende Regulierung

10

Stabilität der Finanzmärkte

Sind Sie CFO? Hier an der Umfrage teilnehmen

Kontakte

Alessandro Miolo

Managing Partner, Audit & Assurance

amiolo@deloitte.ch +41 58 279 7227 View profile

Michael Grampp

Research Director & Chief Economist

mgrampp@deloitte.ch +41 58 279 6817 View profile

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