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Webcast Indirect Tax Insights: Quick Fixes Teil 1 – Die neue Bedeutung von ZM und USt-ID-Nummer 

Erfahren Sie in unseren On-Demand Webcasts, wie Sie Ihr Unternehmen optimal auf die bevorstehenden Änderungen im Bereich der Umsatzsteuer vorbereiten können.

Inhaltsübersicht

Innergemeinschaftliche Lieferungen sind nur noch bei Angabe einer vollständigen und richtigen ZM von der Umsatzsteuer befreit

Zukünftig gilt: Es muss eine Zusammenfassende Meldung (ZM) abgegeben werden. Bislang war das Versäumnis der Abgabe „nur“ bußgeldbewehrt. Praktisch passierte bisher also nicht viel, wenn eine ZM nicht oder falsch abgegeben wurde. Durch die Neuregelung bekommt die ZM nun eine neue Bedeutung, denn das Versäumnis kann zur Versagung der Steuerbefreiung führen und kostet dann Geld (nämlich die Nachversteuerung, die das Finanzamt verlangt).

Auch Umsätze aus einem Konsignationslager in Deutschland müssen in der ZM
erklärt werden, damit die Steuerbefreiung Anwendung finden kann. Hier muss das Unternehmen die ZM mit den entsprechenden Informationen über den
Konsignationslagerumsatz abgeben.

Die Neuerungen werfen zusätzliche Fragen auf:

  • Muss die ZM nur in Bezug auf den fraglichen Umsatz oder auch im Hinblick auf die übrigen gemeldeten Umsätze vollständig und richtig sein?
  • Was passiert im Fall einer Berichtigung oder verspäteten Abgabe?

Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen in unserem On-Demand Webcast, den Sie weiter unten aufrufen können.

Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen, Lieferungen aus einem Konsignationslager und grenzüberschreitenden Reihengeschäften ist eine gültige USt-ID-Nr. eine wichtige Voraussetzung für die Steuerbefreiung.

Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-ID-Nr.) hatte schon bislang
eine größere Bedeutung als die ZM, z.B.  

  • beim Leistungsort für Dienstleistungen, 
  • im Rahmen des § 13b UStG und
  • zum Nachweis der Versteuerung in einem anderen Mitgliedstaat bei innergemeinschaftlichen Lieferungen.

Mit den Quick Fixes wird auch ihre Bedeutung nochmals erhöht. Sie ist jetzt eine gesetzliche Voraussetzung für die Steuerbefreiung der innergemeinschaftlichen Lieferung und spielt eine zentrale Rolle bei der neuen Konsignationslagerregelung. Auch beim Reihengeschäft hat ihre Bedeutung zugenommen.

In der deutschen Praxis ist es schon jetzt Voraussetzung für die Steuerbefreiung innergemeinschaftlicher Lieferungen, dass die USt-ID-Nr. des Erwerbers aufgezeichnet wird. Im Zuge der Neuregelung stellen sich weitere praktische Fragen wie zum Beispiel:

  • Was bedeutet „verwenden“ einer USt-ID-Nr.?
  • Was passiert, wenn eine USt-ID-Nr. nicht mitgeteilt wird oder noch gar nicht mitgeteilt werden kann, weil sie erst beantragt wurde?
  • Wie und wie häufig ist die Gültigkeit der USt-ID-Nr. zukünftig zu überprüfen?

Auch auf diese Fragen gehen wir in unserem Webcast ein.

Webcastreihe Indirect Tax Insights: "Quick Fixes, Part I: Die neue Bedeutung von ZM und USt-ID-Nummer im grenzüberschreitenden Warenverkehr"

In diesem ersten Webcast beschäftigen wir uns mit der USt-ID-Nr. und der ZM. Beide sind im innergemeinschaftlichen Waren- und Dienstleistungsverkehr schon bekannt. Durch die Neuregelungen bekommen sie jedoch eine noch größere Bedeutung.

On-Demand Webcast Quick Fixes, Part I

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